|
|
Q das Quantum Kulturwissen 05.2026 |
|
|
- Neuigkeiten zu RKP-Projekten
- Aktuelle Veranstaltungen der Kulturregion Südwestfalen
- Neues für die Region, aus der Region und darüber hinaus
- Kulturarbeit für Vielfalt und Nachhaltigkeit
- Qualifizierungsangebote
- Arbeitshilfen
- Förderungen, Ausschreibungen
- Beispielhaftes aus der Kulturarbeit in der Region: Literaturpflaster Bad Berleburg
- Impressum/Datenschutzerklärung
|
Neuigkeiten zu RKP-Projekten |
RKP-Förderung: Endspurt für die Antragstellung bis zum 30.9. |
Sie haben ein gutes Konzept für ein Kulturprojekt im Kopf (oder vielleicht sogar schon auf dem Papier), das sie nächstes Jahr gerne in die Tat umsetzen möchten? Und Sie sind eigentlich immer noch auf der Suche nach den passenden Finanzierungsmöglichkeiten? Möglicherweise ist das RKP-Regionales Kultur Programm NRW der richtige Fördertopf für Sie. Aber denken Sie daran, Antragsfrist ist der 30. September! |
|
|
|
Lassen Sie sich von Ihrem RKP-Büro beraten. Kontakt für die Kulturregion Südwestfalen: Susanne Boecking, servicebuero@kulturregion-swf.de |
14. September: Online-Einführung in die RKP Antragstellung mit der Bezirksregierung Arnsberg |
Gemeinsam mit den vier RKP-Kulturbüros Hellweg, Ruhrgebiet, Sauerland und Südwestfalen veranstaltet die Bezirksregierung Arnsberg am 14. September von 14.30 bis ca.16 Uhr eine Online-Information rund um die Antragstellung. Sie erfahren dabei alles über die Fördermodalitäten und den Verfahrensablauf des RKP-Regionales Kultur Programms NRW sowie über die technischen und inhaltlichen Fragen der Online-Antragstellung. Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung bis zum 10. September über ein Anmeldeformular oder über E-Mail servicebuero@kulturregion-swf.de |
|
|
|
Neue Mitglieder im Kulturrat Südwestfalen und in der RKP-Jury |
Die zehn regionalen RKP-Jurys beraten nach dem 30. September über die eingereichten RKP-Projektanträge und nehmen eine Priorisierung der Projekte vor. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft entscheidet nach Haushaltslage dann, welche Projekte gefördert werden können und berücksichtigt dabei die Beratungsergebnisse der regionalen Jurys. |
|
|
|
Dieses Jahr sind von Kulturministerin Ina Brandes (MdL) vier neue Mitglieder für die RKP-Jury im Kulturrat Südwestfalen berufen worden: Murat Isboga, Gründer und Leiter des deutsch-türkischen Theaters Halber Apfel aus Lüdenscheid, Stefan Bünnig, Projektleiter des Dritten Ortes Qulturwerkstatt Netphen, Crauss, Schriftsteller und Kulturpädagoge aus Siegen sowie Jan Meyer-Krügel, Leiter des Dunkelcafés Siegen. Außerdem ist ab 2026 Anna Vössing als geborenes Mitglied für die Stadt Siegen neu in der RKP-Jury dabei. |
18. - 19. September: Kultureller Brückenschlag - Parking Day in Hagen-Wehringhausen mit Schwerpunkt Kunst und Kultur |
Der Hatopia Parking Day findet vom 18. bis 20. September 2026 auf der Langen Straße in Hagen-Wehringhausen statt. Unter dem Schwerpunkt Kunst und Kultur werden Autoparkplätze in kreative Begegnungsorte, urbane Gärten und Wohnzimmer unter freiem Himmel verwandelt. Der Parking Day ist eine Veranstaltung im Rahmen des Gemeinschaftsprojekt "Kultureller Brückenschlag Lüdenscheid-Hagen". Im Fokus des Brückschlages steht die Auswirkung des zunehmenden Auto- und LKW-Verkehrs auf städtische Räume und auf die Stadtgesellschaft. Gefördert mit Mitteln aus dem RKP - Regionales Kultur Programm NRW. |
|
|
|
Von der Industrie zur Kultur – Räume für alle |
Das Projekt „Von der Industrie zur Kultur – Räume für alle“ im Kreis Siegen-Wittgenstein möchte Kultur- und Industriekulturorte für alle Menschen besser zugänglich machen. Ziel ist es, Barrieren für Menschen mit Mobilitäts- oder Sinneseinschränkungen sowie für bisher wenig angesprochene Gruppen wie Frauen, ältere Menschen oder Menschen mit Migrationshintergrund abzubauen. Träger des Projektes sind u.a. das Technikmuseum Freudenberg, der Verein KUNA (Verein für Kultur und Nachhaltigkeit, Siegen). |
Folgende Veranstaltungen sind als nächstes geplant: 30.9.2026, 14 bis 16:30 Uhr: Vortrag mit Podiumsdiskussion „Zwangsarbeit in Südwestfallen als Teil der Industriegeschichte“. 24.11., 14 bis 16:30: Inputvortrag und Workshop zur Bildung des gemeinsames Projektes der Industriekulturorte Siegerlands. Veranstaltungsort ist das Technikmuseum Freudenberg. Weitere Infos zum Projekt Gefördert mit Mitteln aus dem RKP - Regionales Kultur Programm NRW. |
Aktuelle Veranstaltungen der Kulturregion Südwestfalen |
10. September, Kreuztal: "Kulturelle Begegnungsräume für alle" - Praxistag und Workshop für Veranstalter:innen |
Für den Praxistag "Kulturelle Begegnungsräume für alle" am 10. September 2026 von 10 bis 15 Uhr beim Verein INVEMA in Kreuztal sind noch Plätze frei. Eine Anmeldung ist noch bis zum 3. September möglich. Dieser Workshop richtet sich an alle, die Kulturveranstaltungen, Festivals, Stadtfeste und andere größere Veranstaltungen planen, durchführen oder begleiten: von Kommunen über Eventagenturen bis hin zu ehrenamtlichen Helfer:innen. Zudem sind auch Expert:innen in eigener Sache – also Menschen mit Behinderung – herzlich zur Teilnahme an dem Workshop eingeladen, um mit uns ihr Wissen und ihre Ansichten zu teilen. In dem interaktiven und inklusiven Workshop werden niedrigschwellige Erlebnis- und Mitmachangebote erleb- und erfahrbar gemacht. Außerdem gibt es einen Einblick in die Unterstützte Kommunikation sowie ausreichend Raum für Austausch und Reflektion. Weitere Informationen gibt es hier. |
15. Oktober, Olpe: Praxistag "Kultur trifft auf Handwerk" |
Wie kann Kulturelle Bildung junge Menschen auf dem Weg in den Beruf begleiten und stärken sowie für berufliche Perspektiven im Handwerk begeistern? Mit dieser Frage beschäftigt sich der erste Praxistag „Kultur trifft auf Handwerk“ am 15. Oktober 2026 von 13.30 bis 17 Uhr in der Ersten Deutschen Bäckerfachschule Olpe. Fachleute aus Bildung, Handwerk und Kultur kommen zusammen, um neue Ideen und Kooperationen für die Zeit der Berufsorientierung zu entwickeln. Der Praxistag richtet sich an Mitarbeitende aus Handwerk und Industrie, Ausbildungsbetrieben, Kultureinrichtungen, Berufs- und weiterführende Schulen sowie Künstler:innen und Kulturschaffende. Veranstalter sind die Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW, die Handwerkskammer Südwestfalen, die Kulturregion Südwestfalen sowie der Kreis Olpe. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier. |
Neues für die Region, aus der Region und darüber hinaus |
Vormerken! 15. September: Kulturkonferenz in Iserlohn |
| Die diesjährige Kulturkonferenz der Stadt Iserlohn findet am Donnerstag, 15. Oktober 2026, ab 17 Uhr im Qwörk, Obere Mühle 28 in 58644 Iserlohn statt. Themen sind zum Beispiel Evaluation des Kulturentwicklungsplan, Vorstellung des Fördervereins Is' kult und Ideensammlung für die nächste Kulturmesse. Weitere Informationen auf der Website. |
Abschlussdokumentation zur REGIONALE 2025 liegt vor |
Nach acht Jahren endet in diesem Jahr die REGIONALE 2025 in Südwestfalen. Dabei sind 56 Projekte für die Zukunft der Region entstanden: Sie wurden oder werden umgesetzt und in Summe mit rund 150 Millionen Euro aus Förder- und Drittmitteln gefördert. Die Südwestfalen Agentur hat die REGIONALE über den gesamten Zeitraum in Südwestfalen koordiniert und nun die Abschlussdokumentation erstellt. Darin sind alle 56 Projekte aufgeführt. Es wird gezeigt, wer sie umsetzt, wie sie sich ergänzen und was die Region für die Zukunft aus den Erfahrungen lernen kann. Es gibt aber auch Einblicke in die rund 200 Veranstaltungen, die Zusammenarbeit in der Region und viele Fotos aus acht Jahren REGIONALE 2025. Die Abschlussdokumentation kann hier heruntergeladen werden.
|
Relaunch des digitalen Veranstaltungskalenders für Siegen-Wittgenstein |
Das Kultur!Büro. des Kreises Siegen-Wittgenstein hat den Online-Auftritt der Info- und Planungshilfe für Veranstaltungen im Kreis Siegen-Wittgenstein komplett überarbeitet und mit einem deutlichen Mehrwert versehen. Ab sofort haben alle Kulturinteressierten die Möglichkeit, ihre Freizeit zu planen, Veranstalter:innen können ihre Termine öffentlichkeitswirksam ankündigen. So kann jeder zum Beispiel ab sofort auch den Newsletter, kostenfreie Abos für seinen Handy-Kalender oder nach Genre, Ort und Zeitraum gefilterte Infos als Word- oder PDF-Dateien zum Ausdrucken für sich und seine Gäste nutzen Zum Veranstaltungskalender geht es hier. |
12. September: Tag der Dritten Orte |
Beim „Tag der Dritten Orte“ am 12. September 2026 öffnen außergewöhnliche Kulturorte in ganz NRW ihre Türen. Geboten wird ein bunter Tag voller Begegnung, Kreativität und Mitmachaktionen – für Groß und Klein, für Neugierige und Entdecker. Grundsätzlich ist keine Anmeldung erfor ch und der Eintritt ist frei. Ausnahmen, etwa bei Workshops mit Anmeldepflicht oder Teilnahmegebühr, sind möglich. Aus der Region Südwestfalen sind die Bücherei der Zukunft Bad Berleburg, die Qulturwerkstatt Netphen,der kmd in Hilchenbach und der Kulturort 8Giebel Schalksmühle mit dabei. Zum detailierten Programm geht es hier. |
Bericht über "Perspektiven und Strukturen popkultureller Arbeit vor Ort" |
Das PopBoard NRW hat über zwei Jahre hinweg mit 42 Popkultur-Akteur:innen aus 32 Initiativen, Vereinen oder ähnlichen Strukturen in NRW - auch aus Südwestfalen - gesprochen, um herauszufinden, wie sie arbeiten und auf welche Herausforderungen sie stoßen. Die Ergebnisse sind in dem Bericht „Kulturelle Räume in Nordrhein-Westfalen. Perspektiven und Strukturen popkultureller Arbeit vor Ort“ zusammengefasst. |
|
|
|
Kulturarbeit für Vielfalt und Nachhaltigkeit |
13. Oktober, Online-Impuls: Kultur mit wem? Teilhabegerechtigkeit in der Kultur |
Um Teilhabegerechtigkeit in der Kultur geht es in einer Weiterbildung unter dem Titel "Kultur mit wem?" bei kubia, dem Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter, am 13. Oktober, von 14 bis 15.30 Uhr. In vielen Städten vermitteln Initiativen kostenfreie Eintrittskarten für Kulturveranstaltungen an Menschen mit wenig oder ohne Einkommen. Welches Transferwissen kann kulturellen und sozialen Einrichtungen dabei helfen, kulturelle Teilhabe(-gerechtigkeit) für armutsbetroffene Ältere zu ermöglichen? Wie kann die Vermittlungsarbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen dabei helfen, Barrieren zu überwinden? Diese und weitere Fragen werden Themen des Inputs sein und im nachfolgenden Gespräch diskutiert. Zur Veranstaltung |
Mehr dazu: Teilhabegerechtigkeit in der Kultur - steigende Ticketpreise |
Laut Statistik NRW haben sich 2026 die Besuche für Freizeiteinrichtungen in NRW verteuert, so für Kino-, Theater-, Konzert- und Zirkusbesuche um 5,1 Prozent und für Museums- und Zoobesuche um 5,5 Prozent. Zur Statistik Deutschlandfunk Kultur hat sich in mehreren Beiträgen mit der Ursache und den Folgen steigender Ticketpreise beschäftigt. In der Sendung „Lebenszeit“ wurde gemeinsam mit Johannes Everke, Geschäftsführer des BDKV – Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft, und Hörer:innenn über die Ursachen steigender Ticketpreise, die Finanzierung von Kulturangeboten und die Auswirkungen der Preisentwicklung auf das Publikum diskutiert. Die Sendung zum Nachhören In Studio 9 beschäftigt sich der Deutschlandfunk Kultur mit der Frage „Kultur ohne Kohle – was, wenn Theater, Kino und Museum zu teuer sind? Teure Tickets für Museen und Konzerte – Wird Kultur zum Luxusgut?" Die Sendung zum Nachhören |
Einführung in das Konzept Crip Time |
Die klassische Arbeitswelt – insbesondere im Kulturbereich – ist oft durch starre Zeitpläne, kurzfristige Deadlines und ein hohes Maß an Produktivität geprägt. Doch für viele Menschen mit Behinderung, oder chronischer Erkrankung funktioniert Zeit anders. Dem trägt das Konzept Crip Time Rechnung. Un-Label bietet am 6. November 2026 von 10 bis 13.30 Uhr eine online-Fortbildung dazu an. Mit der Einführung in das Konzept von Crip Time eröffnet Agnieszka Habraschka neue Perspektiven auf Zeit, Arbeitsstrukturen und Inklusion und darüber hinaus. Die Fortbildung ist für Kulturorganisationen sowie Kulturschaffende mit und ohne Behinderung, die ihre Praxis reflektieren und inklusivere Arbeitsmodelle entwickeln möchten. Hinweis: Es gibt bereits eine Warteliste für Anmeldungen! Weitere Informationen und Anmeldung |
8. Dezember: Online-Workshop inklusive Öffentlichkeitsarbeit |
Einladend und barrierefrei - so sollte Inklusive Öffentlichkeitsarbeit im Kulturbereich sein. Um dieses Thema dreht sich der gleichnamige Online-Workshop, den kubia, das Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter, am 8. Dezember 2026 von 14 bis 17 Uhr anbietet. In diesem Workshop erfahren und diskutieren Akteur:innen aus Kultur und Kultureller Bildung, wie sie ihre Öffentlichkeitsarbeit barrierefrei, einladend und diskriminierungssensibel gestalten können. Im Fokus stehen grundlegende Prinzipien inklusiver Kommunikation sowie konkrete Formate und Techniken, die PR-Inhalte zugänglich machen. Weitere Informationen und Anmeldung |
Online-Impulse: Basiswissen zur Barrierefreiheit |
Die Sozialheld:innen Akademie bietet im 2. Halbjahr eine kompakte - kostenpflichtige - Online-Reihe zu Basiswissen Barrierefreiheit. In kurzen Impulsvorträgen werden Begriffe geordnet, Zusammenhänge erklärt und eine erste Orientierung für die Praxis gegeben. Die Impulse zu Themen wie "Inklusion und Ableismus", "inklusive Kommunikation und Sprache" , "Barrierefreie Veranstaltungen" dauern 45 Minuten und finden online per Zoom statt. Die einzelnen Termine können hier eingesehen werden |
Workshop: Inklusive Öffentlichkeitsarbeit im Kulturbereich |
Guidelines für die inklusive Kulturarbeit |
Toolbox für digitale Barrierefreiheit |
Das KBV - Kompetenzzentrum Barrierefreiheit Volmarstein und die Bundesfachstelle Barrierefreiheit haben die Toolbox digitale Barrierefreiheit veröffentlicht. Mehr als 230 praxisnahe Tools, Leitfäden, Erklärvideos und Prüf-Tools unterstützen bei der barrierefreien Gestaltung von Websites, Apps und Software. Zur Toolbox |
Forschungsprojekt zu kultureller Teilhabe im Theater |
Ein Forschungsteam am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig ist der Frage nachgegangen, was taube und schwerhörige Menschen brauchen, um wirklich am Theaterleben als Publikum und als Künstler:innen teilhaben zu können. Die Forschungsergebnisse wurden auf der Internetseite des Projekts veröffentlicht - inklusive Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache. Das Forschungsprojekt lief von Oktober 2024 bis März 2026. Zu den Projektergebnissen |
Inklusives Arbeitsleben: „Inklusion ist ein Innovationsfaktor für Kunst und Kultur“ |
"Wenn Menschen mit unterschiedlichen Körpern, Wahrnehmungen und Erfahrungen zusammenarbeiten, entstehen neue künstlerische Formen und Ausdrucksweisen. Ein Beispiel dafür ist das Verfahren „Aesthetics of Access“ (Deutsch: Zugangsästhetik). Das bedeutet, dass Barrierefreiheit nicht erst nachträglich hinzugefügt wird, etwa durch Untertitel über der Bühne oder durch klassische Audiodeskription, also die Beschreibung von Handlungen auf der Bühne. Bei „Aesthetics of Access“ ist Barrierefreiheit von Anfang an Teil des künstlerischen Konzepts." So Lisette Reuter, Gründerin und Geschäftsführerin von Un-Label e. V., in einem Interview mit Contanze Busch, Autorin des Blogs "inklusives Arbeitsleben" des LWL-Inklusionsamtes Arbeit. Zum Interview geht es hier. |
Queeres Literatur- und Schreibprojekt "Queere Seiten" in Siegen |
Student:innen der Uni Siegen haben mit "Queere Seiten" ein queeres Literatur- und Schreibprojekt aufgebaut. Queere Seiten sollen über offene Schreibrunden, Workshops und Lesungen kreatives Arbeiten mit Austausch und Sichtbarkeit verbinden und queere Menschen in der Region vernetzen. "Queere Seiten" ist beim Fab Lab Siegen angesiedelt. Zum Projekt (Weiterleitung auf Instagram) |
Kulinarischer Arbeitstipp: Begegnung beim gemeinsamen Essen |
Viele Kultureinrichtungen wollen Dritte Orte werden: offen, divers, gesellschaftlich relevant. Zwischen offenem Haus und wirklicher Begegnung liegt jedoch eine Lücke. Gemeinsames Essen ist ein unterschätztes Format, das genau diesen Übergang gestalten kann. Dazu gibt es bei Kulturmanagement einen interessanten Beitrag. Zum Beitrag |
Online-Dokumentation der LVR-Kulturkonferenzen: Nachhaltigkeit als Auftrag |
Die LVR-Kulturkonferenzen 2023, 2024 und 2025 haben sich mit dem Thema Nachhaltigkeit in allen drei Dimensionen – Ökologie, Soziale Teilhabe und Ökonomie, beschäftigt. Kunst und Kultur trägt in diesem anhaltenden Transformationsprozessen Verantwortung, der es nachzugehen lohnt. Die Online-Dokumentation blickt auf Highlights der drei LVR-Kulturkonferenzen zurück, thematisiert, was seitdem an Entwicklungen geschehen ist und setzt sich auch mit der Frage auseinander, wie es in Punkto Nachhaltigkeit weitergeht. Zur Dokumentation |
Teilhabebetrag erreicht nur wenige Kinder |
15 Jahre nach Einführung des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) erhalten acht von zehn anspruchsberechtigten Kindern und Jugendlichen, die Grundsicherung nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II beziehen, den monatlichen Teilhabebetrag von 15 Euro nicht. Das zeigen die aktuellen Berechnungen und Rechercherergebnisse der Bertelsmann Stiftung. Eine der Hürden stellt die Antragstellung dar. Dabei können Kinder damit auch bei kulturellen Angeboten und Vereinsmitgliedschaften profitieren. Zur Analyse |
kultur-klima online: Vierte Staffel "Der nächste Schritt" |
Kultur-klima beschäftig sich gemeinsam mit Circular.Culture NRW in der vierten Staffel der Online-Veranstaltungsreihe „Der nächste Schritt…” dem Thema Kreislaufwirtschaft im Kulturbereich. Von September bis Dezember 2026 zeigen ausgewählte Fachleute in vier Online-Terminen, wie Kulturakteur:innen Materialien nachhaltig beschaffen, rechtssicher weitergeben und länger im Kreislauf halten können. Die Termine: 9. September 2026, 14 bis 15 Uhr: Kreislauf starten: Materialien im Kulturbetrieb länger nutzen 7. Oktober 2026, 14 bis 15 Uhr: Materialien weitergeben - aber rechtssicher! 4. November 2026, 14 bis 15 Uhr: Nachhaltig beschaffen als Kulturinstitution 2. Dezember 2026, 14 bis 15 Uhr: Nachhaltigkeit im Marketing & Merchandise Weitere Infos und Anmeldung |
10. September: NRW-Nachhaltigkeitstagung in Bielefeld |
Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen lädt zum 12. Mal zur NRW-Nachhaltigkeitstagung ein: Am 10. September 2026 stehen von 9 bis 14.30 Uhr im LokSchuppen Bielefeld Impulse aus der Nachhaltigkeitspraxis, interaktive Werkstätten sowie Gelegenheiten zur Vernetzung mit Projekten, Initiativen und Engagierten aus ganz Nordrhein-Westfalen auf der Agenda. Weitere Infos und Anmeldung |
23. September: Netzwerktreffen für klimabewusste Kulturakteur:innen |
Kultur-klima (Träger: LVR und LWL) lädt Kulturakteur:innen aus Nordrhein-Westfalen zum nächsten Netzwerktreffen ein. Dieses findet am 23. September 2026, von 10.30 bis 16.45 Uhr im LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund statt. Das Netzwerktreffen führt Kulturakteur:innen mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen und Kontexten zusammen. Nach Kommunikation und ganzheitlicher Nachhaltigkeit in den letzten beiden Jahren dreht sich der Vormittag in Kooperation mit Circular.Culture diesmal um das Thema Kreislaufwirtschaft und Materialverwaltung.Nach dem Mittagessen und einer Führung durch das Museum geht es mit verschiedenen Workshops im Barcamp-Format weiter. Anmeldungen sind bis zum 16. September per Mail an info@kultur-klima.de möglich. Weitere Informationen |
Mehrwert von Kombitickets aus Eintrittskarte und ÖPNV-Fahrschein |
Die neue Machbarkeitsstudie „Kombiticket ohne Limit“ von The Changency in Kooperation mit dem BDKV zeigt erstmals konkrete Zahlen und Fakten zum Mehrwert und Potenzial von Kombitickets aus Eintrittskarte und ÖPNV-Fahrschein aus Sicht von Veranstalter:innen, Publikum und Verkehrsbetrieben. Die Studie wurde von Juni 2025 bis Juni 2026 von der Beratungsagentur The Changency für Nachhaltigkeit im Kultur- und Veranstaltungsbereich in Kooperation mit dem BDKV durchgeführt und vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie wissenschaftlich begleitet. Gefördert wurde sie von der Initiative Musik mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Zur Studie |
Beratungswebinare der Kulturates NRW |
Der Kulturrat NRW bietet nach der Sommerpause wieder Beratungswebinare zu verschiedenen Themen an. Dabei stehen die Themen KI, Fundraisung und Professionelle Kommunikation im Fokus.
Folgende Termine werden im September angeboten: 3. September, 10 bis 13 Uhr: KI in der künstlerischen Praxis, Teil 1/2: Kreative Verwendung von Sprach- und Bildmodellen 10. September, 11 bis 13 Uhr: KI in der künstlerischen Praxis, Teil 2/2: Alles, was Recht ist – Das kleine 1×1 der KI-Nutzung 14. September, 10 bis 12 Uhr: Fundraising für Künstler:innen und Kreative, Teil 1/3: In sechs Schritten zur Finanzierungsstrategie 23. September, 10 bis 12 Uhr: Professionelle Kommunikation, Teil 1/2: Kommunikativ sichtbar werden – Basics der digitalen Kommunikation 30. September, 10 bis 12 Uhr: Professionelle Kommunikation, Teil 2/2: Alles, was Recht ist – Social Media und Öffentlichkeitsarbeit rechtswirksam gestalten Weitere Infos und Anmeldung |
Kultur führt! Cultural Leadership für die Praxis - Kulturgespräche 2026 |
Anknüpfend an die Veranstaltungsreihe „Kultur unter Druck – Kulturgespräche 2025" widmen sich der Landschaftsverband Rheinland (LVR) und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Kooperation mit dem Cultural Leadership-Stipendienprogramm der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) ab Herbst 2026 gemeinsam diesen Fragen. Im Mittelpunkt steht das Konzept des Cultural Leadership als ein Führungsverständnis, das die Eigenlogiken von Kulturorganisationen ernst nimmt und ihre gesellschaftliche Verantwortung als Ausgangspunkt begreift. In drei digitalen Lunch-Webtalks beleuchten die Gründer:innen des Cultural Leadership-Stipendienprogramms, Martin Zierold und Marlene Troidl (HfMT Hamburg), zentrale Aspekte dieses Ansatzes.
|
Die Termine: 5. Oktober 2026, 12:30–14:00 Uhr: Grundfragen der Führung Zu Gast: Jasmin Vogel (Vorständin des Kulturforums Witten) 9. November 2026, 12:30–14:00 Uhr: Führung – Entscheiden von unentscheidbaren Fragen: Problem, Restriktion, Dilemma Zu Gast: Dr. Christina Ludwig (Direktorin des Stadtmuseums Dresden) 7. Dezember 2026, 12:30–14:00 Uhr: Zukunft gestalten mit knappen Ressourcen Zu Gast: Dr. Birgit Schneider-Bönninger (Kulturdezernentin und Sportdezernentin der Stadt Bonn) und Steven Walter (Intendant der Beethovenfeste Bonn) 22. Januar 2027, LVR-Landesmuseum Bonn: Barcamp „Cultural Leadership in der Krise – Austausch, Fallarbeit & Vernetzung“ Die Webtalks finden digital über Zoom statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Information und Anmeldung |
Qualifizierung von bürgerschaftlich Engagierten |
Bis Ende des Jahres bietet die Westfalen Akademie ab September verschiedene Online-Veranstaltungen zur Qualifizierung von bürgerschaftlich Engagierten an, zum Beispiel: 28. September: Öffentlichkeitsarbeit 12. November: Vorstandsnachfolge im Verein 16. November: Digitale Zusammenarbeit ohne Microsoft, Google und Co. Zum Weiterbildungsprogramm |
Die Landesservicestelle für Bürgerschaftliches Engagement NRW bietet eine Qualifizierungsreihe rund um das Thema "Engagement voranbringen" zum Beispiel: 17. September: Veranstaltungen im Verein organisieren 8. Oktober: Events planen 15. Oktober: Fördermittel finden und Anträge schreiben mi KI Zum Weiterbildungsprogramm |
Kulturelle Freizeitaktivitäten werden beliebter |
Der aktuelle Freizeitmonitor der Stiftung für Zukunftsfragen liegt vor. Laut der repräsentativen Umfrage aus dem Juli 2026 ist auch das Interesse an kulturellen Freitzeitaktivitäten im Zehn-Jahres-Vergleich gestiegen. Neben Ausflugszielen wie Freizeit- und Vergnügungsparks (40 Prozent der Befragten) oder Zoos und Tierparks (44 Prozent) werden auch Museen und Kunstausstellungen (45 Prozent) sowie Rock- und Popkonzerte (42 Prozent) deutlich häufiger besucht als 2016. Das Plus beläuft sich auf 15 beziehungsweise 13 Prozentpunkte. Klassische Kulturangebote wie Theater, Oper oder Ballett werden von knapp einem Drittel (32 Prozent) wenigstens einmal im Jahr besucht. Auch das entspricht einer Steigerung von immer noch elf Prozentpunkten. Seltener als 2016 gehen die Bundesbürger dagegen in Discos oder Clubs. Zum Freizeitmonitor |
Der Ehrenamtsatlas NRW ist erscheinen |
Die Engagementquote im Kreis Olpe, im Märkischer Kreis und dem Kreis Siegen-Wittgenstein liegt im Durchschnitt bei rund 65 Prozent, in Hagen bei 43 Prozent (NRW-Durchschnitt 53 Prozent). Für Kultur, Kunst und Musik engagieren sich 17 Prozent der Menschen im Märkischen Kreis und 22 Prozent in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein, in Hagen 8 Prozent (NRW-Durchschnitt 17 Prozent). Das geht aus dem Ehrenamtatlas für das jahr 2026 hervor. Dieser stellt fest, dass in NRW 53 Prozent der über 18-Jährigen engagiert sind. Die durchschnittliche Stundenzahl pro Person ist dabei von 208 Stunden im Jahr 2024 auf 224 Stunden gestiegen. Der wirtschaftliche Gesamtwert der unbezahlten Arbeit in NRW beläuft sich auf rund 24,5 Milliarden Euro. Ein Einbruch ist in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen auszumachen, wo der Anteil im Vergleich zu 2024 von 58 Prozent auf 46 Prozent gesunken ist. Hinter dem Ehrenamtatlas steckt eine repräsentative Befragung im Auftrag von WestLotto, die von forsa, Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen, in 53 Kreisen bzw. kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurde. Pro Kreis bzw. kreisfreier Stadt hat das Forschungsinstitut mindestens 200 Personen ab 18 Jahren befragt, die nach einem systematischen Zufallsverfahren ausgewählt wurden. Zum Download |
"Kulturpolitik verstehen" |
Das Magazin von Kultur Management Network beschäftigt sich in der Juni/Juli Ausgabe 2026 mit dem Thema "Kulturpolitik verstehen". In den unterschiedlichen Beiträgen geht es um Entscheidungswege, Abläufe, Fördermittelvergabe und die unterschiedlichen Rollen von Kulturausschüssen, Verwaltungen, Kulturakteuren - und akteur:innen in einer Kommune und wie diese besser zusammenwirken könnten. Zum Magazin |
Politische Beteiligung für Kinder und Jugendliche |
Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat die digitale Plattform mitwirken.gov.de gestartet. Die Plattform bündelt bundesweit politische Beteiligungsangebote für Kinder und Jugendliche. Junge Menschen können sich über Formate informieren und direkt anmelden. Bund, Länder, Kommunen, Verbände und weitere Organisationen haben die Möglichkeit, ihre Beteiligungsangebote auf der Plattform zu veröffentlichen. Zur Plattform |
Förderungen, Ausschreibungen |
| Diese und weitere Ausschreibungen finden Sie auch in unserem Förderkompass. |
Überblick über interdisziplinäre Förderprogramme |
Der Cross Innovation Booster bietet als digitales Angebot des KreativBund eine kuratierte Auswahl an Förderprogrammen und Ressourcen aus Bund und Ländern. Die Auswahl ist gezielt auf die Anforderungen interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen der Kultur- und Kreativwirtschaft und anderen Industriezweigen zugeschnitten. Zum Förderkompass |
Neue Stiftung fördert Ehrenamtsprojekte in Nordrhein-Westfalen |
Bei der neu gegründeten Bingo! Ehrenamtsstiftung NRW, die Teil der WestLotto-Gruppe ist, können seit dem 1. September Fördermittel zwischen 1.000 und 5.000 Euro beantragt werden. Finanziell unterstützt werden neue Projekte mit einem zeitlich begrenzten Rahmen und einem Bezug zum Bundesland NRW, die Ehrenamt sichtbar, attraktiv oder möglich machen. Eine Förderung ist in allen gesellschaftlichen Bereichen möglich, in denen Ehrenamt wirkt, zum Beispiel in Sport, Kultur, Sozialem, Bildung, Integration, Umwelt, Nachbarschaft oder Gesundheit. Zur Stiftung |
LWL-Fonds für Professionelle Künste: Wiederaufnahmeförderung 2027 |
Der LWL-Fonds für Professionelle Künste (ehem. LWL-Freie-Szene-Fonds) unterstützt freischaffende Künstler:innen aller Sparten in Westfalen-Lippe dabei, bereits realisierte Projekte, Ausstellungen und Produktionen wieder aufzunehmen und an weiteren Orten zu präsentieren. Ziel der Förderung ist es, die Nachhaltigkeit in der Freien Szene zu stärken. Denn viele erfolgreiche Produktionen werden nach ihrer Premiere oder einer kurzen Aufführungs- bzw. Ausstellungsphase nur selten erneut gezeigt. Die Wiederaufnahmeförderung ermöglicht es, diese Projekte einem größeren Publikum zugänglich zu machen, neue Spielstätten und Ausstellungsorte zu erschließen sowie Kooperationen innerhalb der Region auszubauen. Es können Anträge über bis zu 15.000 Euro pro Projekt eingereicht werden. Berechtigt zur Antragstellung sind professionelle Künstler:innen und Kulturschaffende, die in Westfalen-Lippe leben und arbeiten. Perspektiven von bisher unterrepräsentierten Gruppen sind besonders willkommen. Die Antragsfrist für Vorhaben in 2027 ist der 30. September 2026. Weitere Informationen gibt es hier. |
Das neu aufgestellte Bundesprogramm “Demokratie leben!” fördert ab 2027 Projekte der Demokratiebildung, Demokratieförderung und Extremismusprävention auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie im digitalen Raum. Antragsberechtigt sind Organisationen, die sich mit Projektideen an den ausgeschriebenen Förderbereichen beteiligen möchten. Antragsfrist: 4. September 2026, 13 Uhr Weitere Informationen und Förderaufrufe |
Exportförderung der Initiative Musik |
Ziel des Programms Internationale Exportförderung für Musikunternehmen ist es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Musikunternehmen mit Sitz in Deutschland nachhaltig zu stärken. Dies geschieht sowohl durch eigeninitiierte Maßnahmen als auch durch die Teilnahme an internationalen Branchenveranstaltungen. Priorisiert werden Veranstaltungen in Zielländern, in denen das Unternehmen und/oder die Künstler:innen bisher nicht oder in nicht ausreichendem Maße vertreten sind, aber bereits eine Followerschaft oder Kontakte über Agent:innen, Managements oder soziale Medien nachweisen können. Die Antragsphase der dritten Förderrunde läuft bis zum 21. September. Weitere Informationen |
Fonds Kulturelle Bildung im Alter 2027 |
Mit dem Fonds Kulturelle Bildung im Alter fördert kubia auch im kommenden Jahr wieder Projekte, die modellhaft sind für die Stärkung und Entwicklung Kultureller Bildung mit älteren, alten und hochaltrigen Menschen mit und ohne Einschränkungen. Der Förderschwerpunkt 2027 stellt Projekte Kultureller Bildung von und mit älteren Menschen in den Mittelpunkt, die sich mit Demokratie beschäftigen. Auch unabhängig vom Schwerpunkt werden partizipative Projekte gefördert, die älteren Menschen kulturelle Teilhabe ermöglichen. Bewerbungsfrist: 30. September 2026. Zur Ausschreibung |
RWE-Foundation fördert Bildungsgerechtigkeit |
Im Mittelpunkt der Förderung der RWE-Foundation steht die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit den Schwerpunkten: Förderung von Chancengerechtigkeit, Überwindung von sozialer Benachteiligung und Stärkung von internationaler und interkultureller Verständigung, Verbesserung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Dem Förderprojekt muss eine langfristige Konzeption zugrunde liegen. Die Frist für Förderprojekte, die Bildungsgerechtigkeit im Fokus haben und über 50.000,00 Euro liegen ist der 1. Oktober 2026. Weitere Informationen |
Aktion Mensch: Sport und Kultur vor Ort |
Die Aktion Mensch fördert die partizipative Umsetzung von 500 inklusiven, leicht zugänglichen Sport- und Kulturangeboten in Quartieren, Dörfern, Städten und Stadtteilen. Die vorrangige Zielgruppe der Projektförderung „Sport und Kultur vor Ort“ sind erwachsene Menschen mit lebensbegleitender Behinderung ab 18 Jahren. Das Projekt soll partizipativ ausgerichtet sein, das heißt Menschen mit Behinderung bringen eigene Wünsche und Ideen ein. Bewerbungsschluss: 15.Oktober 2026. Weitere Informationen |
"U25 - Junge Kulturinitiativen" |
Explizit die Perspektiven junger Menschen fördert das Programm U25 des Fonds Soziokultur mit bis zu 4000 Euro. Aufgerufen sind junge Erwachsene im Alter zwischen 18-25 Jahren, die aktuelle gesellschaftliche Themen in eigenen Projekten künstlerisch und experimentell aufarbeiten möchten. Die Bewerbung für die nächste Förderrunde ist möglich vom 2. Oktober bis zum 2. November 2026. Zum Förderprogramm |
Internationale Live- und Showcaseförderung der Initiative Musik |
Die Internationale Live- und Showcaseförderung der Initiative Musik dient der Unterstützung von Liveauftritten im Ausland von ausübenden Künstler:innen und Bands im Bereich Popularmusik und Jazz. Der Fokus dieses Förderprogrammes liegt daher insbesondere auf der Teilnahme an internationalen Showcase-Festivals und Liveauftritten im Ausland, die sich vorrangig an ein professionelles Fachpublikum richten, sowie Support-Touren im Ausland, die zu einer nachhaltigen Etablierung in einem neuen internationalen Zielmarkt beitragen. Die Antragsstellung für Projekte, die bis zum 31. März 2027 stattfinden, ist bis Donnerstag, 19. November 2026 (12 Uhr) möglich. Weitere Informationen |
Musikprojekte im ländlichen Raum |
Die kleine Projektförderung des bundesweiten Musikfonds legt einen Fokus auf Projekte im ländlichen Raum, in strukturschwachen Regionen sowie im öffentlichen Raum. Antragsfrist für Veranstaltungen von Januar bis März 2027: 30. November 2026. Weitere Informationen |
Beispielhaftes aus der Kulturarbeit in der Region: Bad Berleburger Literaturpflaster |
Das Berleburger Literaturpflaster widmet sich seit nunmehr dreiunddreißig Jahren dem jeweiligen Schwerpunkt der Frankfurter Buchmesse. Der kulturelle Rundumschlag, in dem das Gastland präsentiert wird, erfreut sich wachsender Beliebtheit. So hatte auch das Berleburger Literaturpflaster "Philippinen" im vergangenen Jahr eine enorme Resonanz. |
|
|
|
Kern der Veranstaltungsreihe bilden Lesungen von Autorinnen und Autoren des Gastlandes. Abgerundet wird die Veranstaltungsreihe durch ein möglichst breites Spektrum an kulturellen Angeboten. Das Gastland wird in seiner gesamten kulturellen Vielfalt präsentiert: von Küche bis Kunst, von Literatur bis Architektur. Auf diese Weise wird die Buchmesse auch in den ländlichen Raum verlängert. In diesem Jahr widmen sich 20 Veranstaltungen von September bis November einem europäischem Nachbarn: "Tschechien: Ein Land an der Küste" heißt das Motto, unter dem die Literarische und Kulturelle Entdeckungsreise in Bad Berleburg in diesem Jahr steht. |
Redaktion:Bettina Görlitzer, Susanne Boecking
|
Herausgeber:Kulturregion Südwestfalen – Servicebüro c/o FD 40 – Kultur und Tourismus des Märkischen Kreises Susanne Boecking Bismarckstr. 15, 58762 Altena Tel.: 02352 966-7066 E-Mail: servicebuero@kulturregion-swf.de
|
|
|
|
Das Servicebüro der Kulturregion Südwestfalen wird finanziert von: dem Märkischen Kreis, Kreis Siegen-Wittgenstein, Kreis Olpe, von den Städten Hagen, Iserlohn, Menden, Lüdenscheid, Siegen sowie dem Land Nordrhein-Westfalen. |
|
|
|
| Kulturregion Südwestfalen |
|
|
|