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Q - das Quantum Kulturwissen 1.2025 |
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Wie immer mit vielen Informationen zu Themen wie: |
- Aktuelles aus der RKP-Kulturförderung
- Neues aus der Region und darüber hinaus
- Nachhaltige Kulturarbeit
- Qualifizierungsangebote
- Arbeitshilfen
- Förderungen, Ausschreibungen
- Stellenangebote
- Kulturgeschichte
- Impressum/Datenschutzerklärung
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Aktuelles aus der Kulturförderung |
Projekte des RKP-Regionales Kultur Programm NRW 2025 |
Für das Jahr 2025 konnten acht Projektträger:innen einen Antrag auf Förderung durch das RKP-Regionales Kultur Programm NRW stellen. Trotz des Wehrmuttropfens, dass aufgrund einer Kürzung im Kulturhaushalt nicht alle von der Jury gut bewertenden Projekte eine Förderung erhalten können, freuen wir uns auf und über acht spannende Projekte in diesem Jahr.
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1. WortWechsel GbR, Jessica Fraas und Tobias Beitzel: NRW Slam 2025 in Wittgenstein 2. Integrative Kulturwerkstatt Alte Schule Lüdenscheid im Johanneswerk Wohnverbund Märkischer Kreis, Ev. Johanneswerk GgmbH: Erstes Inklusives Theaterfestival Südwestfalen - "PeriFair" 3. Parktheater Iserlohn: Mit-Spielen, Mit-Machen, Mit-Entscheiden 4. Bruchwerk Theater gUG, Siegen: Bühne für Südwestfalen 5. Kulturzentrum Pelmke e.V. Hagen für Projektpartner in sechs Städten: Leselust - Kinder- und Jugendbuchfestival Südwestfalen 6. SASE gGmbH: FERROMONE - Sommer, Sonne, SASE 7. Märkischer Kreis: FERROMONE - Luise heizt ein! 8. Kreis Siegen-Wittgenstein: Internationales Musik- und Theaterfestival KulturPur auf dem Giller (Hilchenbach) 2025 und 2026 Zudem läuft noch ein zweijähriges Projekte 2024 und 2025 des Jungen Theater Siegen. |
Für sechs dieser Projekte wurden zudem Ergänzungsmittel Barrierefreiheit beantragt und bewilligt. Die Ergänzungsmittel Barrierefreiheit werden RKP-Projekttragenden zusätzlich zur Verfügung gestellt, um barrierefreie Maßnahmen im Rahmen ihres RKP-geförderten Projekten umsetzen zu können. |
Pfingsten auf der Ginsberger Heide: Der Vorverkauf für die internationalen Topacts bei KulturPur33 vom 5. bis 9. Juni 2025 läuft |
BAP, Bosse Alvaro Soler und das Musical „Das Beste aus zwei Welten – ein Siegen-Wittgenstein-Musical“ sind die diesjährigen Topacts beim internationalen Musik- und Theaterfestival KulturPur auf der Ginsberger Heide bei Hilchenbach. Erstmals in der mehr als 30-jährigen KulturPur-Geschichte wird das Festival von einem Musical eröffnet: „Das Beste aus zwei Welten – ein Siegen-Wittgenstein-Musical“ ist eine Eigenproduktion des Kreises Siegen-Wittgenstein anlässlich seines 50-jährigen Bestehens. |
Das Festival KulturPur findet am Pfingstwochenende vom 5. bis zum 9. Juni statt. Es bietet eine familiäre Atmosphäre in einer eigens aufgebauten Zeltstadt. Dort findet von früh morgens bis spät abends in und um die weißen Theaterzelte ein Kinder-, Jugend- und Familien-Programm mit hohem kulturellen Anspruch statt.
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Kulturkonferenz: ALLE FÜR KULTUR am 3. April in Schalksmühle:Gemeinsam Verantwortung für Kultur übernehmen |
Die Kultur in Südwestfalen steht vor großen Herausforderungen: schrumpfende Ressourcen aufgrund der schlechten Lage der Wirtschaft sowie der kommunalen Haushalte, sozialer, gesellschaftlicher und demografischer Wandel verändern auch die Kulturarbeit. Wir müssen jetzt gemeinsam aktiv werden, damit Kultur den Wandel mitgestalten kann. Die Kulturkonferenz „ALLE FÜR KULTUR - gemeinsam Verantwortung für Kultur übernehmen“ am 3. April von 10.30 bis 17 Uhr im Kulturort 8Gibel in Schalksmühle bietet eine Plattform für Begegnung, Austausch und Experimente. |
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Wir diskutieren über die Bedeutung von Kulturarbeit, Gesellschaft und Zusammenhalt. Mit den Mitteln der Kunst entwickeln wir gemeinsam neue Ideen und Allianzen für die Zukunft der Kultur. „ALLE FÜR KULTUR“ ist eine Kooperationsveranstaltung des Kulturrates der Kulturregion Südwestfalen mit der Südwestfalen Agentur GmbH im Rahmen des Präsentationsjahres 2025-26 der Regionale 2025.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier. |
Neues aus der Region und darüber hinaus |
Informationen zu dem Modell "Kulturbegleiter:in" ist online |
Rückblick: Am 11. Oktober 2024 haben sich im Dunkelcafé Siegen auf Einladung der Kulturregion Südwestfalen und des Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben NRW Düsseldorf (KSL) Akteur:innen aus Kultur und Sozialem zu einem eintägigen Coaching "Kulturbegleiter:innen" getroffen.
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Auf Grundlage des vielfältigen Expert:innenwissen der KSL NRW Arnsberg, des SensiPro Teams der KSL MSI NRW Essen, der Kultur.live-Projektleiterinnen der AWO Siegen-Wittgenstein/Olpe und der Teilnehmenden wurde ein kleiner Leitfaden für Kulturbegleiter:innen entwickelt. Aus dem Leitfaden ist eine Website entstanden, die über das Modell "Kulturbegleiter:in" informiert. Die Informationen sollen zur Umsetzung des Modells anregen. Wir würden uns über viele Initiativen aus der Region freuen und dann natürlich auch über die entsprechenden Hinweise. Der Leitfaden und die Website richten sich sowohl an die Kulturbegleitenden als auch an Kulturorte und an die Kulturgäst:innen. Für Kulturgäst:innen steht zudem eine Information in Leichter Sprache zur Verfügung. Die Website ist hier erreichbar.
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Ergebnisse der Umfrage 2024: Wie läuft es mit der Kulturarbeit? |
Mit der Umfrage sollte mit Hilfe der Kulturschaffenden aus der Region herausgefunden werden, ob sich die momentan angespannte Verkehrssituation aufgrund der A 45-Sperrung bei Lüdenscheid auch auf die Kulturarbeit in der Kulturregion Südwestfalen auswirkt. Zudem haben wir diese Umfrage direkt zum Anlass genommen, generell die Situation der Kulturschaffenden, Kulturinstitutionen, Kulturunternehmenden, Kulturvereine - also der gesamten Kulturbranche - in der Region zu hinterfragen beziehungsweise abzufragen. |
Leider ist die Umfrage aufgrund einer relativ geringen Teilnahme nicht wirklich repräsentativ. Daher haben wir die Umfrage wieder geöffnet und freuen uns darüber, wenn Sie uns mit 10 Minuten Aufwand unterstützen und die Umfrage bearbeiten würden. Den Link finden Sie hier. |
Eine erste Zwischenbilanz der Umfrage lässt eine Tendenz erkennen, dass die Folgen der Corona-Pandemie noch nachwirken. Die Kulturschaffenden spüren auch die Auswirkungen der Sperrung der A45 und überhaupt der gesamten Verkehrsproblematik, wozu auch die Unzuverlässigkeit der Bahn gehört. Die Erreichbarkeit der Kulturorte wird generell als schwierig erachtet. Bezogen auf die Brückensperrung sind sich einige Teilnehmende einig, dass diese anders kommuniziert werden müsste, da Besucher abgeschreckt werden. Die Verkehrssituation ist für Besucher und Durchreisende nicht so gravierend und "machbar", für die Einheimischen und die regionalen Betriebe ist die Situation schlimmer. Auch wirkt sich die wirtschaftliche Lage ebenso wie die gestiegenen Preise auf die Kulturarbeit aus. Aufgrund der Fragestellung ist der Rücklauf aus dem Märkischen Kreis natürlich größer. Es haben auch mehr Vereine als öffentliche Institutionen teilgenommen, was aber auch an der kulturellen Struktur der Region liegt. Es haben mehr Männer als Frauen an der Umfrage teilgenommen und mehr Ältere ab Mitte 40 als Jüngere. Interessant sind auch die Antworten, die die Teilnehmenden auf die offenen Fragen geben. So wird die Vereinsarbeit durch die starke Abhängigkeit von Engagieren als sehr fragil benannt, Mitgliederschwund spielt eine Rolle aber auch eine höhere Arbeitsbelastung wird angeführt. Ein verändertes Kaufverhalten und rückläufige Teilnehmerzahl sind weitere Punkte.
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Zahl der bei der KSK-Künstlersozialkasse gemeldeten Freiberufler in Kunst und Kultur unverändert |
Der Vergleich der bei der KSK gemeldeten selbständigen Künstler und Publizisten zwischen 2019 und 2023 hat ergeben, dass die Gesamtzahl der bei der KSK gemeldeten Selbständigen tatsächlich gleich geblieben ist: Insgesamt waren sowohl 2019 als auch 2023 insgesamt 770 Selbstständige im Kunst und Kulturbereich in der gesamten Kulturregion Südwestfalen (=Hagen, Märkischer Kreis, Kreis Olpe, Kreis Siegen-Wittgenstein) tätig. Verschoben haben sich die Zahlen minimal innerhalb der Sparten und ganz leicht im Vergleich zwischen den Kreisen. Als einzige kleine aussagekräftige Tendenz ist zu erkennen, dass die Selbständigen in der Sparte Musik abgenommen haben - von 275 (2019) auf 265 (2023) bezogen auf die ganze Kulturregion. Möglicherweise hängt dies damit zusammen, dass sich während der Corona-Pandemie einige Chorleiter:innen beruflich neu orientiert haben. Die Sparte Musik ist dennoch nach wie vor am stärksten vertreten, dicht gefolgt von der Bildenden Kunst (2019: 231 Künstler, 2023: 236 Künstler), der Sparte Wort (2019: 175 Künstler, 2023: 180 Künstler). Die Darstellende Kunst bildet das Schlusslicht (2019: 90 Künstler, 2023: 89 Künstler). Es ist bitte zu bedenken: Bei der KSK versichert zu sein heißt nicht, dass man auch wirklich von seinem Einkommen als selbstständiger Künstler (über)leben kann!
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Save the Date: "is 'kult" - Kulturkonferenz in Iserlohn am 18. März |
Die nächste "is` kult" Kulturkonferenz findet am Freitag, den 28. März 2025 um 15 Uhr im Qwörk, Obere Mühle 28, in Iserlohn statt. Themenschwerpunkt wird Sponsoring und Finanzierung sein. Geplant sind der Vortrag eines Gasstreferenten und Workshops, daher ist der Beginn bereits um 15 Uhr. Details folgen mit der offiziellen Einladung.
Mehr Informationen finden Sie demnächst auf der Website. |
Umfrage zu Weiterbildungsangebot „Kunst und KI“ |
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW prüft derzeit die Möglichkeiten eines „Kompetenznetzwerks Künstliche Intelligenz in Kunst und Kultur“. Im Zentrum dieses Netzwerks soll ein Weiterbildungsangebot für Kunstschaffende aller Sparten und Studierende künstlerischer Fächer in NRW stehen. Um die Bedarfe der Zielgruppe zu ermitteln, führt die Beratungsfirma METRUM für das MKW aktuell eine Befragung durch. Das Ausfüllen der Umfrage dauert circa 10 Minuten. Die Umfrage ist komplett anonymisiert
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Dokumentation 13. Westfälische Kulturkonferenz ist online |
Die Dokumentation der 13. Westfälischen LWL- Kulturkonferenz kann auf der Webseite eingesehen werden. Dort sind Informationen dazu zu finden, was es auf den Info-Parcours zu sehen, hören und zu lesen gab. Die Ergebnisse der Table Sessions können nachgelesen und durch die Fotogalerie gestöbert werden. |
Beratungswebinare des Kulturrats NRW |
Der Kulturrat NRW bietet regelmäßig kostenlose online Workshops für freischaffende Künstler:innen und Kulturschaffende aller Kultursparten an. Im wöchentlichen Wechsel beraten Fachleute zu verschiedenen Themen. Die Berater:innen gehen in ihren jeweiligen Webinaren auch auf individuelle Fragen ein. Bei den nächsten Terminen geht es am 25. Februar um "Wege durch den Förderdschungel" und am 6. März um "KI, Kunst, Kultur und Recht". |
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"Wir müssen reden": Über die Kürzungen in der Kulturpolitik |
In Kultur.west, dem Magazin für Kultur und Gesellschaft in NRW befasst sich Peter Grabowski in einem Artikel unter dem Titel "Wir müssen reden" mit den Kürzungen in der Kulturpolitik. Beklagt wird darin von vielen Akteuren vor allem eine mangelnde Transparenz und Dialogbereitschaft.
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Auftrittsnetzwerk „Musikkulturen“ für die Spielzeit 2026/27 |
Ensembles globaler Musikkulturen können sich noch bis zum 31. März für eine Aufnahme in das Auftrittsnetzwerk Musikkulturen für die Spielzeit 2026/27 bewerben. Die Ausschreibung richtet sich an Musiker:innen aus dem Spektrum der sogenannten Weltmusik. Aus den vorliegenden Einsendungen wird ein Expert:innenbeirat etwa zehn Ensembles auswählen, die dann im Zeitraum 1. Juli 2026 bis 30. Juni 2027 durch ein Auftrittsnetzwerk der beiden NRW Kultursekretariate unterstützt werden. Dieses Auftrittsnetzwerk bietet einschlägigen Konzertveranstalter:innen in den Mitgliedsstädten Zuschüsse zu Auftritten der ausgewählten Künstler:innen und Ensembles.
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Neuer Bundesverband soll Industriekultur stärken - Gründungsversammlung am 2. April in Dortmund |
Die Szene der Industriekultur soll eine zentrale, schlagkräftige und bundesweit agierende Interessensvertretung erhalten. Akteure aus dem ganzen Bundesgebiet werden dazu am 1. April in Dortmund den "Bundesverband Industriekultur Deutschland e. V." gründen. Initiatoren des Projektes sind die Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR), die als Träger von insgesamt 16 Industriemuseen zu den größten Akteuren im Bereich Industriekultur zählen. Der Verein wird seine Geschäftsstelle im LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund beziehen. Zur kompletten Pressemitteilung
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Literaturfestival "aufbrüche": Mehr als 60 Veranstaltungen von März bis Mai |
Unter dem Motto "aufbrüche" lädt das Netzwerk Literaturland Westfalen ein, mit dem inwzischen vierten Literaturfestival neue Wege zu beschreiten. "Wir bleiben in Westfalen und brechen gleichzeitig auf", heißt es im Vorwort zum Programm. "Denn 'aufbrüche' können auch hinter Fassaden schauen, Perspektiven wechseln und etablierte Formate umkrempeln." Geboten werden über 60 Lesungen, Workshops, Ausstellungen und Performances, die sich kleinen und großen Aufbrüchen – persönlichen Wendepunkten, gesellschaftlichen Umbrüchen und Rückblicken auf vergangene Aufbrüche - widmen.
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Freiwilligenagenturen:Kultur:Vernetzt |
Das Programm „Freiwillgenagenturen:Kultur:Vernetzt“ soll das ehrenamtliche Engagement in der Kultur gerade im ländlichen Raum weiter stärken und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer miteinander vernetzen, um noch mehr Menschen zum Mitmachen zu bewegen und die Kulturorte auf kluge Köpfe und hilfsbereite Hände aufmerksam zu machen. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen stellt dafür bis 2026 insgesamt 425.000 Euro zur Verfügung. Zehn Freiwilligenagenturen aus ganz Nordrhein-Westfalen werden bis August 2026 gemeinsam mit Kulturfördervereinen sowie mit Künstlerinnen und Künstlern, Theatern, Bibliotheken und vielen weiteren Kulturorten neue Formate entwickeln, um Freiwillige für ein Engagement in der Kultur zu gewinnen. Partner des Programms ist zudem der Dachverband der Kulturfördervereine (DAKU). Das Programm „Freiwillgenagenturen:Kultur:Vernetzt“ ist Teil der Zukunftsinitiative Bürgerschaftliches Engagement für die Kultur.
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Vielfältige und Nachhaltige Kulturarbeit |
Teilhabeempfehlungen der Bundesregierung für eine inklusive Kultur online |
Auf der Website des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen stehen die Teilhabeempfehlungen für eine inklusive Kultur in Alltags- und Gebärdensprache sowie in Leichter Sprache zur Verfügung. Sie adressieren zentrale Themen wie Barrierefreiheit, Kulturelle Bildung und den Arbeitsmarkt im Kulturbereich. Die Empfehlungen wurden gemeinsam mit dem Deutschen Kulturrat sowie mit Institutionen aus dem Kultur- und Mediensektor, Fachleuten der inklusiven Kulturszene sowie Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen entwickelt.
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Festivals für alle: Barrierefreiheit vor, auf und hinter der Bühne – aber wie? |
Was bedeutet Barrierefreiheit im Kontext von Festivals und Open-Air-Veranstaltungen? Die „Initiative Barrierefrei Feiern“, ein Kollektiv von Menschen mit und ohne Behinderung, berät und begleitet Veranstalter:innen mit ihrer Agentur „Wir Kümmern Uns“ in Bezug auf Barrierefreiheit bei Musik- und Kulturfestivals. Franziska Lammers und Maria Lampe stellen in einer Online-Veranstaltung von kubia unter dem Titel "Festivals für alle" am 25. Februar von 10.30 bis 13 Uhr die Arbeit der Initiative und auch Beispiele aus der Praxis vor. Unter anderem werden die barrierefreien Maßnahmen es internationalen Musik- und Theaterfestival KulturPur, veranstaltet vom Kulturbüro des Kreises Siegen-Wittgenstein, vorgestellt.
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Basiswissen Barrierefreiheit: Reihe wird erneut angeboten |
Die Kategorie Hören steht im Zentrum der nächsten Veranstaltung in der kubia-Reihe „Basiswissen Barrierefreiheit“ am 14. März von 10 bis 12.30 Uhr. Ausgehend von der Perspektive tauber, schwerhöriger und verzerrt hörender Menschen wird nach Barrieren im Kunst- und Kulturbetrieb aller künstlerischer Sparten und nach adäquaten Zugängen, die den Bedarfen dieser Menschen gerecht werden. |
Die Charta der Vielfalt ist eine Arbeitgebendeninitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Ziel der Initiative ist es, die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Arbeitswelt in Deutschland voranzubringen. Regelmäßig gibt die Charta Newsletter heraus mit dem Schwerpunktthemen rund um Diversität und Inklusion im Berufsleben und in der Gesellschaft allgemein. |
15 Thesen für den "Zusammenhalt in Vielfalt" |
Mit Blick auf den aktuellen Bundestagswahlkampf verweist die Initiative kulturelle Integration, ein Bündnis von 28 Institutionen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, auf seine 15 Thesen „Zusammenhalt in Vielfalt“, die im Dezember 2023 erstmals vorgestellt wurden, und unterstreicht, dass Deutschland in den letzten Jahren viele Umbrüche und Krisen gemeistert hat. Es gilt, darauf zu vertrauen, dass es wiederum gelingen wird; Herausforderungen vorausschauend anzunehmen und sie gemeinsam zu gestalten. |
Mittwochsgespräche über "Musik und Demenz" |
Die Bundesintiative "Musik und Demenz" hat im Januar eine neue online-Reihe gestartet. Die "Mittwochsgespräche" sind ein 75-minütiges, kostenloses Formate per Zoom, die jeweils einen kurzen Impulsvortrag und ein moderiertes Gespräch mit Expert:innen bieten. Diese bringen vielfältige Zugänge und Erfahrungen ein und vermitteln interessante Einblicke in die Praxis. Anschließend besteht Gelegenheit zu Rückfragen und zur Diskussion sowie zu einem vertieften Austausch in Kleingruppen. Der nächste Termin findet am 26, März statt.
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Weiterkommen! - Das Qualifizierungsprogramme |
Mit weiterkommen! bietet das Landesbüro freien Kunst- und Kulturschaffenden in NRW online verschiedene Möglichkeiten zur Qualifizierung & Vernetzung. In den nächsten Wochen anstehende Veranstaltungen beschäftigen sich z. B. mit Themen wie Ausgaben- und Finanzierungspläne, Gastspielakquise und -kalkulation, Online Austausch zu "Was tun mit Instagram?", Jahresplänen, Haftplicht etc. Zudem gibt das Landesbüro freien Kunst - und Kulturschaffenden aus NRW die Möglichkeit, themenspezifische Einzelcoachings von bis zu 45-60 Minuten bei Fachexpert*innen zu buchen. Für Mitglieder des NRW Landesbüros sind zwei Coachings kostenlos, alle anderen zahlen 25 Euro pro Coaching. Zum Weiterbildungsprogramm weiterkommen! |
Fortbildungen für freiwillig Engagierte |
Die Westfalen-Akademie bietet auch 2025 zahlreiche Fortbildungen zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements an. in ihrem aktuellen Verandtaltungsprogramm geht es unter anderem um Fundraising oder E-Rechnung für Vereine, aber auch um sichere Veranstaltungsorganisation und Anerkennung im freiwilligen Engagement.
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Altersbericht der Bundesregierung |
Anfang Januar 2025 wurde der Neunte Altersbericht der Bundesregierung mit dem Titel „Alt werden in Deutschland – Vielfalt der Potenziale und Ungleichheit der Teilhabechancen“ veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht die Unterschiedlichkeit der Lebenssituationen älterer Menschen. Der Bericht steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.
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Studie fordert Neuasurichtung der Förderpolitik |
Eine aktuelle Studie „Zivilgesellschaftliches Engagement – Ein Lagebericht“ der Maecenata Stiftung fordert eine strategische Neuausrichtung der Förderpolitik, um den Herausforderungen des zivilgesellschaftlichen Engagements gerecht zu werden. Dazu gehören gezielte Maßnahmen zur Nachwuchsförderung und Qualifizierung, Stärkung der Vereinsstrukturen durch gezielte und langfristige finanzielle Unterstützung sowie Anerkennung und Integration informeller Initiativen in die kulturpolitische Strategie. Die Studie bündelt und analysiert mehr als 40 bereits veröffentlichte Untersuchungen der vergangenen 20 Jahre. Darüber hinaus wurden 21 Expertinnen und Experten interviewt und Sonderauswertungen vorgenommen. Die Erhebung liefert auf 97 Seiten eine umfassende Bestandsaufnahme und konkrete Handlungsempfehlungen für Politik, Gesellschaft und Kulturorganisationen. Die vollständige Studie ist ab sofort kostenlos auf der Website der Maecenata Stiftung abrufbar. |
Studie zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in kreativen Berufen |
Der Abschlussbericht der Studie zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in kreativen Berufen liegt vor. Erstellt wurde sie von der prognos AG in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK). Dabei wurden nicht nur bereits vorhandene Daten zu den Zielgruppen aufbereitet. Auch Ergebnisse einer umfangreichen Befragung von mehr als 1.600 betroffenen Kulturschaffenden wurden berücksichtigt. |
Studie zur Situation von Soloselbstständigen |
Der BFDK und die Prognos AG haben die finale „Studie zur wirtschaftlichen und sozialen Lage von Soloselbstständigen und hybrid Erwerbstätigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW), dem öffentlichen Kulturbetrieb und Kulturberufen in Deutschland“ veröffentlicht, die sie gemeinsam im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und der Beauftragen für Kultur und Medien erstellt haben. |
Förderungen, Ausschreibungen |
Förderung für die Freie Szene |
Mit dem LWL-Freie-Szene-Fonds unterstützt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab 2025 professionelle Kunst- und Kulturschaffende aller Sparten aus und in der Region. Die maximale Fördersumme liegt für eine Wiederaufnahmeförderung bei 15.000 Euro, für eine mehrjährige Projektförderung bei 20.000 Euro pro Haushaltsjahr. Bewerbungsfrist für Vorhaben in 2025 endet am 28. Februar 2025 |
Create music: Projektförderung für Veranstalter:innen |
Create music fördert Netzwerke, die jungen Bands und Musiker:innen eine Plattform bieten oder die Popmusikszene(n) in der eigenen Stadt ankurbeln. Die Projekte können mit bis zu 5.000 € gefördert werden.
Bewerbungsfristen: 01. März 2025 / 01. Juni 2025 / 01. Dezember 2025 (für Projekte in 2026) |
Sonderförderung Transkulturelle Impulse |
Gefördert werden Diskriminierungskritische, rassismuskritische, diversitätsorientierte Projekte der professionellen Freien Darstellenden und Performativen Künste in NRW.
Antragsfrist: 1. März 2025 |
Übermorgen - Neue Modelle für Kulturinstitutionen |
Das Förderprogramm der Kulturstiftung des Bundes unterstützt Kommunen, Verbünde oder Kultureinrichtungen in deutschen Großstädten bei der Entwicklung neuer Modelle und Innovationen.
Bewerbungsfrist: 14. März 2025 |
Das Förderprogramm des Kultursekretariats Gütersloh schafft Wege für Digitalität in Kunst und Kultur und setzt das Hauptaugenmerk auf innovative Formate, die eine Interaktion mit dem Publikum ermöglichen – vor Ort und/oder digital. Bewerbungsfrist: 15. März 2025 |
Mit ihrem Programm „Kunst & KI“ fördert die Kulturstiftung des Bundes die Entwicklung und Umsetzung von mindestens zehn Exzellenzprojekten. "Kunst & KI" richtet sich an gegenwartsorientierte Kulturinstitutionen und frei produzierende Künstlergruppen aller Sparten, die sich kritisch mit einer der zentralen Technologien unserer Zeit und ihren gesellschaftlichen Implikationen künstlerisch auseinandersetzen möchten.
Bewerbungsfrist: 10. April 2025 |
Kommunen mit einer lebendigen Musikszene und starkem ehrenamtlichen Engagement können sich beim Bundesmisikverband als Landmusikort des Jahres bewerben. Ziel ist es, herausragende Musikinitiativen in ländlichen Regionen sichtbar zu machen und zu fördern.
Die Bewerbungsfrist endet am 15. April 2025. |
Wettbewerb Kooperation.Konkret |
Die Sparkasse Unna-Kamen schreibt ein Stipendium "Kunst und Gedächtnis" für Nachwuchskünstler:innen mit Bezug zum Raum Westfalen-Lippe oder zur Metropole Ruhr aus.
Bewerbungsfrist: bis 6. Juni 2025 Infos gibt es per Mail an marika.hahn@sprkasse-unna-kamen.de, Tel. 02303/104-1057. |
Kulturförderung der Stadt Siegen |
Die Kulturförderung der Stadt Siegen unterstützt sowohl Instutionen als auch Projekte, um die Kulturszene in Siegen zu stärken und neue Angebote zu schaffen.
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Werkstatt-Stipendium für junge Künstler |
Die Werkstatt Altena bietet auch in diesem Jahr wieder einem jungen Künstler, einer jungen Künstlerin die Möglichkeit, sich frei von finanziellen Zwängen künstlerisch weiter zu entfalten. In der Zeit von Juni bis Dezember bieten wir die Chance, mit eigenem Atelier in Altena zu arbeiten und bieten Unterstützung bei einer Einzelausstellung, Bewerbungsschluss: 29. März 2025 |
Kulturgeschichte: Klümken oder Bömsgen? Dialektatlas der Uni Bonn |
Ein Teil der Q-Redaktion ist mit Bömsgen aufgewachsen, der andere mit Klümken. Obwohl auf auf den ersten Blick (oder auf den ersten Höreindruck) Klümken und Bömsgen zwei verschiedene Dinge bezeichnen könnten, beschreiben sie doch ein und dieselbe Sache: Ein kleines, meist rundes und buntes Etwas, das zuckersüß ist, sich langsam im Mund auflöst und Karies verursacht. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass beide Ausdrücke irgendwie äußerst lautmalerisch sind. Vielleicht kümkert und bömsgert es im Mund beim Lutschen so schön? Der Dialektatlas "Mittleres Westdeutschland" untersucht, wie sich die Sprechweise in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat und welche Wörter, welche Ausdrucksweisen der verschiedenen Dialekte bis heute überlebt haben. Der Dialektatlas ist ein Projekt der Universitäten Siegen, Bonn, Münster und Paderborn. Forschende der Universität Bonn suchen noch nach 30- bis 45-jährigen, die ortsfest sind und idealerweise in ihrer Kindheit und Jugend mit Dialekten in Berührung waren, um zu erforschen, welche Dialektwörter sie noch kennen. Dabei müssen die Teilnehmen keinen Dialekt beherrschen. Einzige Voraussetzung ist, dass sie ihre Kindheit und Jugend durchgehend in ihrem Heimatort verbracht haben. Uns von der Redaktion fallen da direkt schon einige Wörter ein, insbesondere solche, die das Sauerland sprachlich vom Siegerland trennen. Immer wieder Anlass für kleine heitere Missverständnisse. Zum Dialektatlas |
Der Q für Kultur erscheint alle zwei Monate. Dazwischen erhalten Sie ein "Quäntchen" aktueller Informationen. Sie können den Newsletter jederzeit abbestellen über servicebuero@kulturregion-swf.de
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Redaktion:Bettina Görlitzer, Susanne Boecking
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Herausgeber:Kulturregion Südwestfalen – Servicebüro c/o FD 40 – Kultur und Tourismus des Märkischen Kreises Susanne Boecking Bismarckstr. 15, 58762 Altena Tel.: 02352 966-7066 E-Mail: servicebuero@kulturregion-swf.de
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Das Servicebüro der Kulturregion Südwestfalen wird finanziert: dem Märkischen Kreis, Kreis Siegen-Wittgenstein, Kreis Olpe, von den Städten Hagen, Iserlohn, Menden, Lüdenscheid, Siegen, dem Land Nordrhein-Westfalen. |
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Kulturregion Südwestfalen |
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