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Q das Quantum Kulturwissen 1.2026 |
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- Neuigkeiten aus den RKP-Projekten
- RKP-Projekte: aktuelle Veranstaltungen
- Neues für die Region, aus der Region und darüber hinaus
- Kulturarbeit für Vielfalt und Nachhaltigkeit
- Qualifizierungsangebote
- Arbeitshilfen
- Förderungen, Ausschreibungen
- Beispielhaftes aus der Kulturarbeit in der Region: Kreuztaler Buchspaziererinnen
- Impressum/Datenschutzerklärung
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Neuigkeiten aus den RKP-Projekten |
Neun Projekte werden 2026 gefördert |
Für das Jahr 2026 konnten fünf Projektträger:innen aus der Kulturregion Südwestfalen einen Antrag auf Förderung durch das RKP-Regionales Kultur Programm NRW (kurz: RKP) stellen. Zusätzlich liegen für vier Projekte bereits Verpflichtungsermächtigung aus dem Vorjahr vor. Wir freuen uns damit auf insgesamt neun Projekte in diesem Jahr, die sich mit den partizipativen Mitteln der Kunst und Kultur mit den Eigenarten der Kulturgesellschaft der Region auseinandersetzen! Für fünf Projekte wurden zudem Ergänzungsmittel Barrierefreiheit beantragt. Die Ergänzungsmittel Barrierefreiheit werden RKP- Projekttragenden zusätzlich zur Verfügung gestellt, um barrierefreie Maßnahmen im Rahmen ihres RKP-geförderten Projekten umsetzen zu können. |
Folgende Projekte werden gefördert: 1. Von der Industrie zur Kultur: Räume für alle 2. Kultureller Brückenschlag - 2. Auflage 3. Kulturnomaden - 2. Auflage 4. Bühne für Südwestfalen - 2. und 3. Jahr 5. BlueStock Festival - 8. Auflage 6. Erstes inklusives Theaterfestival Südwestfalen "Perifair" 7. Leselust - Kinder- und Jugendbuchfestival Südwestfalen 8. Industriekulturfestival "Luise heizt ein" 9. Internationales Kultur- und Theaterfestival KulturPur |
In diesem und in den folgenden Newslettern berichten wir über Neuigkeiten aus den RKP-Projekten. |
RKP-Projekte - aktuelle Veranstaltungen |
Bewerbungen für BlueStockFestival am 11. Juli in Siegen |
Am 11. Juli wird auf dem Gelände des BlueStockFestivals am Oberen Schloss in Siegen wieder südwestfälische Jugendkultur präsentiert. Für das Bühnenprogramm können sich Bands und Solomusiker:innen ab jetzt um einen Live-Slot beewerben. Der Einsendeschluss ist der 28.2.2026. Informationen zur Bewerbung gibt es beim Stadtjugendring in der BlueBox Siegen, E-Mail info@bluebox-siegen.de Weitere Informationen zum Festival gibt es in einem der nächsten Newsletter der Kulturregion oder über den Instagram-Kanal des Festivals. |
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"Eine Sommernacht" geht auf Tour |
Das Schauspiel "Eine Sommernacht" ist eine Koproduktion von Bruchwerk Theater und Apollo Theater Siegen. Die Komödie über das verrückte Zusammentreffen einer Scheidungsanwältin und eines Kleinkriminellen wird vom 18. bis 22. März täglich im Apollo-Theater aufgeführt und geht danach auf Tournee. Im Kulturhaus in Lüdenscheid wird sie am 23. Aril und in Plettenberg am 26. April gezeigt. |
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Inklusives Theaterfestival PeriFair vom 14. bis 17. Mai |
PeriFair, das erste inklusive Theaterfestival in Südwestfalen findet vom Donnerstag, 14. Mai, bis Sonntag, 17. Mai, im Kulturhaus Lüdenscheid und im Rosengarten in unmittelbarer Nähe des Kulturhauses (open-air) statt. Es haben sich mehr als 30 Theatergruppen aus ganz Deutschland für eine Teilnahme beworben, eine Jury hat fünf Gruppen ausgewählt, die sich im Rahmen von PeriFair präsentieren können. |
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Neues für die Region, aus der Region und darüber hinaus |
Piktogramme für Kulturbegleitung und unsichtbare Behinderung |
Für Kulturinstitutionen, Künstler:innen, Kulturschaffende, Kulturveranstaltende sowie weitere Akteur:innen, die in der Kulturregion Südwestfalen inklusive Kultur anbieten, bietet das Servicebüro der Kulturregion Piktogramme für barrierefreie Kultur an, die kostenfrei genutzt werden können. Die Piktogramme können auf Websites, in Flyern, Programmheften aber auch als Button, Aufkleber oder Hinweisschilder vor Ort Verwendung finden. Die Piktogramme sind in verschiedenen Varianten sowohl in Farbe als auch in Graustufen erhältlich. Zu den verschiedenen Nutzungsvarianten gibt es einen Leitfaden. Die Bilderpakete können beim Servicebüro der Kulturregion Südwestfalen angefragt werden: servicebuero@kulturregion-swf.de |
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Queere Kulturarbeit in der Region |
Am 24. Januar hat die Kulturregion Südwestfalen zusammen mit Push e.V. einen Workshop zur queeren Kulturarbeit in der Region im Jugendtreff im kmd in Hilchenbach veranstaltet. Über die Ergebnisse und über die weiteren Plänen werden wir demnächst berichten. Auf dem Foto ist ein erster Eindruck davon zu sehen, wo in der Region bereits queere Kulturarbeit stattfindet. Ohne das bürgerschaftliche Engagement der CSD-Vorstände und der anderen Akteur:innen der queeren Szene gäbe es all die Initiativen nicht. Aber es ist noch einiges an Luft nach oben was die Wahrnehmung, Sichtbarkeit und Beteiligung der queeren Community an der Kulturprogramatik der Region betrifft. |
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NetKulaeR: Studie zur Vernetzung von Kulturakteuren in ländlichen Räumen |
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Seit März 2023 führt das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft eine Studie zur Vernetzung von Kulturakteuren in ländlichen Räumen durch. Im Zentrum des Interesses von NetKulaeR steht die Akteurskonstellation von drei regional wirkenden Institutionen: Kreiskulturverwaltungen, Geschäftsstellen von LEADER-Regionen sowie regionale Kulturbüros. In dünn besiedelten, ländlichen Räumen sind Kulturschaffende besonders auf regionale Vernetzung und Unterstützungsstrukturen angewiesen – sowohl für den fachlichen Austausch untereinander, für Beratung, Ressourcenteilung oder gemeinsame Vorhaben als auch für die sektor- und bereichsübergreifende Vernetzung mit Regionalentwicklung, Tourismus oder Bildung, mit Politik, Verwaltung oder dem Wirtschaftssektor. Die Studie wird als eines von 22 Projekten im Rahmen der Fördermaßnahme "Faktor K – Forschung zum Faktor Kultur in ländlichen Räumen" vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) finanziert und endet 2026. |
Parallel dazu beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe des Magazins der KuPoGe "Kulturpolitische Miteilungen"(Nr. 191 IV/2025) mit dem Thema. |
Webtalk-Reihe "Regionale Kulturentwicklung – kulturelle Regionalentwicklung" |
Die drei Online-Sessions umfassende Webtalk-Reihe ist der Abschluss des oben beschriebenen dreijährigen Forschungsprojekts "Vernetztes Handeln für Kultur in ländlichen Räumen" (NetKulaeR) der Kulturpolitischen Gesellschaft (KuPoGe), das die Potenziale regionaler Förder-, Beratungs- und Vernetzungsstellen für Kultur in ländlichen Räumen untersucht. Es werden die Forschungsergebnisse vorgestellt und zentrale Themen des Projekts aufgerufen: Neben grundlegenden Reflexionen zum Verhältnis von Kultur und Regionalentwicklung geht es um die Themen "Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen – vor Ort und mobil" und "Regionalentwicklung als Partner für Kultur in ländlichen Räumen". Die Webtalks finden statt vom 3. bis 17. Februar 2026, jeweils dienstags von 16.30 bis 18 Uhr. Session 1 am 3. Februar 2026, 16.30 Uhr – 18 Uhr: Hoffnungen und Hürden für Kultur im Politikfeld Regionalentwicklung Session 2 am 10. Februar 2026, 16.30 – 18 Uhr: Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen – vor Ort und mobil Session 3 am 17. Februar 2026, 16.30 – 18 Uhr: Regionalmanagement als Partner für Kultur in ländlichen Räumen |
Netzwerk für Träger und Akteure der Dritten Orte |
Die Initiative Netzwer Dritte Orte möchte für Träger:innen und Akteur:innen der Dritten Orte eine Plattform bzw. Kommunikationskanäle für einen praxisorientiertem Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer im direkten Kontakt zwischen den Dritten Orten bieten. Die Plattform soll um eine „Landkarte der Dritten Orte“ ergänzt werden, um gelungene Projektbeispiele zusammenzustellen und ihre Gelingensbedingungen zu beschreiben. Die Initiative Netzwerk Dritte Orte will auf diese Weise eine ergebnisoffene Entwicklung anstoßen und das Vorhaben im Austausch mit teilnehmenden Projekten und Partner:innen ausgestalten und anpassen. |
Kulturarbeit für Vielfalt und Nachhaltigkeit |
Schauen Sie auch gerne weiter oben, denn in unserer Rubrik "Neues aus der Region, für die Region" stellen wir unsere neuen Piktogramme für barrierefreie Kulturarbeit sowie kurz die Ergebnisse des Workshops "Queere Kulturarbeit in der Region" vor. |
Online-Schulung „Führungen in verständlicher Sprache“ 18. und 25. März |
In der zweiteiligen MosGiTo-Schulung in Kooperation mit Inga Schiffler, Expertin für barrierearme Sprache am 18. und 25. März 2026 lernen die Teilnehmenden mit der Leichten Sprache und der Einfachen Sprache zwei bewährte Konzepte kennen. Sie erhalten konkrete Tipps für das Sprechen in Leichter oder Einfacher Sprache. Darüber hinaus lernen sie, wie sie Führungen in verständlicher Sprache konzipieren, durchführen und vermarkten. Angesprochen sind Gästeführer:innen in Städten, Kultureinrichtungen und Naturräumen sowie Koordinatorinnen und Koordinatoren von Führungen. |
Online-Workshop: Barrierefreiheit braucht Struktur am 20. Februar |
Kulturakteur:innen, die ihre Arbeit barrierefrei gestalten möchten, sehen sich mit einer Informationsfülle konfrontiert. Die verschiedenen Formen von Behinderung und die damit verbundenen Bedarfe an Barrierefreiheit sind ebenso vielfältig wie die möglichen Maßnahmen, um darauf einzugehen. Wo also beginnen? kubia hat das Vorgehensmodell Barrierefreiheit entwickelt, um die strukturierte Analyse, Planung und Umsetzung von Barrierefreiheit im Kulturbetrieb zu unterstützen. In diesem Online-Workshop am 20. Februar von 14 bis 16.30 Uhr wird das Vorgehensmodell kompakt vorgestellt. In Gruppenarbeit besteht anschließend Gelegenheit, dessen Anwendung zu erproben. |
Online-Gespräch über "Modelle inklusiver Kulturbegleitung" am 11. März |
Programme zur Kulturbegleitung bringen kulturinteressierte Menschen, die Kulturveranstaltungen allein nicht besuchen können oder möchten, mit Unterstützenden zusammen und ermöglichen gemeinsame Kulturerlebnisse. kubia stellt in einer Online-Impulsveranstaltung unter dem Titel "Kultur gemeinsam erleben: Modelle inklusiver Kulturbegleitung" am 11. März 2026 von 14 bis 16 Uhr erfolgreiche Kulturtandem-Programme vor. Der Fokus liegt dabei auf Initiativen, die Zugänge für Menschen mit Behinderung und gesundheitlichen Einschränkungen schaffen. Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter:innen von kulturellen und sozialen Einrichtungen aus Nordrhein-Westfalen, Aktive bei KulturTafeln und ähnlichen Initiativen sowie Kulturbegleiter:innen und Kulturgäste, die ihre Erfahrungen teilen möchten. Sie soll dazu anregen, eigene Kulturvermittlungsprogramme zu gründen oder bestehender Initiativen inklusiv weiterzuentwickeln. |
Fortbildung: Inklusive Methoden in der Praxis am 14. März in Köln |
Das Un-LAbel Studio bietet mit den Referent:innen Anna Scholten und Konrad Wolf ein Einführung in inklusive theaterpädagogische Methoden. In der Fortbildung am 14. März von 10 bis 17 Uhr im Un-Label Studio in Köln geht es um theoretische und praktische Inputs, die Vorstellung konkreter Good-Practice-Übungen und Spiele sowie um Impulse für eine barrierefreie Gestaltung eigener Übungen, Workshops und Angebote. |
Online-Fortbildung: Zusammenarbeit von behinderten und nichtbehinderten Kulturschaffendenen am 24. April |
Mit dieser online-Veranstaltung am 24. April von 10 bis 13 Uhr bietet das Un-Label Studio eine Einführung in Fragen der Zusammenarbeit von behinderten und nichtbehinderten Teammitgliedern. Die Fortbildung richtet sich an Kulturorganisationen sowie Kulturschaffende mit und ohne Behinderung, die ihre Praxis reflektieren und inklusivere Arbeitsmodelle entwickeln möchten. |
Schulung: Gebärdensprache in den Darstellenden Künsten am 25. September in Köln |
In der Schulung zur Gebärdensprache in den Darstellenden Künsten erfahren die Teilnehmenden am 25. September 2026 von 11 bis 17 Uhr im Un-Label Studio in Köln, wie Dolmetscher:innen erfolgreich in performative Prozesse eingebunden werden können, wie potentielle Taube Besucher:innen erreicht werden und eine angemessene, respektvolle Kommunikation mit ihnen sowie mit Tauben Künstler:innen und Kolleg:innen aussehen kann. |
Tagung "Vermittlung heute. Museumsvermittlung zwischen Inklusion, Partizipation und Teilhabe" am 17. März in Frankfurt |
In der Tagung "Vermittlung heute. Museumsvermittlung zwischen Inklusion, Partizipation und Teilhabe" geht es um das gemeinsame Skizzieren eines zeitgenössischen und zukunftsfähigen Vermittlungsbegriffes innerhalb der Institution Museum, welcher aktuelle Diskurse um Inklusion, Aktivierung des Publikums und Zugänglichkeit zum Thema macht. Sie findet am 17. März in Frankfurt statt. |
Zertifikatskurs Kulturgeragogik |
Im Oktober 2026 beginnt bei kubia der 13. berufsbegleitende Kurs Kulturgeragogik. Er vermittelt Fachwissen und Methoden für die Kulturelle Bildung mit älteren Menschen – von Musik, Kunst und Theater über Biografie- und Demenzarbeit bis zu Projektmanagement und Networking. Die Teilnehmenden lernen, Angebote der Kulturellen Bildung für ältere Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen zu planen und umzusetzen. Die einjährige Weiterbildung findet berufsbegleitend statt. Sie richtet sich an künstlerisch, kulturpädagogisch, im Kulturmanagement oder im Sozial- und Pflegebereich Tätige, die einen beruflichen Schwerpunkt auf die künstlerisch-kreative Arbeit mit älteren Menschen legen möchten. |
Mit kultureller Bildung das Leben im Alter bereichern |
Die BAGSO hat einen Praxisleitfaden für die Bildungsarbeit mit älteren Menschen herausgegeben, der unter Mitwirkung von kubia entstanden ist. Er zeigt, wie kulturelle Bildungsangebote ältere Menschen dabei unterstützen können, eigene Ausdrucksformen zu entdecken oder wiederzuentdecken und sich aktiv mit ihrer Lebenswelt auseinanderzusetzen. Die Broschüre steht zum kostenlosen Download zur Verfügung. |
Wie inklusiv ist Deutschlands Kultur wirklich? |
Für viele ist ein Theaterbesuch selbstverständlich – für andere voller Barrieren. Kultur in Deutschland ist oft weder für Publikum noch für Kulturschaffende mit Behinderung zugänglich. Das Magazin "andererseits" hat ein halbes Jahr lang recherchiert, über 250 Kulturinstitutionen befragt und mit betroffenen Künstler:innen gesprochen. |
Neue Studie zur Zugänglichkeit von künstlerischer Ausbildung |
Der Bericht "Learning to Change" von Europe Beyond Access und On the Move untersucht, wie zugänglich Hochschulen für darstellende Künste in Europa für Künstler:innen und Kulturfachleute mit Behinderungen sind – und wo weiterhin systemische Barrieren bestehen. Die Ergebnisse machen deutlich: Bildungseinrichtungen sind zentrale Gatekeeper für künstlerische Karrieren und müssen sich strukturell verändern, um echte Vielfalt zu ermöglichen. Der Bericht ist online in mehreren Sprachen und barrierefreien Formaten verfügbar. |
Bildungsmaterial gegen (Rechts-)Extremismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt |
Die Vielfalt-Mediathek des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) hat ihren Webauftritt umfassend überarbeitet. Die Plattform hält über 5.000 Materialien gegen (Rechts-)Extremismus und für Demokratie bereit. |
Resillienz-Reflexionstool |
Unter dem Motto "Krise schafft Klarheit" bietet betterplace lab ein Resillienz-Reflexionstool an an. Nach dem Motto „Krise kann, wer hinschaut“ hilft es, die eigenen Resillienzressourcen strukturiert zu beleuchten und mögliche Baustellen festzustellen. |
„Der nächste Schritt...“: Online-Veranstaltungsreihe von kultur-klima |
„Der nächste Schritt...“ - Die Online-Veranstaltungsreihe von kultur-klima richtet sich an Kulturakteur:innen in Nordrhein-Westfalen. An fünf ausgewählten Donnerstagen vermitteln Expert:innen praxisorientierte Informationen zu Nachhaltigkeitsthemen für den Kulturbetrieb in rund 60 Minuten. 19 Februar: Kulturbauten - energetisch sanierern, smart finanzieren 12. März: Kultur bildet Zukunft. BNE, Praxis und Perspektiven 16. April: Wie kommuniziere ich Nachhaltigkeit wirksam? 7. Mai: Werstoff statt Abfall - Kultur in der Kreislaufwirtschaft |
Seminarprogramm "Kultur und Management" 2026 des Kulturbüros Rheinland-Pfalz |
Viele Seminare finden auch online statt, einige Veranstaltungen sind bereits ausgebucht. Hier eine Auswahl für die Angebote im März und April: 17. Februar, 10 bis 17 Uhr, online: Systematische Einführung in das Zuwendungsrecht 3. März, 10 bis 17 Uhr in Koblenz: Vertrag und Haftung bei Kulturveranstaltungen Ausländereinkommensteuer, Urherberrecht & Vertragsgestaltung |
Auch dieses Jahr bietet die Landesservicestelle für bürgerschaftliches Engagement Nordrhein-Westfalen wieder zahlreiche Webinare und Online-Workshops, so zum Beispiel am 11. Februar 2026 von 12.15 bis 12.50 Uhr: Fotos und Musik im Ehrenamt sicher nutzen am 5. März 2026 von 17 bis 18.30 Uhr: Auf den Punkt bringen, was euer Verein macht |
Die Akademie Regio bei der Akademie der Kulturellen Bildung hat ebenfalls ihr neues Programm mit Seminaren und Informationsveranstaltungen aufgelegt. Interessierte finden Angebote wie "Erfolgreich Fördermittelanträge stellen", "Erfolgreich Projekte planen" oder "Projektförderung professionell abrechnen". Die Veranstaltungen sind kostenpflichtig. |
Qualifizierungsangebote der Stiftung Mitarbeit |
Bürgerschaftliches Engagement stärken, lokale Demokratie entwickeln, das ist das Ziel der Qualifizierungsangebote der Stiftung Mitarbeit. Dazu gehören zum Beispiel diese online-Seminare: "Alles im Griff – Verwendungsnachweise organisiert erstellen und Projektmittel richtig abrechnen", "Fördermittel finden und erfolgreich beantragen" oder "Zivilgesellschaftliche Netzwerke partizipativ und erfolgreich starten". |
Programm der Westfalen-Akademie |
Die Westfalen-Akademie in Remscheid bietet im ersten Halbjahr 2026 ein vielfältiges Weiterbildungsangebot, insbesondere für ehrenamtlich in Vereinen Engagierte. So geht es am 10. März zum Beispiel um "Sichere Veranstaltungsorganisation", am 14. April um "Urheberrecht für Vereine und gemeinnützige Organisationen" und am 18. Juni um Fundraising für Vereine. |
Zahlen aus dem Institut für Museumsforschung |
In der Reihe „Zahlen aus dem Institut für Museumsforschung“ veröffentlicht das Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin die Ergebnisse seiner jährlichen Statistischen Gesamterhebung an den Museen der Bundesrepublik Deutschland, diesmal für das Jahr 2023. Neben den Standardfragen wurden für das Jahr 2023 auch Daten zu Beschäftigten in Museen erhoben. |
Für eine vorausschauende Vereinsführung |
Mit der Handreichung zum Projekt „Zukunft Ehrenamt sichern“ haben der Sauerländische Gebirgsverein e. V. (SGV) und der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) ein gemeinsames Vorhaben umgesetzt, das die Zukunftsfähigkeit des Ehrenamtes in Nordrhein-Westfalen in den Blick nimmt. Ziel war es, tragfähige Wege zu finden, um das Engagement in Vereinen und Verbänden zu stärken und Strukturen nachhaltig zu sichern. Die Handreichung versteht sich als Werkzeugkasten, Reflexionshilfe und Einladung zur Weiterarbeit. Sie bündelt Wissen, Methoden und Impulse, die sich in der Projektpraxis bewährt haben, und richtet sich an Vereine, Verbände und Initiativen, die sich mit Fragen der Zukunftsfähigkeit, der Motivation von Engagierten und der organisatorischen Weiterentwicklung ihres Vereins beschäftigen möchten. |
Die KuBiDemo Abschlusspublikation der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel "Haltung als Prinzip. Durch kulturelle Bildung Demokratie stärken" versteht sich als offene Wissenssammlung und als Einladung, kulturelle Bildung als demokratische Praxis wirksam zu gestalten. |
"Kinderbeteiligung vor Ort - Kinder gestalten Dorf und Stadt" |
Wie Kinderbeteiligung in einer Demokratie gelingen kann, welche Grundlagen sie braucht und welche guten Beispiele es gibt, zeigt die neue Publikation der Stiftung Mitarbeit. Im Rahmen der Handreichung nehmen die zahlreichen Autor:innen aus Wissenschaft und Praxis die Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch die Kinderbeteiligung. |
"Jugendbeteiligung vor Ort - Selbstwirksamkeit und Empowerment junger Menschen" |
Viele junge Menschen möchten mitreden, wenn es vor Ort um ihre Belange geht. Doch wie lassen sich politische Bildung, Beteiligung und Dialog lebensweltnah miteinander verknüpfen? Wie gelingt das Empowerment junger Menschen, wo können sie Selbstwirksamkeit erfahren – und wie lassen sich diese Prozesse gemeinwohlorientiert nutzen? Die Autor:innen dieser Publikation der Stiftung Mitarbeit zeigen aus unterschiedlichen Perspektiven, wie kommunale Handlungsansätze in der Jugendbeteiligung praktisch umgesetzt werden können. |
„Zukunftsort Kirche? – Räume für Wandel und Begegnung" |
| Leerstand, Abriss oder Verkauf? Angesichts der sinkenden Zahl an Kirchenmitgliedern stehen viele Gebäude der beiden großen Kirchen zur Disposition. Der Fortbestand dieser historischen Gebäude ist aber zentral für die Gemeinschaft und das Gemeinwohl. Es gilt, neue Wege zu finden, um diese Orte und ihre spirituelle Kraft zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dies ist das Schwerpunktthema der Ausgabe 6/2025 von "Heimat Westfalen", der Zeitschrift des Westfälischen Heimatbundes. |
Über die Gegenwart und Zukunft des Engagements |
| Der Sammelband „Umbruch, Druck, Transformation“ beleuchtet Gegenwart und Zukunft des Engagements. In 26 Beiträgen von zahlreichen Expert:innen und Wissenschaftler:innen werden Spannungsfelder, Dynamiken und Perspektiven des zivilgesellschaftlichen Engagements und der Freiwilligendienste in den Blick genommen. Der Sammelband thematisiert soziale Ungleichheit, ländliche Räume oder gesellschaftliche Herausforderungen, die Engagement beeinflussen und prägen. Aus der Reihe ISZF - Interdisziplinäre Studien zu Freiwilligendiensten und zivilgesellschaftlichem Engagement des NOMOS Verlages. |
Entlastung fürs Ehrenamt in NRW |
| Ehrenamtlich Engagierte und gemeinnützige Vereine profitieren seit Jahresbeginn von spürbaren Erleichterungen. Höhere Freibeträge, der Abbau bürokratischer Pflichten und mehr finanzielle Flexibilität verbessern die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement und schaffen mehr Planungssicherheit im Vereinsalltag. |
Studie zur wirtschaftlichen und sozialen Situation von Künstler:innen |
| 90 Prozent der befragten Künstler:nnen erzielten ein jährliches Arbeitseinkommen aus künstlerischer Tätigkeit von weniger als 20.000 Euro. Das geht aus einer Expertise zur Umfrage des BBK Bundesverbandes und der Stiftung Kunstfonds zur wirtschaftlichen und sozialen Situation von Künstler:innen hervor. "Von der Kunst zu leben. Die wirtschaftliche und soziale Situation Bildender Künstler:innen" liefert aktuelle Daten zu zentralen Themen wie Einkünfte, Renten, Künstlersozialkasse und Ateliersituation der Bildenden Künstler:innen. Die Umfrage, die sich an die in Deutschland tätigen Bildenden Künstler:innen richtete, lief vom 18.2. bis zum 30.4.2025 |
| Zwölf Jahre nach der ersten bundesweiten Untersuchung und fünf Jahre nach der Erhebung im Pandemiejahr 2020 legt das Institut für Strategieentwicklung (IFSE) die Galerienstudie 2025 vor. Sie zeigt, wie sich die Situation professioneller Galerien in Deutschland verändert hat – zwischen kulturellem Anspruch, wirtschaftlicher Realität und einem tiefgreifenden Generationswechsel. Deutsche Galerien bleiben zentrale Orte der Kunstvermittlung. 2024 organisierten sie über 4.000 Ausstellungen mit insgesamt rund zwei Millionen Besucherinnen. Damit behaupten sie ihre kulturelle Reichweite trotz rückläufiger Umsätze und steigender Kosten. Galerien eröffnen täglich neue Ausstellungen, fördern Künstlerinnen, schaffen Arbeitsplätze und tragen zur Attraktivität ihrer Standorte bei. |
Digitale Tools für Kulturschaffende |
| Das Projekt „Tooltime“ brachte 2025 in einer Veranstaltungsreihe Kulturakteur:innen und Veranstaltende digitale Werkzeuge für die Kulturarbeit näher. Die Ergebnisse der Workshops stehen nun auf 58 Seiten gebündelt kostenfrei zur Verfügung. „Tooltime“ ist ein Projekt von Kultur in Scherfede e.V. in Zusammenarbeit mit Kultur- und Kreativmotor OWL e.V. und wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert. |
Wie der demografische Wandel den Tourismus verändert |
| Warum die Alterung der Gesellschaft den Tourismus nicht nur auf der Nachfrageseite verändert, sondern zugleich Arbeitsmarkt, Infrastruktur, Mobilität, Saisonlogik und regionale Entwicklung beeinflusst, zeigt ein neues Positionspapier unter dem Titel „Der demografische Wandel prägt die Zukunft des Tourismus“ auf. |
Förderungen, Ausschreibungen |
Der LWL-Kulturfonds fördert Projekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Tanz, Heimatpflege, Literatur, Theater, Film und landeskundliche Forschung. Zentrales Kriterium ist ein Bezug zu Westfalen. Mit der Projektförderung können maximal 10.000 Euro beantragt werden. Antragstellung: seit 01.01.2026 für Projekte, die ab 1. Juli 2026 beginnen. Zur Ausschreibung |
LWL-Förderung für spartenübergreifende Netzwerkprojekte |
Die LWL - Kulturstiftung fördert spartenübergreifende Netzwerkprojekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Theater, Tanz, Literatur, Film und landeskundliche Forschung. Anträge können gestellt werden juristischen Personen, also von Vereinen, Organisationen und anderen Körperschaften des öffentlichen Rechts aus der Region Westfalen. Im Fokus stehen kulturelle Netzwerk- und Leuchtturmprojekte in und für Westfalen-Lippe. Ausführliche Infos zu den Förderkriterien und -prozessen sowie FAQs findet auf dieser Webseite. |
Ausschreibungen des Kultursekretariats Gütersloh |
| Das Kultursekretariat NRW Gütersloh schreibt mehrere Förderprogramme für Kulturschaffende seiner Mitgliedsstädte aus: Hemer, Hilchenbach, Iserlohn, Menden, Lüdenscheid, Menden, Plettenberg und Siegen. |
Stadtbesetzung ist ein flexibler Rahmen für temporäre künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum. Zentrale Elemente sind dabei die kreative Aneignung des Stadtraums vor dem Hintergrund großer Gesellschaftsthemen und die – teilweise unerwartete und überraschende – Interaktion mit dem Publikum. Bewerbungsschluss: 31. Januar 2026. |
| Mit dem Förderprogramm #ARTinprogress werden Projekte unterstützt, die innovative digitale Wege beschreiten, um Kunst- und Kulturformate neu zu denken. Dabei wird ein Hauptaugenmerk auf Formate gesetzt, die eine Interaktion mit dem Publikum ermöglichen – vor Ort und/oder digital. Bewerbungsschluss: 31. Januar 2026. |
Ziel des Programms Spielraum ist es, die Sichtbarkeit der antragsberechtigten Bespieltheater und vergleichbarer Kulturorte in den Mitgliedsstädten durch die strategische und synergetische Vernetzung mit Akteur:innen der professionellen Freien Szene NRW zu stärken und die Profilierung der Häuser durch eine zeitgemäße Programmatik, wie auch die Einbettung zielführender und auf Nachhaltigkeit ausgerichteter Vermittlungsformate und/oder Community Projekte (Stadtensemble, Bürgerbühne etc.) zu steigern. Bewerbungsschluss: 31. Januar 2026. |
Mit dem Programm (D)ein Ding werden Initiativen, Einrichtungen und Vereine der Mitgliedsstädte mit jeweils bis zu 3.000 Euro gefördert, die innovative kulturpädagogische Formate mit Jugendlichen ab 14 Jahren modellhaft erproben möchten. Bewerbungsschluss: 1. Februar 2026. |
Für das Programm Durchdrehen! werden tanzkünstlerische Projekte für Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene bis 27 Jahren gesucht, die ab Sommer 2026 über den Zeitraum eines Jahres realisiert werden sollen. Bewerbungsschluss: 31. März 2026. |
| Auch eine Förderung durch das NRW Kultursekretariat Wuppertal (NRWKS) steht ausschließlich Kulturakteur:innen in den Mitgliedsstädten offen, in der Kulturregion Südwestfalen entsprechend als den Akteur:innen in der Stadt Hagen. Informationen zu den Förderprogrammen finden sich auf der Website des NRWKS. |
Förderung für naturnahe Kunst- und Kulturprojekte |
Das Programm Open-Air-Culture fördert außerschulische, lokale Projekte der kulturellen Bildung. Gefördert werden partizipative Angebote für Kinder und Jugendliche von drei bis 18 Jahren. Antragsfrist: 1. Februar 2026 Zur Ausschreibung |
ZukunftsGut 2026: Bewerbungen ab sofort möglich |
Die Bewerbungsphase für ZukunftsGut 2026, den mit insgesamt 80.000 Euro dotierten Preis der Commerzbank-Stiftung für institutionelle Kulturvermittlung in Deutschland, hat begonnen. Die Auszeichnung würdigt zukunftsweisende Strategien der Vermittlung und Education in kulturellen Einrichtungen. Vergeben werden insgesamt sechs Preise, jeweils drei Preise in den Kategorien urbaner sowie ländlich-kleinstädtischer Raum. Der erste Platz ist jeweils mit 25.000 Euro dotiert, der zweite mit 10.000 Euro und der dritte mit 5.000 Euro. Zur Teilnahme eingeladen sind alle öffentlichen und privaten gemeinnützigen Kulturinstitutionen in Deutschland, die sich auf die gegenwartsbezogene Vermittlung des künstlerischen kulturellen Erbes konzentrieren und die ihre Einrichtungen und Programme einem diversen Publikum teilhabeorientiert zugänglich machen. Bewerbungsschluss: 20. März 2026. |
9. Deutscher Amateurtheaterpreis – amarena |
Der Deutsche Amateurtheaterpreis des BDAT geht 2026 neue Wege: Erstmals wird die Auszeichnung nicht in unterschiedlichen Kategorien, sondern an eine Gruppe verliehen. Zusätzlich wird der neue Sonderpreis amarena PLUS eingeführt, der im Senior:innentheater besondere Projekte und Initiativen würdigt. Mit dieser Neuerung unterstreicht der BDAT die Bedeutung von kultureller Teilhabe und die Vielfalt der Altersgruppen im Amateurtheater. Bewerbungsschluss: 31. März 2026. Zur Ausschreibung |
Projekt:Kultur fördert Kulturarbeit an Schulen |
Für das jährliche Stiftungsprojekt der Neimayer Stiftung können sich Schulen bewerben. Es fördert innovative, richtungsweisende, alternative und außergewöhnliche Konzepte in den Klassen 7 bis 10. Damit soll es Schulen ermöglicht werden, mit externen Expert:innen künstlerische und handwerkliche Projekte umzusetzen. Bewerbungsfrist: 31. März 2026 für das Schuljahr 2026/2027. Zur Ausschreibung |
Strukturförderung der Initiative Musik |
Die Strukturförderung der Initiative Musik dient dem Aufbau nachhaltiger professioneller Strukturen und Rahmenbedingungen im Bereich Popularmusik und Jazz am Standort Deutschland. Antragsfrist für die erste Förderrunde im Jahr 2026: 2. bis 31. März 2026 Zur Ausschreibung |
Projektförderung des Musikfonds |
Die wichtigsten Voraussetzungen für eine Förderung durch den Musikfonds sind die künstlerisch-musikalische Qualität und die Innovationskraft des Projekts. Für die große Projektförderung können bis 50.000 Euro beantragt werden. Antragsfristen für die große Projektförderung: 1. Förderrunde 2026: 1. bis 31. März 2026 (18 Uhr MEZ) 2. Förderrunde 2026: 1. bis 30. September 2026 (18 Uhr MEZ) Antragsfristen im Jahr 2026 für die kleine Projektförderung: 29. Mai: für Veranstaltungen im Juli, August, September 2026 31. August: für Veranstaltungen im Oktober, November, Dezember 2026 30. November: für Veranstaltungen im Januar, Februar, März 2027 Das Sonderprogramm Outer Ear nimmt Projekte in den Fokus, die neue Wege bei der Ansprache und Beteiligung des Publikums gehen. Es sollen gezielt partizipative Projekte gefördert werden, die nicht das fertige Werk, sondern den Entstehungsprozess eines Werkes in den Mittelpunkt stellen. Antragsfrist: 1. bis 30. April 2026. |
Förderung für Musikclubs und Festivals |
| Mit dem Bundesschallschutzprogramm startet im Januar 2026 erstmals ein bundesweites Pilotprogramm für besseren Schallschutz bei Musikclubs und Festivals. Spielstätten, die aufgrund von Lärmbeschwerden von einer Schließung bedroht sind, erhalten Unterstützung bei der Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) stellt dafür 3 Mio. Euro bereit. Die fachliche Umsetzung übernimmt die Initiative Musik und wird dabei unterstützt durch die LiveMusikKommission. |
Beitrag zur Resilienz schriftlichen Kulturguts |
| Das Förderprogramm „Schriftliches Kulturgut erhalten“ wurde von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Kulturstiftung der Länder neu eingerichtet und startet im Jahr 2026. Es richtet sich an Projekte von Bundes-, Landes-, kommunalen und religiösen Einrichtungen ebenso wie von Stiftungen und Vereinen. Das Programm möchte Maßnahmen des Originalerhalts - von Prävention und Notfallvorsorge bis Schadensbehebung - stärken und nachhaltig zur Resilienz schriftlichen Kulturguts beitragen. Antragsberechtigt sind dabei ausschließlich juristische Personen mit Sitz in Deutschland. |
Denkmalförderung in Nordrhein-Westfalen neu aufgestellt |
| Damit das kulturelle Erbe des Landes Nordrhein-Westfalen gestärkt und erhalten bleibt, stellt das Land seine Denkmalförderung neu auf. Die neue Denkmalförderung ist zum 1. Januar 2026 in Kraft getreten und wird einfacher, transparenter und digitaler. Mit der neuen Förderung erfolgt auch der Aufruf zum Denkmalpflegeförderprogramm 2026. |
Beispielhaftes aus der Kulturarbeit in der Region: Kreuztaler Buchspaziererinnen |
Wer gerne liest, aber nicht mehr so gut zu Fuß ist, kann in Kreuztal nun direkt an die Haustür beliefert werden. Eine Kooperation zwischen der Kreuztaler Bibliothek, dem Pastoralverbund Nördliches Siegerland sowie der Evangelischen Kirchengemeinde um den Kindelsberg ermöglicht es, dass Bücher spazieren gehen. Bibliotheksleiterin Linda Donalies hatte die Idee schon lange. Denn immer mehr Menschen, die feste Besucher der Bibliothek waren, konnten aufgrund von Alter, Gesundheit oder Behinderung nicht mehr selbstständig oder manchmal nur mit großem Kraftaufwand die Bibliothek erreichen. Im Gespräch mit Gemeindereferentin Christina Schreiber kam dann die Idee auf, dass die Kirchengemeinden Ehrenamtliche gewinnen könnte, die bereit wären Bücher, CDs, Hörbücher, Bildbände und vieles mehr von der einen Tür zur anderen zu bringen. |
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18 Ehrenamtliche haben sich schon gefunden und decken ein Gebiet von Dahlbruch, Müsen bis Geisweid und Weidenau ab. Interessierte können sich in der Bibliothek melden. Hier ist es möglich Vorlieben und Themenbereiche oder auch konkrete Buchtitel anzugeben. Das Team rund um Linda Donalies stellt die Medien zusammen, übergibt sie der persönlichen Buchspaziererin und diese liefert dann aus. Um das Angebot nutzen zu können, muss lediglich das Übliche Jahresabo für die Bibliothek abgeschlossen werden. Zusätzliche Kosten entstehen nicht. |
Redaktion:Bettina Görlitzer, Susanne Boecking
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Herausgeber:Kulturregion Südwestfalen – Servicebüro c/o FD 40 – Kultur und Tourismus des Märkischen Kreises Susanne Boecking Bismarckstr. 15, 58762 Altena Tel.: 02352 966-7066 E-Mail: servicebuero@kulturregion-swf.de
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Das Servicebüro der Kulturregion Südwestfalen wird finanziert von: dem Märkischen Kreis, Kreis Siegen-Wittgenstein, Kreis Olpe, von den Städten Hagen, Iserlohn, Menden, Lüdenscheid, Siegen sowie dem Land Nordrhein-Westfalen. |
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| Kulturregion Südwestfalen |
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