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Q das Quantum Kulturwissen 2.2026 |
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- Neuigkeiten aus den RKP-Projekten
- Neues für die Region, aus der Region und darüber hinaus
- Kulturarbeit für Vielfalt und Nachhaltigkeit
- Qualifizierungsangebote
- Arbeitshilfen
- Förderungen, Ausschreibungen
- Beispielhaftes aus der Kulturarbeit in der Region
- Impressum/Datenschutzerklärung
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Neuigkeiten aus den RKP-Projekten |
Perifair: Inklusives Theaterfestival vom 14. bis 16. Mai in Lüdenscheid |
Szene aus dem Stück Netzwerkfehler. Foto: Uwe Schinkel |
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Das erste inklusive Theaterfestival in Südwestfalen "Perifair" präsentiert vom 14. bis zum 16. Mai in Lüdenscheid inklusive Theatergruppen aus ganz Deutschland wie z. B. das GLANZ.ENSEMBLE aus Wuppertal, SZENE 2WEI - internationale Mixed-Ability-Tanzkompanie aus Deutschland, Theater Götterspeise aus Bielefeld, Obscura e. V. aus Mülheim an der Ruhr und viele andere mehr. Angeboten werden fünf inklusive Theater/-Tanzinszenierungen im Kulturhaus sowie kostenlose vier Open-Air-Veranstaltungen im Rosengarten. Rund um das Festival laden zudem vier kostenlose Workshops zum kreativen Mitmachen ein. Veranstalter ist die Inklusive Theaterwerkstatt Alte Schule aus Lüdenscheid. Perifair wird durch das RKP-Regionales Kultur Programm NRW gefördert. |
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Vorverkauf für KulturPur 34 vom 21. bis 25. Mai 2026 läuft |
Foto: Andreas Schmidt/Kultur!Büro. Kreis Siegen-Wittgenstein |
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Wer Fury in the Slaughterhouse oder Doro Pesch bei der 34. Auflage von KulturPur in Siegen erleben möchte und noch keine Tickets hat, hat nur noch Chancen über die Tauschbörse. Beide Veranstaltungen sind bereits ausgebucht. Aber das internationale Musik- und Theaterfestival, das wie jedes Jahr zu Pfingsten (21. bis 25. Mai 2026) in der temporären Zeltstadt auf dem Giller bei Hilchenbach-Lützel, stattfindet, wartet noch mit vielen weiteren Highlights auf. Es gibt noch Tickets für Enio, Rainbirds, die No Angels, den Cirkus Cirkör, die Philharmonie Südwestfalen, Rauhbein oder Aaron. Für das Familien- und Mitmachprogramm am Nachmittag ist der Eintritt frei. Die Festivalmachenden bauen auf Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit. KulturPur wird durch das RKP-Regionales Kultur Programm NRW gefördert. |
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Neues für die Region, aus der Region und darüber hinaus |
Fragebogen zur Barrierefreiheit in den Kulturbetrieben und bei den Kulturveranstaltungen in der Region |
Wir möchten für die Kulturregion Südwestfalen einen Überblick über den aktuellen Stand der barrierefreien Angebote bei Kulturbetrieben und Kulturveranstaltungen in der Kulturregion Südwestfalen gewinnen. Die Daten sollen auch dazu dienen, gezielt zu erfassen, wie Barrierefreiheit in den Kulturbetrieben in der Region umgesetzt wird und wo mit welchen Maßnahmen welche Zielgruppen angesprochen werden. Dabei geht es nicht um eine Bewertung, sondern um eine erste Einschätzung auf Basis Ihrer Selbstauskunft. Ihre Einschätzung hilft uns, bestehende Angebote sichtbarer zu machen und gezielte Maßnahmen für die Weiterentwicklung zu einer inklusiven Kulturregion zu entwickeln. Das Servicebüro der Kulturregion Südwestfalen kooperiert für diese Umfrage mit dem Sauerland Tourismus, der diese Abfrage für die Region Sauerland im Rahmen des EFRE-Projektes „Das Sauerland – eine Outdoorregion für alle“ erstellt hat. Die Abfrage für Kulturbetriebe und Kulturveranstaltungen bezieht sich auf die gesamte Kulturregion Südwestfalen mit Hagen und den Kreisen Märkischer Kreis, Kreis Olpe, und Siegen-Wittgenstein. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa fünf Minuten. |
6. Mai: Runder Tisch Kulturelle Bildung in der Kulturregion Südwestfalen |
KI generiertes Symbolbild. |
Sie möchten die Zukunft Kultureller Bildung in der Kulturregion Südwestfalen mitgestalten? Dann laden wir Sie herzlich zum nächsten Runden Tisch Kulturelle Bildung ein. Wir treffen uns am 6. Mai von 10 bis 12.30 Uhr im Kulturort 8Giebel in Schalksmühle, um uns über Aktuelles, Ausrichtungen und über Handlungsräume in der Region auszutauschen. Außerdem möchten wir Ihnen den geplanten Praxistag Kulturelle Bildung vorstellen. |
12. Mai: Einladung zum Erfahrungsausstausch "Orte für Kultur und Begegnung" |
Kulturkonferenz im Dritten Ort 8Giebel Schalksmühle. Foto: Michael Bahr. |
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Gestalter:innen von Orten der Kultur und Begegnung in der Kulturregion Südwestfalen sind am 12. Mai von 10 bis 13 Uhr herzlich zu einem zwanglosen und unverbindlichen Erfahrungsaustausch in den kmd - Kulturellen Marktplatz Dahlbruch (Hilchenbach) eingeladen. Aus dem Austausch heraus können Projektideen, Ansätze für gemeinsame Vorhaben oder Anlässe für einen weiteren Austausch entstehen. Es geht u.a. um Fragen wie: Welche Perspektiven und Initiativen zur langfristigen Sicherung von Orten gibt es? Wie wird bürgerschaftliches Engagement gestaltet? Und auch: Wo drückt der Schuh? Was läuft gut, was nicht so gut? |
Anmeldung beim Servicebüro der Kulturregion Südwestfalen per E-Mail an servicebüro@kulturregion-swf.de |
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Statement: „Dritte Orte sind für gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar" |
20 Organisationen und Einzelpersonen setzen mit dem Statement „Dritte Orte sind für gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar“ ein gemeinsames Zeichen für die strukturelle Bedeutung von Begegnungsorten in Städten und ländlichen Räumen. Das Statement wird begleitet von einer Mitmach-Kampagne für Dritte Orte auf Social Media: Sie richtet sich alle, die Dritte Orte gestalten und ermöglichen – wie Kultur- und Bildungsorte, soziokulturelle Zentren, Bibliotheken und Museen, Nachbarschaftszentren und Initiativen, soziale Einrichtungen, engagierte Einzelpersonen und Netzwerke. |
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25. März: Online-Workshop "Vernetzen und matchen" |
Vernetzen und Matchen ist ein digitales Austauschformat, das sich an Künstler:innen sowie an Vertreter:innen von Veranstaltungsorten in den ländlichen Räumen NRWs richtet. Es bietet einen digitalen Raum, um sich über Ideen für künstlerische Projekte, Vermittlungsformate, das Erreichen unterschiedlicher Publika und die Machbarkeit von Gastspielen auszutauschen und gemeinsam Pläne zu schmieden. Diese Veranstaltung findet online am 25. März von 17 bis 19 Uhr im Rahmen des Programms "Raus ins Land" statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich. |
Online-Plattform "Wohnzimmer der Gesellschaft" |
Die Stiftung FUTURE 2 hat mit „Wohnzimmer der Gesellschaft“ eine Plattform gestartet, auf der Orte eingetragen werden können, an denen Begegnung und Austausch stattfinden. Auch soziokulturelle Einrichtungen können ihre Treffpunkte dort sichtbar machen und Teil der Karte werden. Das Projekt knüpft an die Idee der Dritten Orte an. Das Portal sammelt Orte, an denen Menschen zusammenkommen, miteinander sprechen und Zeit teilen. |
Westfälischer Heimatbund: „Ort schafft Gemeinschaft – Räume, die verbinden" |
Mit seinem Themenjahr 2026 „Ort schafft Gemeinschaft – Räume, die verbinden“ stellt der Westfälische Heimatbund bewusst jene Orte ins Zentrum, an denen Menschen Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen und Zusammenhalt erfahrbar wird. Die erste Ausgabe 2026 des Verbandsmagazins "Heimat Westfalen" bietet einen Einstieg in den Themenschwerpunkt. Zum Download |
Nordrhein-Westfalen schafft Netzwerk „K3 KI.Kunst.Kultur“ |
Damit die Künstler:innen in Nordrhein-Westfalen die Chancen der KI nutzen und ihre Herausforderungen meistern können, fördert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen das neue Kompetenznetzwerk „K3 KI.Kunst.Kultur – NRW Kompetenznetzwerk“. Es verbindet 23 Institutionen aus Kultur, Hochschulen und Kulturpolitik, darunter auch der Kulturraat NRW. Eingerichtet und vermittelt werden Fort- und Weiterbildungen, mehrmonatige Schulungen sowie künstlerische Residenzen. |
Webinar-Reihe des Kulturrates NRW zu KI |
Der Kulturrat NRW setzt seine Webinar-Reihe rund um das Thema KI fort. Als nächstes sind folgende Veranstaltungen geplant: Am Mittwoch, 13. Mai 2026, von 10 bis 11.30 Uhr, Vortrag: KI in Kunst und Kreativwirtschaft – Aktuelle Entwicklungen und Fragen; Donnerstag, 11. Juni 2026, 14 bis 16 Uhr: Update KI – KI und Kultur, Recht und Regulierung. |
6. Mai: Fachtagung "Nachdenken über Qualitäten #3" |
"Kein Mittel zum Zweck – warum wir Kulturelle Bildung stärken müssen": So ist die inzwischen dritte Fachtagung überschrieben, mit dem sich der Kulturrat NRW dem Thema „Qualitäten“ in der Kulturellen Bildung widmet. Sie findet am 6. Mai 2026 von 10 bis 16 Uhr im Kunstmuseum Bochum statt. Die Fachtagung 2026 nimmt Kulturelle Bildung im Spannungsfeld von Eigenwert und Verzweckung sowie die spezifische Rolle der Künstler:innen in den Blick. |
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15. April: Fachtag zur Kulturellen Jugendarbeit im Ganztag |
Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit (LKJ) lädt unter dem Titel "Ganztag gemeinsam gestalten" Akteur:innen der kommunalen Steuerung der Ganztagsbildung, OGS-Leitungen, Schulleitungen, kulturbeauftragte Lehrkräfte sowie Schulsozialarbeiter:innen ein, die Kulturelle Jugendarbeit NRW kennenzulernen und praxisnahe Impulse zu bekommen. Mit der Rahmenvereinbarung zwischen der LKJ NRW und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft, dem Ministerium für Schule und Bildung sowie dem Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW wird die Zusammenarbeit von Ganztag und Kultureller Jugendarbeit landesweit gestärkt. Diese Kooperation soll nun mit Leben gefüllt werden. Der Fachtag findet am 15. April von 9.30 bis 16 Uhr im Bürgerhaus Dorstfeld statt. |
Webtalkreihe für Kulturpolitiker: Kulturpolitik verstehen. Kommune gestalten. |
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) veranstaltet in Kooperation mit dem Kultursekretariat NRW Gütersloh und dem NRW KULTURsekretariat in Wuppertal eine Webtalk-Reihe für ehrenamtliche Kulturpolitiker:innen. Sie richtet sich an alle ehrenamtlich tätigen Kulturpolitikerinnen und Kulturpolitiker in den Städten, Gemeinden und Kreisen in Westfalen-Lippe, in den Mitgliedsstädten des Kultursekretariat NRW Gütersloh und des NRW KULTURsekretariat sowie der LWL-Landschaftsversammlung und des Ruhrparlaments. Die Reihe soll praxisnahe Impulse, offene Gespräche und im Anschluss Raum für Austausch zu allen Fragen der Kulturpolitik bieten. Die nächsten Termine sind am 24. März, 21. April, 5. Mai und 2. Juni 2026, jeweils von 17 Uhr bis 18.30 Uhr. |
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Kulturarbeit für Vielfalt und Nachhaltigkeit |
23. März: Vortrag über "Stärke und Kraft von Behinderung" |
Die Initiative JOBinklusive lädt für Montag, 23. März von 14 bis 15 Uhr zu einem Online-Vortrag unter dem Titel "Stärke und Kraft von Behinderung" ein. Der Inklusionsaktivist Raul Krauthausen referiert über die Stärken und das Potenzial von Menschen mit Behinderung. Es wird gezeigt, wie Behinderung neue Perspektiven eröffnet und welche Kraft in der Gemeinschaft steckt. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Austausch. Die Teinahme ist kostenlos. |
Podcast über barrierefreie Kultur |
In der Februar-Folge seiner Podcast-Reihe "Im Aufzug mit..." spricht Raul Krauthausen mit Franzi Lammers und Drees Ringert darüber, was sich änder würde, wenn Barrierefreiheit in der Kultur verbindlich wäre. Beide sind Teil der Initiative Barrierefrei Feiern und bringen sehr unterschiedliche Wege mit: Franzi kommt aus der Sozialen Arbeit, Drees aus der Festival- und Eventbranche. Gemeinsam erzählen sie, warum Konzerte, Clubs und Festivals oft inklusiver gedacht werden, als sie am Ende sind. |
„access:maker“ – Mehr Diversität in Kultur |
Un-Label fördert mit dem Qualifizierungsprogramm inklusive Zugangsprozesse in Kulturorganisationen. Mittels mindestens 60 Stunden Qualifizierung und kontinuierlichem Mentoring werden dafür Kompetenzen gestärkt und Ressourcen vermittelt. Bewerben können sich Kulturorganisationen, insbesondere aus den Bereichen Darstellende Künste und Musik. Eine digitale Infoveranstaltung findet am 23. März statt. Bewerbungsfrist: 13. April 2026 |
Im Rahmen seines Fort-und Weiterbildungsprogramms bietet das Portal Un-Label eine Einführung in Fragen der Zusammenarbeit von behinderten und nichtbehinderten Teammitgliedern an. Die online-Veranstaltung am 24. April 2026 von 10 bis 13 Uhr richtet sich an Kulturorganisationen sowie Kulturschaffende mit und ohne Behinderung, die ihre Praxis reflektieren und inklusivere Arbeitsmodelle entwickeln möchten. Es wird ein geringer Kostenbeitrag erhoben. |
In der Fortbildung "Gebärdensprache in den Darstellenden Künsten" am 25. September in Köln erfahren die Teilnehmer:innen, wie Dolmetscher:innen erfolgreich in performative Prozesse eingebunden werden können, wie potenzielle taube Besucher:innen erreicht werden und eine angemessene, respektvolle Kommunikation mit ihnen sowie mit tauben Künstler:innen und Kolleg:innen aussehen kann. Es wird ein geringer Kostenbeitrag erhoben. |
„Vielfalt gestalten“ – Spielstätten inklusiv weiterentwickeln |
Im Rahmen des Förderprogramms „Vielfalt gestalten“ sucht der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) Spielstätten, die ihre Arbeitsstrukturen diskriminierungssensibel, inklusiv und partizipativ weiterentwickeln möchten. Die Teilnahme läuft zwei Jahre und wird begleitet von Workshops, Beratungen und Arbeitstreffen mit Expert:innen sowie den Austausch mit anderen teilnehmenden Häusern. Die Ausschreibung richtet sich an Spielstätten, die mit einem festen Team arbeiten und bereit sind, aktiv Zeit und Engagement in den gemeinsamen Prozess einzubringen. Bewerbungsfrist: 3. Mai 2026 |
Impulse für inklusive Bühnenpraxis – Sieben Empfehlungen aus „pik" |
Inklusive Bühnenpraxis geht einher mit einem tiefgreifenden strukturellen und ästhetischen Wandel. Und sie bedarf mutiger Initiative, damit auch unter (noch) nicht perfekten Bedingungen inklusiv erarbeitete Kunst sichtbar wird. Die gebündelten Erfahrungen der Theaterhäuser und -gruppen, die von 2022 bis 2025 im Rahmen von „pik“ inklusive Arbeitsweisen erprobt haben, gibt es auf der Website der Bundeskulturstiftung. |
Auswertung der Umfrage zu Barrierefreiheit von "andererseits" |
Das Magazin "andererseits" hat eine Umfrage zu Barrierefreiheit in Kulturinstitutionen in Deutschland durchgeführt: Mehr als 270 Stellen wurden angefragt: 248 Theater, die drei größten Ticket-Verkaufsstellen, sechs Schauspiel-Schulen und die Kulturninisterien aller 16 Bundes-Länder. Weniger als ein Viertel wollte oder konnte auf alle Fragen antworten. Die Auswertungen deuten auf einige Widersprüche und auf einiges an Nachholbedarf hin. |
8. Fachtagung Kulturgeragogik am 24. April |
kubia, das Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und inklusive Kultur, lädt zur 8. Fachtagung Kulturgeragogik ein. Unter dem Titel "Take care! Kulturgeragogik für eine neue Kultur der Sorge und Pflege" geht es am 24. April von 10.30 bis 16 Uhr in Köln darum, wie kulturgeragogische Angebote Menschen in gesundheitlich vulnerablen Lebenslagen erreichen können – gerade in einem Pflegesystem, das unter hohem Druck steht. Diskutiert wird, welchen Beitrag Kulturelle Bildung im Alter zur Unterstützung von Pflegebedürftigen, Pflegenden und Angehörigen leisten kann und wo ihre Grenzen liegen. Die Teilnahme kostet 50 Euro, ermäßigt 40 Euro. |
Magazin über kulturelle Teilhabe |
Kultur Management Network widmet sich in der aktuellen Ausgabe seines Magazins dem Schwerpunktthema "Kulturelle Teilhabe". Dazu heißt es: "Kulturelle Teilhabe ist der Schlüssel, um Besuchsmöglichkeiten zu verbessern und den Mehrwert von Kultur zugänglich zu machen. Von welchen Schlüsselfaktoren es abhängig ist, ob Menschen an Kultur teilhaben wollen und können, zeigt diese Ausgabe." |
Tools für sozial nachhaltiges Veranstalten |
Kulturflut Skandaløs e.V. erweitert mit dem Projekt „Leaving Handprints“ den Nachhaltigkeitsdiskurs um die Perspektive des sozialen Handabdrucks. Festivals werden dabei unterstützt, sozial nachhaltiger zu veranstalten und die eigene soziale Wirkung zu stärken. Auf dem Portal findet sich ein umfangreicher Maßnahmenkatalog sowie ein Tool zur Messung der sozialen Nachhaltigkeitsbilanz. |
Check-App „Leichte Sprache mit KI-Check“ |
Mit der Check-App „Leichte Sprache mit KI-Check“ können KI-Tools für Leichte Sprache und deren Ergebnisse systematisch geprüft werden. Die App begleitet Schritt für Schritt durch den Prozess, von der Auswahl eines Tools über die Texterstellung und Bildauswahl bis zur Prüfung der Verständlichkeit. So lässt sich besser einschätzen, ob ein Text tatsächlich den Anforderungen der Leichten Sprache entspricht oder ob eine fachliche Nachbearbeitung notwendig ist. Die App wurde im Projekt KI Barrierefrei NRW entwickelt und wird von der Agentur Barrierefrei NRW kostenfrei angeboten. Eine Installation ist nicht erforderlich, die Anwendung läuft direkt im Browser und auf mobilen Geräten. |
KI als Unterstützung für diskriminierungsfreie Sprache |
Ein neuer Umsetzungstipp auf der Website der Agentur Barrierefrei NRW zeigt, wie Künstliche Intelligenz (KI) bei der Formulierung diskriminierungsfreier Texte unterstützen kann. Im Mittelpunkt steht dabei ein mithilfe von ChatGPT entwickelter GPT, der Texte analysiert und Vorschläge für eine inklusivere Überarbeitung erstellt. Die vorgeschlagenen Änderungen werden dabei nachvollziehbar erläutert, um das Verständnis für diskriminierungsfreie Sprache zu fördern. Das kostenfreie Werkzeug setzt dabei auf einen Lerneffekt. |
App zur gebärdenunterstützten Kommunikation |
Der Evangelische Bundesfachverband für Teilhabe (BeB) veröffentlicht mit „Schau doch meine Hände an“ eine neue App zur gebärdenunterstützten Kommunikation. Die Anwendung richtet sich an Menschen mit kognitiver und sprachlicher Beeinträchtigung und unterstützt sie dabei, ihre Kommunikation im Alltag niedrigschwellig und visuell zu gestalten. Für die Nutzung der App muss eine kostenpflichtige Lizenz gebucht werden. |
23. und 20. April, Online-Seminar: Leichte Sprache und Bildbeschreibungen |
Das Unternehmen Visuell Kommunizieren bietet unter dem Titel "Expertenwisse komplakt" ein Training zu "Textalternativen in Leichter Sprache. Alternativtexte und Bildbeschreibungen" an. Das kostenpflichtige Online-Seminar am 23. und 30. April richtet sich an Mitarbeitende aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Internetredaktion/Social Media, Vermittlung und Marketing. |
11. Mai: "Diversität im Engagement: Reden wir darüber" |
Die Akademie für Ehrenamtlichkeit bietet unter dem Titel „Diversität im Engagement: Reden wir darüber“ einen digitalen Austauschraum zum Thema Diversität an. In kurzen Inputs, praxisnahen Methoden und moderierten Gesprächen wird reflektiert, wie Vielfalt im Engagement gelebt, gefördert und strategisch verankert werden kann. Engagierte, Vereine und Fachkräfte sind dazu eingeladen, gemeinsam an einer vielfältigen Engagementlandschaft zu arbeiten. Die Termine finden einmal im Quartal statt und dauern 90 Minuten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Der nächste Termin ist am 11. Mai ab 15 Uhr zum Thema "Diversität in der Gewinnung". |
11. und 25. Juli: Gemeinsam gegen Rassismus im Ehrenamt |
Die Landesservicestelle Engagement bietet durchgehend Qualifizierungsangebote für Engagierte an. Unter dem Schwerpunkt: "Engagement voranbringen" wird z. B. ein zweitteiliger Online-Workshop "Gemeinsam gegen Rassismus im Ehrenamt" angebote und zwar am 11.06.2026 und am 25.6.2026. Beide Workshops finden online statt, sind kostenfrei und können unabhängig voneinander besucht werden. |
28. Ausgabe von kubi: „Eintritt frei? – Chancen, Stärken, Jugend.“ |
Gut jedes siebte Kind in Deutschland ist armutsgefährdet. Das entspricht laut statistischem Bundesamt etwa 2,2 Millionen Kindern und Jugendlichen. Wenn das Geld knapp ist, fehlen meist auch altersgerechte Bildungschancen, ebenso wie kulturelle und soziale Teilhabe. In der 28. Ausgabe von kubi, dem Magazin für Kulturelle Bildung, geht es unter dem Titel „Eintritt frei? – Chancen, Stärken, Jugend“ darum, wie Kulturelle Bildung soziale Ungleichheiten mitdenken und Orte schaffen kann, an denen junge Menschen Schamgefühle ablegen und Zusammenhalt erfahren. |
Veranstaltungen von Kultur-Klima |
Wie lässt sich Nachhaltigkeit verständlich, überzeugend und ohne Greenwashing kommunizieren? Im nächsten Teil der Online-Veranstaltungsreihe von Kultur-Klima „Der nächste Schritt...“ am 16. April von 14 bis 15 Uhr gibt Felix Poulheim vom Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft e. V. (BDKV) einen Einblick, wie der Verband das Thema strategisch angeht und welche Kommunikationsansätze sich in der Live-Branche bewährt haben. Am 7. Mai geht es dann um das Thema "Wertstoff statt Abfall – Kultur in der Kreislaufwirtschaft". |
Das digitale kultur-klima Netzwerktreffen bringt Kulturakteur:innen in Nordrhein-Westfalen aus unterschiedlichen Sparten und Kontexten zusammen, um sich über nachhaltiges Arbeiten im Kulturbereich auszutauschen und landesweit zu vernetzen. Der nächste Online-Termin ist am 26. März 2026, von 14 bis 16.30 Uhr. |
CO₂-Bilanzierungsstandard für Kultureinrichtungen |
Der bundeseinheitliche CO₂-Kulturstandard wurde 2025 in einem breiten Beteiligungsverfahren gemeinsam mit Kulturdachverbänden weiterentwickelt. Für die Bilanzierung des Jahres 2025 steht ab sofort der CO₂-Kulturrechner bereit. Als kostenfreies und praxisnahes Instrument ermöglicht er eine einfache Erstellung der Treibhausgasbilanz. Ab 2026 werden, soweit verfügbar, die Emissionsfaktoren des Umweltbundesamtes verwendet. Alle Informationen sowie den Download finden Sie auf der Wissensseite der Green Culture Anlaufstelle. |
Ökologische Standards für die Soziokultur |
Mit dem Abschluss des Projekts „Ökologische Standards für die Soziokultur“ stellt der Bundesverband Soziokultur soziokulturellen Einrichtungen und anderen Kultureinrichtungen bundesweit ein praxisbewährtes Instrument für ökologische Nachhaltigkeit in der Kulturarbeit zur Verfügung. Im Mittelpunkt stehen die Nutzung in den Einrichtungen sowie die gemeinsame Weiterentwicklung mit der Praxis. Durch seinen modularen Aufbau kann der Standard kontinuierlich fortgeschrieben werden. Geplant ist eine Erweiterung für den Festivalbereich sowie perspektivisch um Aspekte sozialer Nachhaltigkeit. |
17. und 18. Juni: Online-Seminare zur Veranstaltungssicherheit |
Auch kleinere Veranstaltungsformate erfordern qualifizierte Aufsicht und grundlegende Kenntnisse in Veranstaltungssicherheit. 2026 bietet der Bundesverband Soziokultur zweitägige Online-Seminare an, unter anderem am 17. und 18. Juni in Dortmund. Eine Anmeldung ist bis zum 27. Mai möglich. Für Mitgliedseinrichtungen gilt ein reduzierter Teilnahmebeitrag. |
Beratungswebinare des Kulturrates NRW |
Das spartenübergreifende Fortbildungs- und Beratungsangebot des Kulturrates NRW richtet sich an freischaffende Künstler:innen. Alle Webinare finden online als Zoom-Konferenz statt. Es gibt sowohl Einzelveranstaltungen als auch Themenreihen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine verbindliche Anmeldung jedoch erforderlich. Folgende Themen stehen zum Beispiel ab April an: 20. April 17 bis 19 Uhr: Die nächste Veranstaltung kommt bestimmt! Grundzüge des Veranstaltungsrechts für Künstler:innen und Kulturschaffende 23. April 10 bis 12 Uhr: Gewusst wie: Buchführung und Erstellung der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) für Künstler:innen und Kreative Reihe Fördermittel für mein Projekt Teil 1: 12. Mai 10 bis 12 Uhr: Wege durch die Förderlandschaft Teil 2: 23. Juni 10 bis 12 Uhr: Praxis-Tipps für einen erfolgreichen Förderantrag Teil 3: 7. Juli 10 bis 12 Uhr: Was muss ich tun nach der Bewilligung? |
Weiterbildungsmaster Kulturelle Bildung an Schulen |
Die Philipps-Universität Marburg bietet einen Weiterbildungsmaster Kulturelle Bildung an. Die zweijährige Weiterbildungsangebot qualifiziert Künstler:innen, Vermittler:innen und Lehrer:innen sowie alle, die an der Schnittstelle zwischen kultureller Bildung und Schule arbeiten.Die Crespo Foundation vergibt zur Unterstützung von Kulturschaffenden insgesamt 10 Stipendien in einer Höhe von 9.000 Euro. Bewerbungsschluss 15. Juli 2026. Weitere Informationen |
Museen sind kulturelle Ankerpunkte, Orte der Orientierung und Räume der Begegnung. Mit dem Titel "On Fire! Über die Kraft der Museen" setzte die ICOM Deutschland Jahrestagung im Dezember ein Ausrufezeichen hinter die Strahlkraft der Museumslandschaft in Deutschland, die großen Herausforderungen und einer Welt im Wandel gegenübersteht. Ein Rückblick auf die Tagung ist jetzt online verfügbar. |
Rückblick auf Webtalk-Reihe "Regionale Kulturentwicklung - kulturelle Regionalentwicklung" |
Die dreiteilige Webtalk-Reihe zum Forschungsprojekt "Vernetztes Handeln für Kultur in ländlichen Räumen" (NetKulaeR) der Kulturpolitischen Gesellschaft widmete sich der Frage, wie kulturelle Regionalentwicklung gezielt gestärkt und kulturelle Teilhabe außerhalb von Metropolen nachhaltig unterstützt werden kann. Im Mittelpunkt standen die Rolle regionaler Netzwerkstellen sowie das Zusammenspiel von Kulturpolitik und Regionalentwicklung, um kooperative, integrierte und partizipative Strukturen für kulturell vitale Regionen zu schaffen. Neben grundlegenden Einblicken in die Forschungsergebnisse wurden zentrale Themen vertieft, darunter kulturelle Bildung in ländlichen Räumen – sowohl vor Ort als auch in mobilen Formaten – sowie die Bedeutung des EU-Förderprogramms LEADER als Partner für Kultur. Die Reihe machte deutlich, wie wichtig vernetztes Handeln, Perspektivwechsel und regionale Kooperationen für die Zukunft kultureller Infrastruktur in ländlichen Räumen sind. Alle Sessions wurden aufgezeichnet und stehen jetzt zum Nachsehen und -hören bereit. |
Leitfaden zur KI-Kennzeichnung |
Worauf müssen werbetreibende Unternehmen beim Einsatz von KI-Texten und -Bildern achten? Antworten darauf gibt ein kostenfreier Leitfaden, den die Wettbewerbszentrale vor dem vollständigen Inkrafttreten der EU-KI-Verordnung am 2. August veröffentlicht hat. Er soll als erste Orientierungshilfe dienen und anhand von Beispielen die neue Kennzeichnungspflicht verdeutlichen, insbesondere für KI-generierte (Werbe-)Bilder, die scheinbar echt wirken, sogenannte „Deepfakes“. |
Veröffentlichungen des Deutschen Kulturrates |
Im Datenreport zur Geschlechtergerechtigkeit, herausgegeben vom Deutschen Kulturrat, werden Zahlen zu Erwerbstätigen im Arbeitsmarkt Kultur, dem Frauenanteil, dem Einkommen und dem Gender-Pay-Gap zusammengestellt und bewertet. Der Datenreport geht sowohl auf Soloselbstständige als auch auf abhängig Beschäftigte im Kulturbereich ein. |
Insgesamt 238.000 Unternehmen und freiberuflich Selbstständige prägen in Deutschland das Bild der Kultur- und Kreativwirtschaft. Rund zwei Millionen Erwerbstätige sind in den elf Teilmärkten tätig. 2023 erwirtschaftete die Branche einen Umsatz von 204,6 Milliarden Euro. Diese Zahlen machen deutlich, welchen Stellenwert die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland hat. In Kooperation mit KreativBund – Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft hat der Deutsche Kulturrat das Dossier „Kosmos Kulturwirtschaft“ herausgegeben, das die Branche umfassend beleuchtet. |
Kulturelle Bildung im Ganztag |
Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung weist auf den Artikel "Chancen für Kommunen in Ländlichen Räumen – Kulturelle Bildung im Ganztag" hin: Der Ausbau von Ganztagsschulen zielt darauf ab, mehr Bildungsgerechtigkeit zu erlangen. Für Kommunen in ländlichen Räumen eröffnet die strukturelle Einbindung von Kultureller Bildung in Ganztagskonzepte besondere Potenziale. |
JuCo-Studienreihe: Junge Menschen unter Druck |
"Psychische Belastungen und Sorgen – Wohlbefinden junger Menschen in Krisenzeiten": Dieser fünfte Teil der JuCo-Studienreihe der Universität Hildesheim zeigt, dass 15- bis 30-Jährige zunehmend unter Stress, Einsamkeit und Zukunftsängsten leiden und sich oft von der Politik übersehen fühlen. Mehr Beteiligung und Unterstützung für junge Menschen seien dringend notwendig. |
Dieter Baacke Preis Handbuch |
Wie kann Medienpädagogik demokratische Werte stärken und junge Menschen zu gesellschaftlicher Teilhabe befähigen? Das Handbuch „Haltung zeigen, Gesellschaft gestalten – Mit Medienpädagogik für Demokratie und Menschenrechte“ versammelt Beiträge, Praxisideen und Projekte, die zeigen, wie junge Menschen darin unterstützt werden können, Medien kritisch zu nutzen, Desinformation zu erkennen und sich für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen. |
Umfrage unter Fachkräften zu mentaler Gesundheit und Bedarfen in der Kultureller Bildung |
Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) führt in ihrem Projekt „MindCare“ eine Umfrage durch, die sich an Fachkräfte der Kulturellen Bildung richtet. Die Umfrage „Mentale Gesundheit in der Kulturellen Bildung – Bedarfe und Beobachtungen von Fachkräften“ dient dazu, herauszufinden, welche Fragen, Beobachtungen und Bedarfe es in der Praxis Kultureller Bildung in Bezug auf das Thema mentale Gesundheit gibt. Die Ergebnisse fließen in die Ausgestaltung einer Methodensammlung ein. Die Teilnahme an der Umfrage ist bis 29. März 2026 möglich. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert etwa 15 Minuten und ist standardmäßig anonym. |
Förderungen, Ausschreibungen |
LOKAL - Programm für Kultur und Engagement |
Engagierte Kulturakteure suchen sich neue Partner: Sportvereine, Schulen undKitas, die freiwillige Feuerwehr oder ortsansässige Firmen. In künstlerischen Projekten sollen diese dauerhaft zusammenarbeiten, sodass neue lokale Verantwortungsgemeinschaften entstehen: Das antragsoffene Modellprogramm „LOKAL – Programm für Kultur und Engagement“ der Kulturstiftung des Bundes fördert bundesweit den Aufbauvon bis zu 40 langfristig angelegten Netzwerken in Städten und Gemeinden unter 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Mit 2,5 Mio. Euro extra können bis zu 27 neue Vorhaben rund um lokale Netzwerke, künstlerische Projekte und das soziale Miteinander gefördert werden. Bewerbungsfrist: 31. März 2026 |
Kinder und Jugendliche an kulturelle Bildung heranführen |
Das Landesprogramm "Kultur und Schule" wendet sich sowohl an Kulturschaffende als auch an Kulturinstitute und Einrichtungen der künstlerisch-kulturellen Bildung. Für Projekte, die die Kreativität der Kinderfördern und das schulische Lernen ergänzen, kann ein Förderantrag gestellt werden. Bewerbungsfrist: 31. März 2026 |
Auftrittsnetzwerk "Musikkulturen" Spielzeit 2027/28 |
Ensembles globaler Musikkulturen können sich für eine Aufnahme in das bewährteAuftrittsnetzwerk "Musikkulturen" der beiden NRW Kultursekretariate für dieSpielzeit 2027/28 bewerben. Die Ausschreibung richtet sich an Musiker:innen, die sich mit ethnischen Musiktraditionen aus allenWeltregionen und ihrer Bearbeitung oder Fusion mit anderen Stilrichtungenauseinandersetzen Bewerbungsfrist: 31. März 2026 |
Der Bundespreis Ecodesign ehrt Designer:innen, Unternehmen und Studierende aus Deutschland und Europa, die mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft leisten. Der Wettbewerb wird seit 2012 jährlich durch das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt in Kooperation mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin ausgelobt. Bewerbungsfrist: 2. April 2026 |
Das Programm Outer Ear des deutschen Musikfonds nimmt Projekte in den Fokus, die neue Wege bei der Ansprache und Beteiligung des Publikums gehen. Es sollen gezielt partizipative Projekte gefördert werden, die nicht das fertige Werk, sondern den Entstehungsprozess eines Werkes in den Mittelpunkt stellen. Im Rahmen der Projekte sollen vor allem Menschen angesprochen werden, die bisher wenig Berührung mit experimentellen Musikformaten hatten. Frist für die Antragstellung: 1. bis 30. April 2026 |
Fonds Soziokultur: Programme U 25 und allgemeine Projektförderung |
In seinem Nachwuchsprogramm "U25 – Richtung: Junge Kulturinitiativen" unterstützt der Fonds Soziokultur Initiativen junger Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, die sich auf den Weg machen, eigene Projekte zu gestalten und dabei andere aktiv amkreativen Prozess teilhaben lassen. Frist für die Antragstellung: 2. April bis 2. Mai 2026 |
In seinem Programm "Allgemeine Projektförderung" unterstützt der Fonds Soziokultur konkrete soziokulturelle Projektideen. Gefördert werden zeitlich befristete Projekte, die Menschen vor Ort als Aktive in der Konzeption und Durchführung mit einbeziehen und ein gesellschaftspolitisches oder mit kulturellen Methoden soziales Thema bearbeiten. Frist für die Antragstellung: 2. April bis 2. Mai 2026 |
"Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen" ist ein gemeinsames Förderprogramm der Robert Bosch Stiftung und des Bundesverbands Soziokultur. Es unterstützt Kooperationen aus Freizeit-/Alltagsort, Soziokultur und politischer Bildung dabei, Menschen in Begegnung und ins Gespräch zu bringen. Ein Alltags- oder Freizeitort soll gemeinsam mit den Nutzerinnen in einen langfristigen Ort des Miteinanders umgestaltet werden. Bewerbungsfrist: 17. Mai 2026 |
"Form Follows Leidenschaft" |
Der Wettbewerb DesignTalente Handwerk NRW ruft junge Handwerker:innen aus NRW dazu auf, mit ihren kreativen Ideen, ihrem Gefühl für Material, Verarbeitung, Form und Funktion, ihrem handwerklichen Können und ihrer Professionalität genau das zu zeigen. Bewerbungsfrist: 26. Mai 2026 |
Mit dem Dieter-Baacke-Preis zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultursowie das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend jährlichherausragende Projekte aus, die junge Menschen in ihrer Medienkompetenz stärken. Bewerbungsfrist: 31. Juli 2026 |
Förderprogramm für Tanzprojekte mit Geflüchteten |
Die Zuwanderung von geflüchteten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach Nordrhein-Westfalen führt zu einem erhöhten Bedarf an integrativen kulturellen Angeboten und Projekten. Um entsprechende Vorhaben zu unterstützen, hat die Landesarbeitsgemeinschaft Tanz NRW eine zusätzliche Projektförderung eingerichtet. Im Gegensatz zu regulären Tanzprojekten werden die Honorar- und Sachkosten von Tanzprojekten mit Geflüchteten zu 100 Prozent gefördert. Die maximale Fördersumme beträgt 5.000 Euro. Anträge für Tanzprojekte mit Geflüchteten können jederzeit, spätestens jedoch vier Wochen vor Projektbeginn, eingereicht werden. |
Für das Bundesprogramms „Kultur machtstark – Bündnisse für Bildung“ gibt es zahlreiche Projektpartner, die jeweils eigene Förderprogramme mit unterschiedlichen Antragsfristen aufgelegt haben. |
Anlaufstelle für Beratung zum Programm in NRW ist die Beratungsstelle „Kulturmacht stark NRW“ bei der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW. |
Überblick über alle Förderungen |
Auf unserer Förder-Pinnwand finden Sie diese und weitere laufende Ausschreibungen und Hinweise auf Fördermöglichkeiten. Zur Pinnwand |
Beispielhaftes aus der Kulturarbeit in der Region |
Poetry Slams auf Tour durch Südwestfalen |
Sechs Städte, fünf Kreise und jede Menge Wortkunst: Mit einer besonderen Südwestfalen-Tour geht die slam_kultur GbR an den Start. Die Veranstaltungsreihe rückt Südwestfalen in den Mittelpunkt und bringt neue künstlerische Perspektiven in die Region. Vier renommierte Slam-Poets aus dem deutschsprachigen Raum treten dabei zusammen in den sechs Veranstaltungsorten in Südwestfalen auf. Im Vorfeld wurde jeweils einem der Künstler:innen ein Kreisgebiet zugelost. Sie verfassen dafür einen eigenen Slam-Text, den sie bei der jeweiligen Veranstaltung im entsprechenden Landkreis präsentieren. Bisher haben alle auftretenden Künstler:innen keinen Bezug zu Südwestfalen. Die Tour macht Halt am: 14. April in Arnsberg (Sauerland-Theater) 15. April in Iserlohn (Parktheater) 16. April in Soest (Kulturhaus Alter Schlachthof) 17. April in Siegen (Kulturhaus Lÿz) 18. April in Attendorn (Stadthalle) und am 19. April in Olpe (Stadthalle). Mit der Südwestfalen-Tour sollen mehrere Ziele erreicht werden: Die Bekanntheit der Region soll gesteigert, der Literaturstandort gefördert und neue Zielgruppen für Kulturangebote gewonnen werden. |
Redaktion:Bettina Görlitzer, Susanne Boecking
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Herausgeber:Kulturregion Südwestfalen – Servicebüro c/o FD 40 – Kultur und Tourismus des Märkischen Kreises Susanne Boecking Bismarckstr. 15, 58762 Altena Tel.: 02352 966-7066 E-Mail: servicebuero@kulturregion-swf.de
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Das Servicebüro der Kulturregion Südwestfalen wird finanziert von: dem Märkischen Kreis, Kreis Siegen-Wittgenstein, Kreis Olpe, von den Städten Hagen, Iserlohn, Menden, Lüdenscheid, Siegen sowie dem Land Nordrhein-Westfalen. |
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| Kulturregion Südwestfalen |
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