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Q das Quantum Kulturwissen 03.2026 |
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- Aktuelles aus den RKP-Projekten
- Termine und Neuigkeiten in und aus der Kulturregion Südwestfalen
- Neues für die Region, aus der Region und darüber hinaus
- Kulturarbeit für Vielfalt und Nachhaltigkeit
- Qualifizierungsangebote
- Arbeitshilfen
- Förderungen, Ausschreibungen
- Beispielhaftes aus der Kulturarbeit in der Region
- Impressum/Datenschutzerklärung
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Das RKP-Regionales Kultur Programm NRW - jetzt beraten lassen! |
| Sie planen ein Kulturprojekt für nächstes Jahr und sind noch auf der Suche nach einem passenden Fördertopf? Ihr Kulturprojekt baut auf interkommunale Vernetzung und Kooperation auf? Teilhabe und Beteiligung von Menschen einer vielfältigen Kulturgesellschaft sind ebenfalls geplant? Oder stehen Themen wie Kulturelle Bildung, Inklusion, kulturelles Engagement, spartenübergreifende Kooperation mit z. B. Wirtschaft, Tourismus, Regionalentwicklung im Mittelpunkt? |
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Dann ist vielleicht das RKP - Regionales Kultur Programm NRW ein möglicher Fördertopf. Der Fördersatz liegt beim RKP bei maximal 50%. Antragsfrist ist der 30. September 2026 für Projekte, die 2027 durchgeführt werden sollen. Bei Interesse nehmen Sie rechtzeitig Kontakt mit dem Servicebüro der Kulturregion Südwestfalen auf (zuständig für die Kreise Siegen-Wittgenstein, Olpe, Märkischer Kreis und die Stadt Hagen) und lassen sich beraten. Hier finden Sie die Kontaktdaten. |
Aktuelles aus den RKP-geförderten Projekten |
JEEPS on Tour startet am 12. Juni in Freudenberg und zieht durch ganz Südwestfalen |
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Mit Anleihen an die Glitzerwelt des Showbusiness bereist das Ensemble des Bruchwerk Theaters Siegen mit JEEPS die gesamte Region Südwestfalen. Gespielt wird draußen auf der Ladefläche eines Trucks. Im Rahmen der Gastspiele versteht sich das Bruchwerk Theater dabei nicht nur als reisende Bühne, sondern auch als aktiver kultureller Impulsgeber in der Region: Ergänzend zu den Vorstellungen werden theaterpädagogische Workshops an Schulen angeboten. Gleichzeitig vernetzt sich das Theater gezielt mit der lebendigen Amateurtheaterszene vor Ort. Ziel ist es, die große Vielfalt des Amateurtheaters in Südwestfalen sichtbarer zu machen und zugleich professionelles Theater aus Südwestfalen für die gesamte Region erlebbar zu präsentiere. (Wir haben über JEEPS bereits berichtet.) Termine: 12.06.2026 Freudenberg / 19.06.2026 Siegen / 26.06.2026 / Bad Laasphe / 27.06.2026 Hilchenbach / 28.06.2026 Herscheid / 23.07.2026 Plettenberg |
Am 11. Juli in Balve: Luise heizt ein - "stahlblau - waldgrün" |
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| Bei „Luise heizt ein!“ verwandelt sich die Luisenhütte in Balve-Wocklum in eine leuchtende Erlebniswelt. Im Zeichen von „stahlblau – waldgrün“ verschmelzen die Elemente: Kalter Stahl trifft auf lebendiges Grün. Wo einst Erz geschmolzen wurde, erwecken heute Künstler, Akrobaten und Musiker die Geschichte dieses besonderen Ortes zum Leben. Zwischen alten Mauern, umgeben von Natur, entstehen in und um die alte Hochofenanlage eindrucksvolle Momente und Erlebnisse. |
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Um die Luise treiben sich dann allerlei Wesen und Unwesen herum: die Comedy Fakirartisten von „Estupida Compania“, die „Artistokraten“ mit dem neuen Programm "Sans Souci", „Fabuloka“ mit ihrer Show „Staal“, die Kettensägenkünstlerin Claudia Grote, das Fabelwesen „Greenthingz“ und "Willi Schnecke" und viele andere.... „Luise heizt ein“ ist Partner des Festivalverbunds „FERROMONE – Industrie und Kultur in Südwestfalen“. |
Kultureller Brückenschlag Hagen - Lüdenscheid. Erstes Teilstück: Ausstellung „Die Brücke – Traum und Albtraum einer Stadt“ in Lüdenscheid |
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| Brücken sind eindrückliche Symbole: Im positiven Sinne stehen sie für Verbindung und Aufbruch, im negativen – wie im Fall der Rahmedetalbrücke in Lüdenscheid – für marode Infrastruktur und die Abhängigkeit vom Individualverkehr. Im Rahmen des RKP-Projekts „Kultureller Brückenschlag Lüdenscheid–Hagen“ setzen sich die Museen der Stadt Lüdenscheid ab dem 18.06.2026 in einer Sonderausstellung mit diesem breiten Themenspektrum auseinander: von Postkarten zum Autobahnbau über Exponate, die den „Alltag im Ausnahmezustand“ im über Jahre hinweg völlig überlasteten Straßensystem Lüdenscheids dokumentieren, bis hin zu künstlerischen Perspektiven von Schüler:innen zum Thema Brücke. |
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Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit verschiedenen Schulformen und Schulen in Lüdenscheid. Die Eröffnung findet am 18.06 ab 18 Uhr im Foyer der Museen statt. |
Termine und Neuigkeiten in und aus der Kulturregion Südwestfalen |
Workshop "Inklusives Erzählen von Geschichten" am 26. Juni, 11 bis 16 Uhr in Lüdenscheid |
Der Workshop findet der in der Integrativen Kulturwerkstatt Alte Schule in Lüdenscheid statt. Die Teilnehmenden lernen im Workshop das Konzept der mehr¬Sinn® Geschichten kennen und entwickeln eigene Geschichten. Diese werden verwandelt und mit allen Sinnen erfahrbar gemacht. Workshopleiterin: Dr.in Anke Groß-Kunkel, Studienrätin im Hochschuldienst am Lehrstuhl für Pädagogik und Didaktik bei Menschen mit geistiger Behinderung der Universität zu Köln und Akteurin im Verein KuBus e. V. Köln. Teilnahmegebühr: 10 Euro plus ggf. 10 Euro Schutzgebühr für das Handbuch. Weitere Informationen zum Workshop und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier. |
Online-Austausch: Wie viel ist meine Kulturarbeit wert? Honorare für Kunst- und Kulturschaffende am 1. September von 16 bis 18 Uhr |
Gemeinsam mit Lisa Mangold, Gewerkschaftssekretärin und Leitung des Bereiches Kunst und Kultur in ver.di sowie dem Künstler Crauss aus Siegen möchten wir uns mit den Teilnehmenden online über die Honorargestaltung von Kulturarbeit austauschen. Außerdem stellen wir die Honorarmatrix für Künstler:innen des Landes Nordrhein-Westfalen vor, die seit letztem Jahr verpflichtende Grundlage für die Berechnung von Honoraren im Rahmen von Kulturförderungen des Landes NRW ist. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen gibt es hier. |
Praxistag für Veranstalter:innen: "Kulturelle Begegnungsräume für alle", am 10. September, 16 bis 18 Uhr in Kreuztal |
Wir laden zu diesem Praxistag in der Geschäftsstelle von INVEMA Kreuztal ein. Das Team der Initiative KaMa mittendrin präsentiert anschaulich, wie Kulturveranstaltungen inklusiver gestaltet werden können. In einem interaktiven und inklusiven Workshop werden zehn niedrigschwellige Erlebnis- und Mitmachangebote erleb- und erfahrbar gemacht. Außerdem gibt es einen Einblick in die Unterstützte Kommunikation sowie ausreichend Raum für Austausch und Reflektion. Dieser Praxistag richtet sich an alle, die Kulturveranstaltungen, Festivals, Stadtfeste und andere größere Veranstaltungen planen, durchführen oder begleiten. Zudem sind auch Expert:innen in eigener Sache – also Menschen mit Behinderung – herzlich zur Teilnahme an dem Workshop eingeladen, um mit uns ihr Wissen und ihre Ansichten zu teilen. Der Praxistag findet in Kooperation mit INVEMA - Kreuztal statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen zur Veranstaltung. |
Termin vormerken: 15. Oktober 2026, 13.30 bis 17 Uhr, Olpe: Kultur trifft auf Handwerk - Praxistag zu Kultureller Bildung in der Berufsorientierung |
In der Ersten Bäckereifachschule in Olpe veranstalten wir am 15. Oktober von 13.30 bis 17 Uhr der erste Praxistag zum Thema Kulturelle Bildung in der Berufsorientierung. An dem Praxistag werden fachliche Impulse, Praxisworkshops und Raum für Gespräche geboten. Der Praxistag ist eine Initiative des Runden Tisches Kulturelle Bildung, der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW, der Handwerkskammer Südwestfalen, der Kulturregion Südwestfalen und des Kreises Olpe sowie der Ersten Deutschen Bäckerfachschule in Olpe. Details zur Veranstaltung folgen in den nächsten Wochen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Plätze sind begrenzt, Sie können sich gerne jetzt schon auf die Vormerkliste nehmen lassen. Schicken Sie uns dazu eine E-Mail an: bildung@kulturregion-swf.de |
Frühjahrstagung des Kulturrates Südwestfalen |
An einem warmen sonnigen Tag (23. April) haben sich die Mitglieder des Kulturrates Südwestfalen in der Qulturwerkstatt in Netphen-Deuz zu ihrer Frühjahrstagung getroffen. Wie immer waren auch Gäste und Gäst:innen dabei. Wie überall in Europa ändert sich auch in Südwestfalen viel: die Gesellschaft ist vielfältiger geworden, die Wirtschaft läuft nicht mehr rund, die kommunalen Haushalte laufen dafür leer, die Digitalisierung ändert Gewohnheiten, das politische Klima ist etwas eingetrübt, anbei haben wir es überhaupt mit dem Klimawandel zu tun. Es gibt also reichlich Herausforderung, die auch die Kulturarbeit nachhaltig beeinflussen. Aber wie kann Kultur trotzdem oder gerade deswegen relevant bleiben? |
Die Tagung stand daher unter dem Stern einer Zukunftswerkstatt - und der Frage, wie wir das Raumschiff Kultur strategisch in Richtung Zukunft lenken können. Begleitet wurde der Nachmittag von Anna Döbbelin und Jérôme Jussef Lenzen von Studio Audience aus Köln. Die Erkenntnisse aus der Zukunftswerkstatt werden noch veröffentlicht. |
Austauschtreffen Orte der Begegnung in Hilchenbach. |
Den Gestaltendem von Orten der Begegnung in der Kulturregion Südwestfalen, die sich am 12. Mai im Kulturellen Marktplatz Dahlbruch (Hilchenbach) zu einem ersten Austausch getroffen haben, merkt man an, dass für sie "ihre" Orte einfach Herzensprojekte sind. Die Unterhaltung war äußerst rege und sehr offen, Wissen und gute sowie schlechte Erfahrungen wurden geteilt und Bedarfe geäußert. Zum Beispiel waren sich alle einig, dass es nicht bei diesem einen Austauschtreffen bleiben sollte. Auch wurden erste Ideen für Kooperationen entwickelt. Mit dabei waren Mitgestaltendende folgender Orte: Alte Vogtei Burbach, Bücherei der Zukunft Bad Berleburg, kmd Hilchenbach, Technikmuseum Freudenberg, Qulturwerkstatt Netphen, Kulturort 8Giebel Schalksmühle, Kulturgut Schrabbenhof Kirchhundem, zukünftige Biologische Station Kreis Olpe. |
Wer einen Ort der Begegnung in der Kulturregion Südwestfalen betreut und gestaltet, kann sich gerne in den Verteiler für die Informationen und das nächste Treffen aufnehmen lassen. Bitte eine E-Mail schicken an: servicebuero@kulturregion-swf.de. Das Ergebnissprotokoll kann hier heruntergeladen werden. |
Neues für die Region, aus der Region und darüber hinaus |
Neues aus dem Kulturrat NRW |
| Bei der Fachtagung des Kulturrates NRW „Kein Mittel zum Zweck – warum wir Kulturelle Bildung stärken müssen“, die mit rund 100 Teilnehmenden am 6. Mai 2026 im Kunstmuseum Bochum stattfand, ging es um den Eigenwert Kultureller Bildung als Begegnungsmöglichkeit mit und durch die Künste. Es war bereits die dritte Fachtagung unter dem Oberthema „Qualitäten in der Kulturellen Bildung“. Den vollständigen Bericht zur Fachtagung finden Sie hier. |
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Sammelband über den Kolonialismis im Sauerland |
| Der Sammelband „Kolonialismus dezentriert“ widmet sich den kolonialen Spuren im Sauerland (und Umgebung wie z. B. Hagen sowie Bad Berleburg). Es handelt sich bei der Publikation bundesweit um eine der ersten regionalen Aufarbeitungen eines „Kolonialismus vor Ort“ und die erste systematische Untersuchung kolonialer Spuren abseits der Metropolen. Sie ist in Zusammenarbeit von Professor:innen, Wissenschaftler:innen und Studierenden verschiedener Universitäten sowie Stadtarchiven und Geschichtswerkstätten entstanden. Das Buch ist im Metropol-Verlag erschienen und kann unter der ISBN 978-3-86331-852-9 bestellt werden. |
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Neues Förderprogramm für Kultur im ländlichen Raum |
Ein Konzert beim Dorffest, eine Lesung für Kinder im örtlichen Kindergarten, eine Premiere des Seniorentheaters... Ein ansprechendes Kulturangebot schafft mehr Lebensqualität – besonders im ländlichen Raum. Ab Sommer 2026 unterstützt die Landesregierung mit Kultur-Schecks über je 500 Euro Konzerte, Lesungen, Theater- oder Tanzveranstaltungen, Filmvorführungen, Festivals und mobile Kulturangebote. Insgesamt wird das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen 500.000 Euro zur Verfügung stellen, so dass bis zu 1.000 Projekte gefördert werden können. Gerade kleinere Projekte werden so bei minimalem bürokratischem Aufwand maximal unterstützt. Die Förderrichtlinie mit allen Details zum Programm wird im Laufe des Juni auf den Seiten des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft abrufbar sein. |
Termin vormerken: Westfälische Kulturkonferenz am 13. November in Rheine |
Die diesjährige Westfälische Kulturkonferenz findet am Freitag, 13. November 2026, von 10 bis 17 Uhr in der Stadthalle Rheine statt. Das Schwerpunktthema in diesem Jahr ist: Resilienz. |
LVR-Kulturkonferenz am 8. Juli in Duisburg |
„Junge Stimmen. Starke Wirkung“ lautet das Thema der diesjährigen Kulturkonferenz des Landschaftsverbands Rheinland, die am Mittwoch, 8. Juli 2026,im Lehmbruck Museum in Duisburg stattfindet. Wie gelingt es, dass Perspektiven von Jugendlichen und jungen Erwachsenen stärker und nachhaltig in Entscheidungsprozesse von Kulturinstitutionen einfließen? Wie lassen sich ihre Stimmen in konkrete kulturelle Angebote und in kulturpolitische Strategien integrieren? Unter anderem darum wird es auf der LVR-Kulturkonferenz 2026 gehen. Zur Anmeldung geht es hier. |
Magazin Heimat Westfalen zu "Dritte Orte gestalten" erschienen |
| „Dritte Orte gestalten: Kultur in lokaler Verantwortung“ ist der Titel der aktuellen Ausgabe des ZeitMagazins schrift "Heimat Westfalen", herausgegeben vom Westfälischen Heimatbund. Die Beiträge widmen sich Dritten Orten als Möglichkeitsräume für Kultur, Begegnung, Beteiligung und neues gemeinschaftliches Handeln. Das diesbezügliche Landesförderprogramm wird vorgestellt sowie die daraus unterstützten Projekte. Die Zeitschrift zum Download gibt es hier. |
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Webtalk: Dritte Orte der Soziokultur |
Dritte Orte gelten zunehmend als wichtige Infrastruktur für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie schaffen Räume für Begegnung, Austausch und gemeinsames Engagement. Soziokulturelle Zentren sind quasi organisch gewachsene Dritte Orte mit kulturellem und künstlerischem Fokus. Vor diesem Hintergrund stand im Webtalk „Dritte Orte der Soziokultur“ des Bundesverbands Soziokultur die Praxis im Mittelpunkt. Die Webtalk-Reihe kann hier angesehen werden. |
Vereinbarung zur Kooperation mit außerschulischen Partnern im Ganztag |
Insgesamt zwölf Rahmenvereinbarungen, davon neun überarbeitete und drei neue, unterzeichneten Schulministerin Dorothee Feller, Kinder- und Jugendministerin Verena Schäffer, Kultur- und Wissenschaftsministerin Ina Brandes, Umweltminister Oliver Krischer, Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen sowie die für den Sport und das Ehrenamt zuständige Staatssekretärin Andrea Milz am Dienstag, 5. Mai 2026, im nordrhein-westfälischen Landtag mit zivilgesellschaftlichen Partnern, die seit vielen Jahren und auch zukünftig daran mitwirken, eine vielfältige Ganztagsbildung und Ganztagsbetreuung in den Kommunen sicherzustellen. Darunter sind auch zahlreiche Institutionen der kulturellen Bildung. Die Pressemitteilung zur Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung gibt es hier. |
Kulturarbeit für Vielfalt und Nachhaltigkeit |
Update der Website kultur.live der AWO Siegen-Wittgenstein/Olpe |
Kultur für alle möglich machen - das ist der Anspruch des kultur.live-Konzeptes der AWO Siegen-Wittgenstein/Olpe. Über kultur.live werden Freikarten zu kulturellen Veranstaltungen für finanziell benachteiligte Menschen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe vermittelt. Die Tickets werden von zahlreichen Kulturpartnern gespendet. Damit niemand allein zu den Veranstaltungen gehen muss, bekommt jeder Kulturgast/jede Kulturgästin zwei Freikarten, um eine Person seiner Wahl als Begleitperson mitnehmen zu können. Die Tickets werden telefonisch von einem Team aus engagierten Ehrenamtlichen vermittelt. Die Website für kultur.live wurde überarbeitet, Interessierte können sich hier über das Projekt informieren. Zur kultur.live AWO kultur.live ist zudem Mitglied der Bundesvereinigung kulturelle Teilhabe. |
Heute, 21. Mai: Aktionstag "Zusammenhalt in Vielfalt" |
Heute, am 21. Mai 2026, dem UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt, findet erstmals der bundesweite Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt der Initiative kulturelle Integration statt. Mehr als 450 Aktionen, Veranstaltungen und künstlerische Beiträge in allen Bundesländern setzen ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und kulturelle Vielfalt. Zum Aktionstag |
Positionspapier Öffentliche Bibliotheken 2030 |
Das Positonspapier des Deutschen Bibliothekenverbandes „Öffentliche Bibliotheken 2030“ skizziert anhand von vier Schwerpunktthemen die Funktionen und Aufgaben von Öffentlichen Bibliotheken und führt zugleich auf, welche Rahmenbedingungen es braucht, damit sie ihre zentrale gesellschaftliche Rolle auch zukünftig erfüllen können: Bildung ermöglichen, Teilhabe sichern, Demokratie stärken und Verantwortung für kommende Generationen übernehmen. Zum Positionspapier |
Vierte Engagementbericht "Zugangschancen zum freiwilligen Engagement" |
Der vierte Engagementbericht "Zugangschancen zum freiwilligen Engagement" aus dem Jahr 2024 beschreibt dreizehn als Zugangshürden wirkende "Schwellen" zum freiwilligen Engagement und zeigt auf, dass die Zugangschancen ungleich verteilt sind. Er gibt Anregungen und konkrete Handlungsempfehlungen, wie freiwilliges Engagement durch geeignete Rahmenbedingungen inklusiver werden kann. Ziel ist es, dass alle Menschen die gleichen Chancen haben, sich freiwillig zu engagieren. Zum Engagementbericht |
Themenseite: Barrierefreiheit im Ehrenamt |
Für alle, die in einem Verein engagiert sind und überlegen, wie sie ihren Verein inklusiver gestalten können, bietet das Engagement-Portal des Landes NRW eine Themenseite an. Zudem geht es auch darum, wie man Menschen mit Behinderung Engagement im Verein ermöglicht. Zur Themenseite. |
Trello-Board zu Möglichkeiten der KI für mehr Teilhabe |
Aktion Mensch und ein Autor:innen-Team der TU Dortmund haben eine Sammlung erstellt, die einen Überblick über aktuelle KI-Anwendungen geben und diese aus der Perspektive von Inklusion bearbeitbar machen will. Sie stellt sich die Fragen: Welche KI-Anwendungen gibt es zur Zeit? Wie bewerten Menschen mit Behinderungen diese Anwendungen? Wie lassen sich diese Anwendungen einer Nutzung durch Menschen mit Behinderungen zugänglich machen?Diese Sammlung soll ein Diskussionsangebot sein, um über KI und Inklusion zu sprechen. Nach und nach soll das Trello-Board so gestaltet werden, das sie von Nutzenden mitgestaltet und kommentiert werden kann. Zu dem Board geht es hier. |
Leitfäden zum Abbau von Barrieren bei Kulturveranstaltungen |
Diversity-Arts-Culture hat in Kooperation mit kultur_formen mehrere Leitfäden erstellt, die dabei unterstützen soll, häufige Barrieren bei Kulturveranstaltungen abzubauen. Themen sind z. B. Planung von Veranstaltungen mit Gebärdensprachdolmetschung, Bildbeschreibungen, Sprache vereinfachen. Die Leitfäden sind online lesbar. Zu den Leitfäden |
Seminar: Inklusion im Museum am 6. Oktober in Münster |
Das LWL-Museumsamt für Westfalen und das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster bieten gemeinsam ein Seminar unter dem Titel "Inklusion im Museum. Zugang für alle" an. Dieses findet am Dienstag, 6. Oktober, von 10 bis 15.30 Uhr im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster statt. Der Workshop vermittelt Grundlagen der inklusiven Vermittlungsarbeit und gibt praktische Impulse für die Umsetzung von mehr Barrierefreiheit im Museum. Angesprochen sind sowohl ehren- als auch hauptamtliche Museumsmitarbeiter:innen. Die Anzahl der Teilnehmer:innen ist begrenzt. Eine Anmeldung ist bis zum 28. September erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung. |
Broschüre: "Qualitätsstandards für queere Jugendarbeit" |
Publikation: "Politik des Zusammenhalts" - diversitätssensibel |
Nicht nur die Zivilgesellschaft, auch kommunale Verwaltungen können aktiv Zusammenhalt fördern. Hierbei spielen Diversitätsstrategien und Demokratieförderung eine große Rolle – so lautet der Ausgangspunkt der Broschüre „Politik des Zusammenhalts“ des Verbands VIA Bayern. Die Publikation beleuchtet Möglichkeiten, Stadtgesellschaften vielfältiger aufzustellen, etwa durch diversitätssensible Personalarbeit, Zugang zu Angeboten oder Öffentlichkeitsarbeit. Sie erläutert Grundlagen von Diversitätsperspektiven, Herausforderungen für die Demokratie sowie Changeprozesse und gibt praktische Checklisten an die Hand. Download der Broschüre |
Bericht über Rassismus und Diskriminierung in Deutschland |
Der Nationale Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa) hat seinen aktuellen Monitoring-Bericht herausgegeben. Der Monitoringbericht 2026 zeigt das Zusammenspiel von offen und verdeckten rassistischen Einstellungen sowie die Verbreitung von direkten und indirekten Rassismuserfahrungen. Er basiert vorrangig auf Daten, die zwischen Oktober 2025 und Januar 2026 mit rund 8.000 Teilnehmenden erhoben wurden. Grundlage ist eine repräsentative Online-Befragung von in Deutschland lebenden Erwachsenen im Alter von 18 bis 74 Jahren. Zum Download des Berichts geht es hier. |
Leitfaden für klimafreundliche Open-Air-Veranstaltungen |
Mit dem Start der Open-Air-Saison lohnt es sich, Veranstaltungen natur- und umweltverträglich zu planen. Der umfangreiche Leitfaden von Sounds for Nature zeigt praxisnah, wie Mobilität, Energie, Abfall, Camping, Catering und Materialeinsatz nachhaltig gestaltet werden können. Zahlreiche Beispiele aus der Festivalpraxis helfen bei der Umsetzung. So schützen Veranstalter nicht nur die Natur, sondern sparen auch Kosten und stärken ihr positives Image. Der Leitfaden kann hier heruntergeladen werden. |
Weiterbildung „Transformationsmanager:in Nachhaltige Kultur“ |
Bei der notwendigen Transformation zu einer klimagerechten Gesellschaft spielt der Kultur- und Mediensektor eine entscheidende Rolle. Genau hier setzt die Weiterbildung „Transformationsmanager:in Nachhaltige Kultur“ des Aktionsnetzwerks Nachhaltigkeit in Kultur und Medien (ANKM) an. Sie befähigt Kulturschaffende, Fach- und Führungskräfte, die ökologische Nachhaltigkeit strategisch zu verankern – praxisnah und vernetzt. Die nächste Runde der dreimonatigen Weiterbildung beginnt im September. Die Anmeldefrist dafür endet am 15. Juni. Weitere Informationen über die Weiterbildung und das Netzwerk gibt es hier. |
Weiterbildungsreihe "Digital in die Zukunft – engagiert mit KI und Co." |
Die Landesservicestelle für Bürgerschaftliches Engagement in NRW hat eine Weiterbildungsreihe zum Thema Künstliche Intelligenz für Vereine und Institutionen gestartet. Sie ist geeignet für alle, die engagiert sind und wissen wollen, was Digitalisierung fürs Ehrenamt bedeutet und welche Rolle Künstliche Intelligenz spielen kann. Folgende Termine sind noch geplant: 2.06.2026, 17 bis 18:30 Uhr: Digitale Vereinsarbeit erfolgreich an den Start bringen 15.06.2026, 17 bis 18:30 Uhr: Digitale Vereinsorganisation: Tools, die euch voranbringen 29.06.2026, 17 bis 18:30 Uhr: Vereine digital organisieren: Wissen und Kommunikation 1.07.2026, 17 bis 18:30 Uhr: Digitale Mitgliederversammlung mit Online-Wahl 14.09.2026, 17 bis 18:30 Uhr: Was ist Künstliche Intelligenz (KI)? Grundlagen für Engagierte 28.09.2026, 17 bis 19 Uhr: KI im Verein: Smarter planen, entscheiden, zusammenarbeiten 11.11.2026, 12 bis 13 Uhr: KI im Ehrenamt: Datenschutz & Co. im Blick Weitere Informationen über die Weiterbildung und das Netzwerk gibt es hier. |
Webinare für selbständige Künstler:innen |
Der Kulturrat NRW bietet wöchentlich - in der Regel dienstags und donnerstags - Webinare zu verschiedenen Themen an, die selbständige Künster:innen aller Sparten betreffen. Dabei gehen die Experten und Expert:innen auch auf individuelle Fragen ein. Unter anderem werden folgende Termine angeboten: 11.06.2026, 14 bis 16 Uhr: Update KI: KI und Kultur, Recht und Regulierung 18.06.2026, 11 bis 12:30 Uhr: Selbst und ständig? – Das kleine 1x1 der Buchhaltung für (solo-)selbständige Künstler:innen Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Termine, Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es hier. |
Webinare für selbständige Künstler:innen |
Das LWL-Museumsamt bietet ein umfangreiches Fortbildungsprogramm, das kontinuierlich und bedarfsgerecht ausgebaut wird. Im im Programmbereich „Grundlagen der musealen Arbeit“ vermitteln Expert:innen fachliche Expertise, geben praxisnahe Tipps und zeigen Wege auf, wie Museen auch mit begrenzten Ressourcen kompetent und zukunftsfähig gestaltet werden können. Die Grundlagenseminare finden in der Regel in Präsenz im LWL-Museumsamt in Münster oder in Museen der Region statt. Regelmäßig gibt es zudem Online-Fortbildungsreihen zu aktuellen Themen. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt. Zu den Fortbildungen des LWL-Museumsamtes geht es hier. |
Seminarreihe "Kultur & Management" |
Wegen der großen Nachfrage bietet das Kulturbüro Rheinland-Pfalz Zusatztermine zu seiner Seminarreihe "Kultur & Management" an. Unter anderem folgende Online-Seminare können noch gebucht werden: 8.06.2026, 10 bis 17 Uhr: Publikum, das (noch) fehlt 17.06.2026, 10 bis 13 Uhr: Abgabepflichten im Kulturbetrieb (Modul I): Künstlersozialabgabe und Umsatzsteuern 18.06.2026, 10 bis 13 Uhr: Abgabepflichten im Kulturbetrieb (Modul II): Ausländereinkommensteuer, Urheberrecht & Vertragsgestaltung ZUm kompletten Seminarangebot des Kulturbüros Rheinland-Pfalz geht es hier. |
Dritter Demokratiebericht NRW für 2026 ist veröffentlicht |
Die Landeszentrale für politische Bildung und das wissenschaftliche Team der Universität Duisburg-Essen haben den inzwischen dritten Demokratiebericht des Landes NRW vorgelegt. Daraus geht unter anderem hervor, dass die Demokratie als Staats- und Lebensform in Nordrhein-Westfalen in ihrem Bestand nicht bedroht ist. Dennoch ist die Zufriedenheit mit der tatsächlichen Funktionsweise der Demokratie im Vergleich zu 2023 in den mittleren Altersgruppen weiter stark zurückgegangen (bei den 30 bis 44 Jährigen um 18 Prozentpunkte) und in der jüngsten Altersgruppe der 14- bis 18-Jährigen regelrecht eingebrochen (minus 30 Prozentpunkte). Zum Demokratiebericht geht es hier. |
Schwerpunktthema: "Was uns zusammenhält - Demokratie zwischen Vielfalt, Konflikt und Kompromissen" |
Im Schwerpunkt der Mai/Juni-Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates geht es um das Thema "Was uns zusammenhält – Demokratie zwischen Vielfalt, Konflikt und Kompromissen". Die Autorinnen und Autoren beleuchten verschiedene Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenhalts, unter anderem zivilgesellschaftliches Engagement beim Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt", Projekte für Zusammenhalt in Dörfern und ländlichen Räumen, die Bedeutung von Kompromiss und Engagement für eine funktionierende Demokratie sowie die Frage, wie KI demokratisch gestaltet werden kann. Zum Download der Mai/Juni-Ausgabe geht er hier. |
"Kultur als tragende Infrastruktur gesellschaftlicher Stabilität" |
Zum 50-jährigen Bestehen der Kulturpolitischen Gesellschaft plädiert Markus Hilgert als Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft beim 71. Kulturpolitischen Kolloquium in Loccum für einen grundlegenden kulturpolitischen Aufbruch. In seiner Rede "Kulturpolitik der Resilienz" analysiert er die anhaltenden Defizite der Kulturpolitik – und entwirft zugleich ein zukunftsweisendes Konzept, das Kultur als tragende Infrastruktur gesellschaftlicher Stabilität definiert. Die komplette Rede als Download In der 47. Folge des Podcasts NEXT GENERATION der Kulturpolitischen Gesellschaft spricht der Moderator Hamzi Ismail mit Markus Hilgert über die Rolle von Kunst und Kultur in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft, über Verantwortung, Freiräume und die Frage, wie Kultur zur Stärkung der Demokratie beitragen kann. Zu hören auf Soundcloud, Spotify. Hier geht es zur Podcast-Reihe. |
„Next Generations“-Engagementstudie |
„Junge Menschen wollen mehr als „nur“ wählen. Sie wollen aktiv das Deutschland von morgen mitgestalten.“ … so lautet eine Schlussfolgerung der zweiten „Next Generations“-Engagementstudie der Allianz Foundation. Insgesamt 8.500 junge Menschen zwischen 16 und 39 Jahren wurden in fünf europäischen Ländern nach ihren Einstellungen zu Demokratie, Zukunft und Engagement befragt. Die Forscher:innen identifizierten gleich sechs verschiedene Engagementtypen auf Grundlage der Umfrage. Im deutschen Länderbericht werden auch Strategien aufgezeigt, wie man junge Menschen für Engagement gewinnen und halten. Diesen gibt es hier als Download. |
Schulbarometer der Robert-Bosch-Stiftung: Schüler wünschen sich mehr Partizipation |
Neben der Unterrichtsqualität stehen Partizipation und Mitbestimmungsmöglichkeiten in einem Zusammenhang mit dem schulischen Wohlbefinden. Schüler:innen, die über mehr Mitbestimmung in Schule und Unterricht berichten, zeigen nicht nur ein höheres schulisches Wohlbefinden, sondern geben insgesamt auch eine höhere Lebenszufriedenheit an. Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen Schulbarometers der Robert-Bosch-Stiftung. Zum kompletten Schulbarometer geht es hier. |
Planungshilfe für die (offene) Kinder- und Jugendarbeit |
Die Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW in Remscheid bietet eine Planungshilfe, die Einrichtungen unterstützt, die sich ein kulturelles Profil geben wollen, um kulturelle Freiräume für Kinder und Jugendliche zu ermöglichen. Von den acht Schritten eines Konzepts über die fünf Bausteine des Prozesses geben sowohl das A3-Poster als auch die ergänzenden Blätter Hilfestellung und Unterstützung auf dem Weg der Profilbildung. Die Planungshilfe soll helfen, die wichtigsten Themen und Schritte zu beachten. Die Planungshilfe sowie die Zusatzinfos können direkt runtergeladen oder als Printversion bestellt werden. |
GEMA-Reform verabschiedet |
Die Mitglieder der GEMA haben im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung 2026 für die Neuausrichtung der kulturellen Förderung gestimmt. Mit der "Neuen GEMA-Kulturförderung" soll die bisherige Trennung der Förderung in die Bereiche E (Ernste Musik) und U (Unterhaltungsmusik) geöffnet und in eine genreübergreifende Förderung überführt werden. Weitere Informationen zur neuen Kulturförderung der Gema gibt es hier. |
Leitfaden "Kultur starten im ländlichen Raum" |
Kunst und Kultur sind zentrale Bausteine einer lebendigen Gesellschaft – auch und gerade in ländlichen Räumen. Ein Forschungsprojekt der Uni Frankfurt und Uni Bonn hat untersucht, wie Kulturarbeitenden zusammen mit lokalen Aktiven und kommunalen Verwaltungen in ländlichen Regionen multifunktionale Räume entwickeln, nutzen und gestalten. Und auf diese Weise kulturelle Teilhabe ermöglichen. Daraus hervorgegangen ist dieser praxisorientierte Leitfaden mit Erfolgsfaktoren und Stolpersteinen, Tipps und Checklisten für erfolgreiche Kulturinitiativen vor Ort. Zum Leitfaden geht es hier. |
Leitfaden "Kultur starten im ländlichen Raum" |
Die LVR-Kulturkonferenzen 2023 bis 2025 haben sich mit dem Thema Nachhaltigkeit in allen drei Dimensionen – Ökologie, Soziale Teilhabe und Ökonomie - beschäftigt. Kunst und Kultur trägt in dem anhaltenden und nicht abgeschlossenen Transformationsprozess zu einer nachhaltigen Gesellschaft eine bedeutende Verantwortung. Jetzt gibt es eine multimediale Online-Dokumentation der drei Konferenzen mit Audios, Videos und Texten. Die Dokumentation steht kostenlos zum Download zur Verfügung. |
Förderungen, Ausschreibungen |
Pinnwand mit Fördermöglichkeiten |
Auf unserer digitalen Pinnwand finden Sie die Ausschreibungen aus unserem Newsletter sowie weitere Hinweise auf Fördermöglichkeiten. Zum Förderbord |
Beratungsstipendien für soziale Initiativen |
Die Initiative startsocial vergibt auch in diesem Jahr 100 Beratungsstipendien an soziale Initiativen aus ganz Deutschland. Dabei geht es um eine kostenlose Beratung durch Profis aus der Wirtschaft. Diese können sich als Coach oder Jurymitglied engagieren und so soziale Initiativen ehrenamtlich unterstützen. Die Bewerbungsphase endet am 10. Juli 2026. Weitere Infos |
Bruchwerk Theater schreibt Produktionsresidenz aus |
Das Bruchwerk Theater, die einzige professionell produzierende Repertoirebühne für Gegenwartsdramatikin Südwestfalen, schreibt für den Zeitraum 2027/28 erstmals eine Produktionsresidenz aus. Die Residenz ist integraler Bestandteil des dreijährigen Konzepts „AUFS NEUE“, das Siegen als Knotenpunkt für originäres Gegenwartstheater und als regionales Begegnungsforum stärken will. Gesucht wird ein in Nordrhein-Westfalen ansässiges Künstler:innen-Kollektiv aus den Bereichen zeitgenössisches Theater und Performance. Ziel der Residenz ist die Entwicklung einer neuen Inszenierung, die in enger Verknüpfung mit der Stadt Siegen und ihrer Community entsteht. Weitere Informationen gibt es direkt beim Bruchwerk Theater gUG, Siegbergstraße 1, 57072 Siegen, E-Mail: residenz@bruchwerk-theater.de. |
Das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste unterstützt gemeinsam mit der Kunststiftung NRW freie Gruppen bzw. Ensembles aus NRW bei der etwa einjährigen Zusammenarbeit mit Mentor:innen ihrer Wahl. Bewerbungsfrist: 31.Mai 2026 Zur Ausschreibung |
Treffen junge Musikszene 2026 |
Für das sechstägige Festival "Treffen junge Musikszene 2026" können sich Solokünstler:innen, Duos oder Bands im Alter von elf bis 21 Jahren bewerben, die nicht bereits vertraglich gebunden sind. Bewerbungsfrist: 31. Juli 2026 Zur Ausschreibung |
Seminar: Fördermittel finden und erfolgreich beantragen |
Wie erkennt man die passenden Förderangebote für seine Organisation oder sein Projekt? Und wie überzeugt man Geldgeber mit einer guten Bewerbung? Das Online-Seminar der Stiftung Mitarbeit vermittelt in zwei Teilen (Mittwoch, 27. Mai 2026 und Mittwoch, 3. Juni 2026, 17 bis 19 Uhr) die Grundlagen für eine erfolgreiche Fördermittelrecherche und bietet Praxistipps für das Verfassen eines überzeugenden Antrags. Zur Anmeldung |
Kulturrat berät bei der Beantragung von Fördermitteln |
Beim Kulturrat NRW helfen Fachleute auch bei der Beantragung von Fördermitteln. In der Webinar-Reihe "Fördermittel für mein Projekt" gehen die Berater:innen auch auf individuelle Fragen ein. Folgende Termine stehen in den nächsten Wochen an: 23. Juni 2026, 10 bis 12 Uhr: Fördermittel für mein Projekt, Teil 2/3: Praxis-Tipps für einen erfolgreichen Förderantrag Zur Anmeldung 7. Juli 2026, 10 bis 12 Uhr: Fördermittel für mein Projekt, Teil 3/3: Was muss ich tun nach der Bewilligung? Zur Anmeldung |
Wie steht es um die Förderbeziehung zwischen Zivilgesellschaft und Stiftungen? Antworten auf diese Fragen gibt der kürzlich veröffentlichte Fördermonitor des Netzwerks #VertrauenMachtWirkung. Rund 500 Organisationen nahmen an der Befragung teil, die ein facettenreiches Bild der Förderungen durch Stiftungen zeichnet. Insgesamt zeigt sich die Mehrzahl der Organisationen zufrieden. Zu den Ergebnissen des Fördermonitors geht es hier. |
Förderprogramm des Musikfonds |
Musikfonds hat mehrere Förderprogramme ausgeschrieben: Kleines Förderprogramm für den ländlichen Raum. Fristen: für Veranstaltungen im Juli, August, September 2026: 31. August / für Veranstaltungen im Oktober, November, Dezember 2026: 30. November / für Veranstaltungen im Januar, Februar, März 2027: 29. Mai Großes Förderprogramm für Projekte mit Antragssummen zwischen 3.001 und max. 50.000 Euro. Frist: 1.bis 30. September 2026 (2. Ausschreibungsrunde) Stipendienprogramm zu künstlicher Intelligenz. Bewerbungszeitraum: 1. bis 30. Juni Förderprogramm outer ear für neue Wege bei der Ansprache und Beteiligung des Publikums. Frist: 1. bis 30. Oktober 2026 (2. Ausschreibungsrunde) Zum Musikfonds |
KUNSTFONDS_Werkverzeichnung |
Das Förderprogramm KUNSTFONDS_Werkverzeichnung der Stiftung Kunstfonds fördert die digitale Dokumentation künstlerischer Lebenswerke, die von überregionaler Bedeutung und hoher künstlerischer Relevanz sind. Dabei sind alle Maßnahmen förderfähig, die zur Umsetzung der Werkverzeichnung erforderlich sind. Bewerbungsfrist: 31. Mai 2026 Zur Ausschreibung |
Der Comicbuchpreis wird von der Berthold Leibinger Stiftung für einen hervorragenden, unveröffentlichten, deutschsprachigen Comic oder Manga vergeben. Bewerbungsfrist: 31. Mai 2026 Zur Ausschreibung |
Bundeswettbewerb Rauskommen 2026 |
Beim bundesweiten Wettbewerb "Rauskommen" sucht der Bundesverband der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen die spannendsten laufenden oder vor kurzem abgeschlossenen Aktivitäten von Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen. Bewerbungsfrist: 1. Juni 2026 Zur Ausschreibung |
Förderungen von create music |
Gefördert werden Projekte von Bands oder Solo-Musiker:innen, die diese weiterbringen auf ihrem Weg, zum Beispiel indem sie Studioaufnahmen machen oder einen Musik-Clip drehen. , Außerdem gibt es eine Projektförderung für Veranstalter:innen, die jungen Bands und Musiker:innen eine Plattform bieten oder die Popmusikszene(n) lokal ankurbeln. Nächste Bewerbungsfristen: 1. Juni 2026 Zu den Ausschreibungen |
Plugin der Initiative Musik |
Das Förderprogramm „PlugIn“ möchte kleinen und mittleren Musicclubs dabei unterstützen, ihre technische Ausstattung in unterschiedlichen Bereichen verbessern zu können. Gefördert werden Anschaffungen von neuen oder gebrauchten Technikgeräten sowie Einrichtungen von auftrittsrelevanten Elementen. Reparaturmaßnahmen sind auch erstmals durch das Programm förderfähig. ntragsberechtigt sind Musikclubs mit einer Besucher:innenkapazität von maximal 2.000 unbestuhlten Plätzen. Bewerbungsfriste: 5. Juni 2026. Aufgepasst: Windhundprinzip! Zur Ausschreibung |
Das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste fördert mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem Gesamtprogramm ÖkoKult NRW Arbeitsaufenthalte in ländlichen Räumen NRWs. Bewerbungsfrist: 14. Juni 2026 Zur Ausschreibung |
Förderungen der Kulturstiftung der Länder |
Die Kulturstiftung des Bundes unterhält mehrere Förderprogramme. Im Rahmen der Erwerbsförderung werden besonders die Ergänzung von Sammlungen sowie Rückerwerbungen und Rückführungen unterstützt. Weitere Informationen Die Ausstellungsförderung greift für Projekte mit regionaler Verankerung und internationaler Strahlkraft, die auf eigenen Sammlungsbeständen basieren und wissenschaftlich fundiert sind. Weitere Informationen Eine Restaurierungsförderung kann für konservatorische Maßnahmen für Kulturgüter von nationalem Rang beantragt werden – insbesondere für Objekte, die als „national wertvolles Kulturgut“ gelten oder diese Einstufung erfüllen. Weitere Informationen Nächste Bewerbungsfristen für höhere Summen: 15. Juni 2026, ansonsten jederzeit. |
Stiftung TANZ - Transition Zentrum Deutschland |
Die Stiftung TANZ vergibt im Rahmen des Programms Transition Zentrum Deutschland Stipendien für Tanzschaffende im Übergang in einen neuen Beruf nach der aktiven Tanzkarriere. Nächste Bewerbungsfrist: 30. Juni 2026 Zum Programm |
Produktionsförderung Plus |
Der Fonds Darstellende Künste unterstützt mit der Produktionsförderung Plus selbstbeauftragt produzierenden Künstler:innen/-gruppen bei Neuproduktionen, die in den vergangenen Jahren herausragende einzigartige künstlerische Handschriften und wegweisende ästhetische Formsprachen in den bundesweit und international wahrgenommenen Freien Darstellenden Künsten entwickelt haben. Bewerbungsfrist: 1. Juli 2026 Zur Ausschreibung |
MIXED UP Kick Off-Förderung |
Die MIXED UP Kick-Off-Förderung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung richtet sich an Gestaltende aus Schule, Kita sowie Ganztagsträgern und außerschulischer Kultureller Bildung, die bisher noch keine gemeinsamen kulturellen Bildungspartnerschaften eingegangen sind. Bewerbungsfrist: 31. Juli 2026 Zur Ausschreibung |
Das Förderprogramm KUNSTFONDS_Plattformen für kunstvermittelnde Akteur:innen der Stiftung Kunstfonds fördert Einrichtungen und Orte, die zeitgenössische bildende Kunst präsentieren, vermitteln und somit am aktuellen Diskurs teilnehmen. Darüber hinaus werden experimentell-innovative Konzepte von Kollektiven und soloselbständigen Kurator:innen unterstützt, welche an analogen/ physischen Orten/Plattformen stattfinden. Bewerbungsfrist: 31. August 2026 Zur Ausschreibung |
RecyclingDesignpreis 2026 |
Der RecyclingDesignpreis 2026 ist ein Wettbewerb zur Gestaltung neuer Produkte aus Abfall- und Reststoffen, ausgeschrieben von der Recyclingbörse. Bewerbungsfrist: 31. August 2026 Zur Ausschreibung |
Fonds Kulturelle Bildung im Alter |
Mit dem Förderschwerpunkt 2027 stellt das Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und inklusive Kultur (kubia) Projekte Kultureller Bildung von und mit älteren Menschen in den Mittelpunkt, die sich mit Demokratie beschäftigen. Auch werden partizipative Projekte gefördert, die älteren Menschen kulturelle Teilhabe ermöglichen Bewerbungsfrist: 30. September 2026 Zur Ausschreibung |
Jugendwettbewerb denkt@g 2026/2027 |
Die Konrad-Adenauer-Stiftung nimmt alle zwei Jahre den Holocaust-Gedenktag zum Anlass, um einen bundesweiten Internetwettbewerb für junge Menschen zu starten, der sich mit Erinnerung und Gedenken, aber auch der Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Rechtsextremismus befasst Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2026 Zur Ausschreibung |
Förderaktion: Zeichen setzen! |
Ausgrenzung tut weh – und sie betrifft mehr junge Menschen als man denkt. Mit der Förderaktion will Aktion Mensch junge Menschen befähigen, Ausgrenzung zu erkennen, sicher und selbstbewusst damit umzugehen und sich aktiv für ein respektvolles, inklusives Miteinander einzusetzen. Bewerbungsfrist: 31. Dezember 2026 Zur Ausschreibung |
ESF-Plus "Zusammenhalt stärken – Menschen verbinden" |
Das Programmdes Europäischen Sozialfonds für Deutschland fördert kommunale Projekte, die Einsamkeit und soziale Isolation von Erwachsenen zwischen 28 und 59 Jahren verringern. Bewerbungsfrist: 31. Dezember 2026 Zur Ausschreibung |
Die anstiftung fördert, vernetzt und erforscht Räume und Netzwerke des Selbermachens. Dazu gehören urbane Gemeinschaftsgärten wie Interkulturelle Gärten, Offene Werkstätten, Reparatur-Initiativen, Open-Source-Projekte ebenso wie Initiativen zur Belebung von Nachbarschaften oder Interventionen im öffentlichen Raum. Die anstiftung folgt einer Perspektive, die aufs Selbermachen als kollektive Praxis setzt. Gefördert werden ausschließlich gemeinnützige Organisationen mit gültigem Freistellungsbescheid. Anträge sind jederzeit möglich. Zum Programm |
Beispielhaftes aus der Kulturarbeit in der Region |
Museum für Gegenwartskunst (MGK) in Siegen ist Teil eines bundesweiten Förderprogramms |
Mit „PRISMA – Programm zur Stärkung der Diversität und kulturellen Teilhabe an Museen“ unterstützt und begleitet die Kulturstiftung der Länder Museen aus ganz Deutschland auf ihrem Weg der diversitäts- und teilhabeorientierten Organisationsentwicklung. Zu den ersten 15 Museen, die sich erfolgreich für das Programm beworben haben, gehört das Museum für Gegenwartskunst (MGK) in Siegen. Dieses versteht sich als offenes Museum, das Begeisterung für die Kunstproduktion unserer Zeit weckt. Es will als vielstimmiger Ort wahrgenommen werden und hat zum Ziel, bestehende Kooperationen weiterzuführen und die Vernetzung in die Stadtgesellschaft weiter auszubauen. Mit der Teilnahme am Prisma-Programm reiht sich das Siegener Haus in eine Reihe namhafter Museen wie die Hamburger Kunsthalle, die Hessen Kassel Heritage, die Kunsthalle Rostock, das Museum der Weltkulturen in Frankfurt am Main oder die Staatliche Kunsthalle in Karlsruhe ein. Das MGK ist damit einmal mehr ein Aushängeschild für die Region Südwestfalen. Bei "Prisma" durchlaufen Museen über einen Zeitraum von 15 Monaten ein Programm aus vier synergetischen Formaten: Werkstätten, individuelle Beratungen, Peer-to-Peer-Vernetzung und eine Konferenzreihe. Als Akronym steht PRISMA für partizipativ, resilient, inklusiv, solidarisch, multiperspektivisch und agil – diese Werte sollen die Umsetzung des Programms sowie die Zusammenarbeit mit Museen prägen. Weitere Informationen zum Prisma-Programm gibt es hier. Zum Museum für Gegenwartskunst geht es hier. |
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Redaktion:Bettina Görlitzer, Susanne Boecking
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Herausgeber:Kulturregion Südwestfalen – Servicebüro c/o FD 40 – Kultur und Tourismus des Märkischen Kreises Susanne Boecking Bismarckstr. 15, 58762 Altena Tel.: 02352 966-7066 E-Mail: servicebuero@kulturregion-swf.de
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Das Servicebüro der Kulturregion Südwestfalen wird finanziert von: dem Märkischen Kreis, Kreis Siegen-Wittgenstein, Kreis Olpe, von den Städten Hagen, Iserlohn, Menden, Lüdenscheid, Siegen sowie dem Land Nordrhein-Westfalen. |
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| Kulturregion Südwestfalen |
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