|
|
Q das Quantum Kulturwissen 06.2025 |
|
|
Wir von der Q-Redaktion und vom Servicebüro der Kulturregion Südwestfalen wünschen Ihnen allen eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit! Kommen Sie gut und vor allem kerngesund im nächsten Jahr an! |
- Neuigkeiten aus den RKP-Projekten und dem Servicebüro
- Neues für die Region, aus der Region und darüber hinaus
- Aktuelle Veranstaltungen und Termine für Kulturschaffende
- Kulturarbeit für Vielfalt und Nachhaltigkeit
- Qualifizierungsangebote
- Arbeitshilfen
- Förderungen, Ausschreibungen
- Stellenangebote
- Beispielhaftes aus der Kulturarbeit in der Region
- Impressum/Datenschutzerklärung
|
Neuigkeiten aus den RKP-Projekten und dem Servicebüro |
Beantragte RKP-Projekte 2026 |
Alle Jahre wieder: Am 30. September eines jeden Jahres war und ist natürlich 2026 wieder Antragsfrist für das Einreichen der Projektdatenblätter für das RKP-Regionales Kultur Programm NRW. Die RKP-Kulturbüros in den 10 Kulturregionen haben auch dieses Jahr unzählige potenzielle Antragstellende beraten. Im Laufe des Oktobers bis in die erste Novemberwoche hinein haben zehn Projektjurys getagt (jede Region hat ihr Gremium mit Kulturfachleuten aus der eigenen Region), über die Projektideen beraten und je eine Rangliste erarbeitet, die dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW vorgelegt worden ist. |
|
|
|
Abschließend haben die Mitarbeiter:innen im MKW alle Ranglisten ausgewertet. Das Ergebnis: Bezogen auf ganz NRW stehen für 2026 insgesamt rund 140 Projekte auf der Positivliste. |
In der Kulturregion Südwestfalen können insgesamt neun Projekte gefördert werden, davon fünf Projekte, die dieses Jahr beantragt wurden zuzüglich vier mehrjährige Projekte aus dem letztem Jahr. Wir werden Anfang nächsten Jahres über die Projekte berichten. |
Die Antragszahlen sind in einigen Regionen zurückgegangen, so auch in der Kulturregion Südwestfalen. Eine Entwicklung, die seit der Covid 19 - Pandemie zu beobachten ist. Gründe für diese Entwicklung gibt es vielzählige: Es gibt (scheinbar) reichlich andere niederschwellige Fördertöpfe für kleine Projekte wie z. B. aus der Heimatförderung. In der Region existiert lediglich eine kleine Freie Szene, die zum Überleben rein auf Projektgelder angewiesen ist. Es gibt wenig(er) Ressourcen für Kulturverantwortlichkeit in den Kommunen. Wir stecken mitten im Abschluss der Regionale2025, zudem ist fast die komplette Region mit LEADER-Regionen durchzogen - auch das bindet Ressourcen der Akteur:innen vor Ort. Und Ressourcen werden bekanntlich nicht mehr. Anträge werden als zu kompliziert empfunden, die Co-Finanzierung ist immer schwieriger zu bewältigen. Die wirtschaftliche Konjunktur in der Region stockt beziehungsweise schwächelt merklich. |
Lassen Sie sich nicht entmutigen! Kooperationen werden in Zukunft immer wichtiger. Kultur ist und bleibt eine wichtige Ressource für Gemeinschaft, Bildung und Demokratie. Wenn Sie eine gute Projektidee für ein kooperatives Kulturprojekt haben, dann melden Sie sich bei uns. Wir beraten Sie gerne, ob ihr Projekt zum RKP passt oder ob es alternative Fördermöglichkeiten gibt. Gerne gehen wir mit Ihnen zusammen auch auf Suche nach Kooperationspartner:innen und wir helfen natürlich bei der Antragstellung! |
Bis zum 30. September 2026 ist noch Zeit für viele frische Ideen für Kultur. Unsere Region steht jetzt mitten im Strukturwandel, der nur mit vereinten Kräften bewältigt werden kann. Die ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsziele sollten dabei nicht nur mitgedacht, sondern auch konkret umgesetzt werden. Für den Veränderungsprozess sind Impulse aus der Kultur ein wichtiger Motor. |
KulturPur 34: Vorverkauf für Topacts hat begonnen |
Metal Queen Doro und Klassiker der Pop-Musik mit den Rainbirds sind zwei der Topacts bei der 34. Auflage des Festivals KulturPur am Pfingswochenende auf der Ginsberger Heide bei Hilchenbach. Für diese beiden Konzerten am Samstag, 23. Mai, und am Sonntag, 24. Mai, jeweils ab 21.30 Uhr hat der Vorverkauf bereits begonnen. Metal Queen Doro Pesch für einen Hard & Heavy-Besuch auf der Ginsberger Heide zu begeistern, freut Festivalleiter Jens von Heyden besonders. Zudem kehren die Rainbirds zum 40-jährigen Bandjubiläum auf ihrer "Through The Web Of Time – 40 Years, One Voice -Tour" in (erweiterter) Originalbesetzung auf die Bühne zurück. Das Festival KulturPur findet 2026 vom 21. bis 25. Mai auf dem Giller bei Hilchenbach-Lützel statt. Einige Bausteine von KulturPur werden gefördert mit Mitteln aus dem RKP Regionales Kultur Programm NRW (nicht die Topacts). |
|
„Kultur sind wir – queere Stimmen für Südwestfalen“: Workshop am 24. Januar 2026 |
Die Kulturregion Südwestfalen, vertreten durch Susanne Boecking, lädt gemeinsam mit der Referent:in Mandana Krämer (PUSH e.V.) zu einem Workshop ein, der dazu beitragen soll, queere Perspektiven in der regionalen Kulturlandschaft sichtbarer zu machen. Unter dem Titel „Kultur sind wir – queere Stimmen für Südwestfalen“ bietet der Workshop einen Raum, in dem queere Menschen und Allies (Verbündete) ihre Erfahrungen teilen, Zugänge zu Kultur reflektieren und Ideen für eine vielfältigere Kulturpraxis entwickeln können. Die Veranstaltung ist Teil eines übergeordneten Prozesses, in dem der Kulturrat Südwestfalen gesellschaftliche Teilhabe und kulturelle Mitgestaltung stärker in den Blick nimmt. Zum Schutz der Teilnehmenden werden Ort und Uhrzeit erst nach der Anmeldung mitgeteilt. Interessierte können sich per Mail an: kultur@kulturregion-swf.de für weitere Informationen und die Anmeldung wenden. |
|
|
|
Vorschau auf Termine des Servicebüros in 2026:26. Juni 2026 - Inklusives Erzählen von Geschichten, Lüdenscheid |
In dem Workshop lernen die Teilnehmenden das Konzept der mehr¬Sinn® Geschichten kennen und entwickeln eigene Geschichten. Mehr¬Sinn® Geschichten ist ein Format, das Märchen und Geschichten so verwandelt und mit allen Sinnen erfahrbar macht, so dass Menschen mit Beeinträchtigungen sie verstehen können. Die Referentin und Workshopleiterin ist Dr.in Anke Groß-Kunkel, Studienrätin im Hochschuldienst am Lehrstuhl für Pädagogik und Didaktik bei Menschen mit geistiger Behinderung der Universität zu Köln und Akteurin im Verein KuBus e. V. Köln. Der Workshop konnte 2025 nur online stattfinden und nächstes Jahr wiederholt. Veranstaltungsort ist die Inklusive Kulturwerkstatt Lüdenscheid. |
Runder Tisch Kulturelle Bildung |
Dieses Jahr hat sich der Tisch Kulturelle Bildung in der Kulturregion Südwestfalen konstituiert und sucht weiterhin engagierte Mitstreitende für die Kulturelle Bildung. Zielsetzung des Runden Tisches ist unter anderem, den Stellen– und Mehrwert Kultureller Bildung in der Kulturregion Südwestfalen zu stärken und sichtbarer zu machen. Die Handelnden im Bereich Kultureller Bildung sollen zusammengebracht und der Austausch untereinander ausgebaut werden. Geplant sind ein bis zwei Treffen zur Vernetzung, zum Austausch und Ideenentwicklung in Präsenz und digital.
|
|
|
|
Die Kulturregion Südwestfalen in Leichter Sprache |
In Zusammenarbeit mit dem Büro für Leichte Sprache Bethel sind jetzt Informationen über die Kulturregion Südwestfalen, das Servicebüro und den Kulturrat Südwestfalen zusammengefasst und in Leichte Sprache übersetzt worden. Wir möchten mit dieser Form der Ansprache Kulturschaffenden und Künstler:innen, die sich mit dem Lesen aus verschiedenen Gründen schwertun, den Zugang zu den Informationen über die Kulturregion Südwestfalen erleichtern. Außerdem möchten wir dazu ermutigen, sich einzubringen und an Prozessen mitzuwirken. Bild links: Europäisches Logo für einfaches Lesen: Inclusion Europe. |
|
|
|
Ergebnisse der Umfrage „Wie läuft es mit der Kulturarbeit?“ Teil II |
Im Rahmen der Umfrage sollte mit Hilfe der Kulturschaffenden aus der Region herausgefunden werden, ob sich die momentan angespannte Verkehrssituation aufgrund der A 45-Sperrung bei Lüdenscheid auch auf die Kulturarbeit in der Kulturregion Südwestfalen auswirkt. Zudem haben wir diese Umfrage direkt zum Anlass genommen, generell die Situation der Kulturschaffenden, Kulturinstitutionen, Kulturunternehmenden, Kulturvereine - also der gesamten Kulturbranche - in der Region zu hinterfragen beziehungsweise abzufragen. Die Umfrage war anonym. Die Teilnehmenden konnten persönliche Stellungnahmen auf offene Fragen abgeben, diese sind so überarbeitet worden, so dass kein Rückschluss auf die Institution gezogen werden kann.
|
Neues für die Region, aus der Region und darüber hinaus |
Land NRW erhöht Kulturetat für 2026 |
Der Kulturetat des Landes Nordrhein-Westfalen soll, anders als bis zuletzt erwartet, im Jahr 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 Millionen Euro erhöht werden. Somit erreicht der Haushalt wieder den Wert, der im Jahr 2022 von der Vorgängerregierung übernommen wurde. Der Kulturrat NRW begrüßt diese positive Entwicklung und wertet die Aufstockung als deutliches Bekenntnis zum Kunst- und Kulturstandort NRW. |
|
|
|
Die Haushaltserhöhung gewährleistet laut Ministerin Ina Brandes die Stabilität der Förderprogramme auf bisherigem Niveau. Angedachte Kürzungen werden nicht vollzogen. Vor allem für die stark gebeutelte Freie Szene bedeutet dies ein vorsichtiges Aufatmen. Bei aller Freude über diese Entwicklung müssen wir jedoch darauf aufmerksam machen, dass auch diese Erhöhung die Steigerungen durch Inflation und Personalkosten der letzten Jahre nicht auffangen kann. Umso wichtiger ist, dass das jetzt ermöglichte Plus auch für eine Kompensation der Mehrbelastung durch die 2026 flächendeckend in Kraft tretende Einführung von Honoraruntergrenzen verwendet werden soll. |
Aktueller Kulturförderbericht des Landes NRW liegt vor |
Der Kulturförderbericht des Landes NRW gibt eine Übersicht über die Verteilung der Fördermittel im Kulturbereich. Mit den ausführlichen Darstellungen einiger Projekte und Maßnahmen wird zudem ein Einblick in das Kulturland Nordrhein-Westfalen gegeben. Der aktuelle Kulturförderbericht 2023 ist jetzt als Download verfügbar. |
Honoraruntergrenzen für NRW-Kulturförderung ab 1. Januar 2026 verbindlich |
Die in NRW eingeführten Honoraruntergrenzen basieren auf einer Empfehlung einer von der Kulturministerkonferenz einberufenen Expertenkommission, die einen ersten Entwurf für die Honorar-Matrix erstellt hat. Das Land NRW hat sich dazu entschlossen, die Matrix, die noch nicht mit konkreten Zahlen befüllt war, als Grundlage für die Einführung der Honoraruntergrenzen zu verwenden und für NRW weiterzuentwickeln. Dafür wurden zunächst Fachverbände aus der Kulturszene vom Land NRW aufgefordert, spartenspezifische Honoraruntergrenzen vorzulegen, um die im Rahmen der Kulturministerkonferenz entwickelte Honorarmatrix mit konkreten Zahlen zu füllen. Im September 2024 wurden die vorgelegten Honoraruntergrenzen von einer vom Kulturministerium NRW eingesetzten, unabhängigen Kommission geprüft. Wichtig war hierbei, eine Vergleichbarkeit der Honoraruntergrenzen zu gewährleisten. Ab dem 1. Januar 2026 werden die Honoraruntergrenzen dann für alle weiteren Sparten eine Fördervoraussetzung im Sinne von § 16 Absatz 3 Kulturgesetzbuch. Für die Landesregierung Nordrhein-Westfalens ist es ein zentrales kulturpolitisches Anliegen, die faire Bezahlung von Künstlerinnen und Künstlern sicherzustellen.
|
Stadt Dortmund bietet einen digitalen Honorarrechner |
Das Dortmunder Kulturbüro einen digitalen Honorar-Rechner für Künstler:innen entwickelt. Dieses neue Tool ist online und hilft dabei, Mindesthonorare nach der ab 2026 geltenden Richtlinie des Landes Nordrhein-Westfalen mit wenigen Klicks zu berechnen. Der Rechner ist landesweit und frei zugänglich.
|
NRW-Preis „Kulturelle Bildung 2026“ |
Mit dem NRW-Preis "Kulturelle Bildung" werden herausragende Kooperationen ausgezeichnet. Gesucht werden Kultur-, Bildungs- und Jugendeinrichtungen sowie Träger, Vereine und Initiativen, die ein kulturelles Profil erarbeitet haben oder ein solches entwickeln. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die Beteiligung von jungen Menschen und die Kooperation mit mindestens einer weiteren Einrichtung oder einem weiteren Akteur aus einem der beiden anderen Bereiche. Die Zusammenarbeit muss auf einen längeren Zeitraum ausgelegt sein und die fachlichen Belange der jeweils anderen Profession in die Entwicklung ihres kulturellen Profils einbeziehen. Ausgezeichnet werden drei Einrichtungen, Träger, Vereine oder Initiativen, die ein Preisgeld in Höhe von jeweils 20.000 Euro erhalten (Hauptpreise). Darüber hinaus ist es der Jury möglich, bis zu vier Bewerbungen, über deren positives Entwicklungspotential sie sich einig ist, mit einem Betrag in Höhe von jeweils 5.000 Euro zu unterstützen (Entwicklungspreise). Die Preisgelder sind zur Festigung bzw. zum Ausbau der ausgezeichneten Kooperationen einzusetzen.
Bewerbungsfrist: 9. Februar 2026 |
Spotify-Playlist für Bands aus NRW |
Junge Bands aus Südwestfalen können sich ab sofort für die Spotify-List von create music bewerben. Das Büro hat seine Spotify-Playlist erneuert und präsentiert dort eine Auswahl an geförderten Bands und Künstler:innen aus NRW. Wenn auch einen Song beisteueren will, kann eine Mail mit dem Betreff "Spotify-Playlist" schicken. Voraussetzung ist, dass die Musiker aus NRW kommen, nicht älter als 27 Jahren sind und der Song aus diesem Jahr stammt.
|
PopBoard für Popkultur in NRW |
Das 2021 gegründete PopBoard versteht sich als landesweite Interessenvertretung für Popkultur in Nordrhein-Westfalen und bietet Unterstützung für alle in der Szene aktiven Menschen. Es ist ein Zusammenschluss zentraler Verbände und Akteur:innen der Popkultur – darunter Veranstaltende, Clubbetreibende, Musikschaffende, Vertreter:innen der Soziokultur, der Musikwirtschaft, der Jugendarbeit und weiterer relevanter Bereiche. |
|
|
|
PopBoard bietet Beratungsformate (individuelle Unterstützung für Förderanträge, Veranstaltungsplanung, Vereinsgründung, Inklusionskonzepte u.v.m.) sowie eine Website mit Wissen und Informationsmaterial rund um die Popkultur sowie die Pop-Map NRW.
|
Kooperationsvereinbarung: Gemeinsam stark für die Industriekultur |
Zukünftig werden die drei industriekulturellen Netzwerke WasserEisenLand – Industriekultur in Südwestfalen, die Route Industriekultur und das Netzwerk Industriekultur Bergisches Land e.V. noch enger zusammenarbeiten. Der Verein WasserEisenLand, der seit seiner Gründung im Jahre 1996 mit dem Märkischen Kreis eng verbunden ist (damals noch als „Märkische Straße Technischer Kulturdenkmäler e.V.“), hat sich die Förderung der reichen Industriekultur in der Region auf die Fahnen geschrieben. Mit der feierlichen Vertragsunterzeichnung im LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs bekräftigten die drei benachbarten Verbände nun offiziell ihre Kooperation. Gegenseitige Unterstützung, gemeinsame Kooperationsprojekte sowie die Schaffung von Mehrwerten und inspirierenden Querverbindungen für die Besucherinnen und Besucher sind erklärte Ziele der Zusammenarbeit. Konkrete Projekte wie gemeinsame Veranstaltungen und Publikationen sind bereits in Planung. |
Kulturarbeit für Vielfalt und Nachhaltigkeit |
Aktionstag "Zusammenhalt in Vielfalt" 21. Mai |
Zum UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt am 21. Mai 2026 rufen die Mitglieder der Initiative kulturelle Integration – ein Bündnis von Vertreterinnen und Vertretern der Sozialpartner, Religionsgemeinschaften, Medien, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft – erstmals zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Im Umfeld des Welttags der kulturellen Vielfalt sollen möglichst zahlreiche Aktionen von unterschiedlichen Organisationen, Bündnissen oder auch Einzelpersonen durchgeführt und so vielfältige Zeichen für den Zusammenhalt in einer freien und vielfältigen Gesellschaft gesetzt werden. Unter den hochgeladenen künstlerischen Beiträgen erhalten die besten Einreichungen eine besondere Würdigung bei der zentralen Veranstaltung der Initiative kulturelle Integration und des Deutschen Kulturrates am 21. Mai 2026 in Berlin. |
Schwerpunktthema "Zusammenhalt in Vielfalt" |
Im Schwerpunkt der Dezember-/Januar-Doppelausgabe der Zeitschrift Politik & Kultur des deutschen Kulturrates geht es um „Zusammenhalt in Vielfalt“. Die Autor:innen nähern sich der Frage, wie Zusammenhalt in Vielfalt gelingen kann und wo es Probleme und Herausforderungen gibt, aus verschiedenen Perspektiven. Dazu beleuchten Vertreter:innen von Mitgliedern der Initiative kulturelle Integration einzelne der 15 Thesen der Initiative: ein umfassender Blick auf Fragen der kulturellen Integration und der Vielfalt in unserem Land. |
„Kein Platz für Extremismus“: Jugendzentrum Attendorn ausgezeichnet |
Das Jugendzentrum (JUZ) Attendorn wurde für sein Projekt „… und wir haben doch ganz viel gemeinsam!“ mit dem Preis „Kein Platz für Extremismus und Rassismus“ des Kreises Olpe ausgezeichnet. Seit fünf Jahren richten in dem Jugendzentrum Künstler:innen in den Sommer- und Herbstferien Workshops mit Kindern und Jugendlichen aus, in denen sie sich kreativ mit dem beschäftigen, was alle Menschen verbindet. Mit dem Preis zeichnet der Kreis Oplpe seit 2019 alle zwei Jahre Menschen und Einrichtungen aus, die sich aktiv gegen extreme und rassistische Ideologien einsetzen und für Menschlichkeit, Miteinander und Vielfalt engagieren. |
Veranstaltungsreihe: Kulturprojekte für junge Menschen diskriminierungssensibel planen, beantragen und durchführen |
Die Workshopreihe von mehreren Förderern findet im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ statt. Jeder Termin wird von einem anderen Programmpartner geplant und organisiert. Alle Workshops sind spartenübergreifend konzipiert. Noch zwei Termine stehen aus: am 10. Februar 2026 von 14-16 Uhr geht es um "Diskriminierungssensible Antragstellung". Dieser Workshop wird organisiert vom Bundesverband Freie Darstellende Künste e. V. Am 2. März 2026 von 14-17 Uhr ist das Thema "Sensibilisierung für queere Lebensrealitäten" Dieser Workshop wird organisiert von ASSITEJ e. V. |
Publikum.Personal.Programm. - Good Practice Transfer: Wissen teilen. Barrieren abbauen. Gemeinsam lernen. |
Publikum.Personal.Programm ist ein Förderprogramm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, in dessen Rahmen zehn Kultureinrichtungen in NRW seit Ende 2024 die diversitätsorientierte Öffnung ihrer Häuser vorantreiben. In dieser Zeit sind viele spannende Ideen und praxistaugliche Maßnahmen entstanden und umgesetzt worden. Nun vermitteln die geförderten Kultureinrichtungen ihre gesammelten Erfahrungen in drei Transferveranstaltungen. In verschiedenen Formaten, wie Lernreisen, Inputs und Workshops geben sie Einblicke in die angestoßenen Veränderungsprozesse und laden zum offenen Austausch ein. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Umsetzung und Übersetzung des geteilten Wissens in die jeweils eigene Einrichtung. Die nächsten Termine bietet das IMAP Institut am 25. Februar 2026 von·11 bis 16 Uhr in der Stadtbücherei Düsseldorf und am 22. April 2026 von 11 bis 16 Uhr im Gustav-Lübcke-Museum Hamm. |
Dokumentation: Perspektivwechsel - Inklusion in der bildenden Kunst |
Der BBK Bundesverband möchte dem Thema Inklusion in der Bildenden Kunst mehr Raum geben. Den Auftakt dazu bildete ein im März 2025 vom British Council initiiertes und zusammen dem BBK Bundesverband, dem Deutschen Künstlerbund und der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) umgesetztes Seminar. Ziel war es, einen Anstoß zu geben, um Inklusion bewusster zu thematisieren und nachhaltiger in unsere Verbandsarbeit einzubinden. Die Dokumentation des Seminars „Perspektivwechsel: Inklusion in der Bildenden Kunst“ steht als Videoaufzeichnung und Online-Publikation zur Verfügung. |
Online-Veranstaltung "Singen, Tanzen und Konfetti – Altersfreundliche Kulturangebote", 5. Februar |
In dieser Veranstaltung von kubia am 5. Februar von 14 bis 16 Uhr wird das Hamburger Bürgerhaus Wilhelmsburg (Büwi) vorgestellt, das einen Schwerpunkt seiner Arbeit auf die Kulturelle Bildung mit älteren Menschen legt, mit besonderem Fokus auf demenzinklusive Angebote. In Kursen, Gruppenangeboten und Projekten berücksichtigt das Büwi die unterschiedlichen Interessen, Lebensgeschichten und Bedarfe der diversen Zielgruppe: Es bietet Raum unter anderem für einen Tanztee und einen Singtreff, für Line Dance, für eine Schreibwerkstatt oder für Zumba. Die Veranstaltung umfasst Input, Gespräch und kollegialen Austausch. Sie richtet sich insbesondere an nordrhein-westfälische Kultureinrichtungen, soziokulturelle Zentren, Kulturmanager:innen und Quartiersarbeiter:innen. |
Barrierefreiheit braucht Struktur: Online-Workshop zum Arbeiten mit dem kubia-Vorgehensmodell, 20. Februar |
Kulturakteur:innen, die ihre Arbeit barrierefrei gestalten möchten, sehen sich mit einer Informationsfülle konfrontiert. kubia hat das Vorgehensmodell Barrierefreiheit entwickelt, um die strukturierte Analyse, Planung und Umsetzung von Barrierefreiheit im Kulturbetrieb zu unterstützen. Im Online-Workshop am 20. Februar von 14 bis 16.30 Uhr wird das Vorgehensmodell kompakt vorgestellt und anschließend gibt es Gelegenheit, dessen Anwendung in Gruppenarbeit zu erproben. |
Transformationsmanager:in Nachhaltige Kultur |
Das Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit engagiert sich spartenübergreifend für das Thema Betriebsökologie im Bereich Kultur und Medien. Dabei initiiert, begleitet, evaluiert und kommuniziert es vielseitige Pilotprojekte. Im Frühjahr 2026 wird dabei die 10. Generation der IHK-zertifizierten Bund-Runde Weiterbildung „Transformationsmanager:in Nachhaltige Kultur“ angeboten. Für alle Fragen zur Teilnahme, zu Inhalten oder zum Ablauf der Weiterbildung werden noch zwei FAQ-Sessions angeboten, in den das Programm vorgestellt und alles rund um Bewerbung, Zertifizierung und dieLernplattform beantwortet wird. Die Termine sind am 20. Januar 2026 von 12 bis 13 Uhr oder am 21. Januar von 16 bis 17 Uhr. |
Wissensdatenbank für nachhaltige Kulturarbeit |
Die Green Culture Anlaufstelle bietet mit ihrer Wissensdatenbank eine umfassende Sammlung nachhaltigkeitsrelevanter Informationen für Kultur und Medien. Von praxiserprobten Methoden bis hin zu fundierten Studien - ein Hilfsmittel für alle, die ihre Arbeit wirksam, zukunftsorientiert und nachhaltig gestalten möchten. |
Der "Handabdruck von Kultureinrichtungen" |
Im September stand der Handabdruck der Kultur im Mittelpunkt der online-Reihe "Perspektiven" der Green Culture Anlaufstelle. Gemeinsam mit Germanwatch und fünf spannenden Kulturakteur:innen wurde diskutiert, wie Kultureinrichtungen über ihr „Kerngeschäft“ hinaus wirksam werden können, von offenen Theaterräumen über soziale Nachhaltigkeit bei Festivals bis zu neuen Wegen nachhaltiger Mobilität. |
Das Netzwerk von kultur-klima ist eine Plattform auf NRW-Landesebene. Es verbindet Kulturakteur:innen in ganz Nordrhein-Westfalen, macht vorhandenes Wissen sichtbar, fördert Kooperationen und stärkt die Umsetzung gemeinsamer Vorhaben – ob nachhaltige Veranstaltungsformate, klimafreundliche Produktionsweisen oder ressourcenschonende Infrastruktur. |
Wie KI intelligente Kultur unterstützen kann |
Künstliche Intelligenz gilt oft als Treiber hoher Energie- und Ressourcenverbräuche – doch sie kann auch ein Werkzeug für mehr Nachhaltigkeit sein. In zwei Blog-Artikeln von Kultur-Kima geht es genau darum. Im ersten Teil stellt Daniel Trauth Projekte vor, die er mit dem IDiTech e.V. (Institut für digitale Zukunftstechnologien) erfolgreich in die Praxis umgesetzt hat. Im zweiten Teil unserer Reihe zu KI zeigen Marje Brütt und Daniel Trauth, wie diese helfen kann, Energie effizienter zu nutzen, Ressourcen zu schonen und nachhaltige Prozesse zu fördern – auch in Kultureinrichtungen. |
13. Fachtag Schultheater NRW |
"Zusammen.Haltung.Zeigen" heißt das Thema beim 13. Fachtag Schultheater NRW. Dieser findet am Dienstag, 10. Februar 2026 von 10 bis 16 Uhr im Helios Theater in Hamm statt. Nach einem Impulsvortrag erproben die Teilnehmenden in sechs verschiedenen praktischen Workshops Möglichkeiten, sich über die Reflexion der eigenen (theater-) pädagogischen Haltung mit dem Thema Machtstrukturen und Empowerment von Schüler:innen auseinanderzusetzen. Der Fachtag sensibilisiert Lehrkräfte und lässt sie Machtgefälle zwischen Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen erkennen und reflektieren. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Uhr. Anmeldungen sind bis zum 26. Januar 2026 möglich. |
Online-Seminare beim Kulturbüro Rheinland-Pfalz |
Das Kulturbüro Rheinland-Pfalz bietet auch in 2026 wieder eine ganze Reihe von Weiterbildungen und Seminaren an. Der neue Katalog "Kultur & Management" ist online. Darin finden Interessiert unter anderem am 17. Februar ein ganztägiges online-Seminar zur Einführung in das Zuwendungsrecht oder ein zweitägiges online-Seminar am 4. und 5. März (jeweils von 10 bis 13 Uhr) über Abgabepflichten im Kulturbetrieb. Am 24. April geht es um erfolgreiches Marketing für Kultureinrichtungen und am 8. September um online-Fundraising für Kulturprojekte. Vergaberecht und die Öffentliche Kulturförderung sind weitere Themen. |
„Zivilgesellschaft und Kommune: Gemeinsam Bildungslandschaften gestalten“ |
Die Publikation „Zivilgesellschaft und Kommune: Gemeinsam Bildungslandschaften gestalten“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) zeigt zentrale Potenziale und Handlungsoptionen zivilgesellschaftlichen Engagements in kommunalen Bildungslandschaften auf. |
Angebote Kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche |
„Machmamit“ macht Orte und Angebote Kultureller Bildung deutschlandweit für Kinder und Jugendliche sichtbar. Die bundesweite Kampagne der BKJ wächst auch 2025 weiter – und bietet neue Funktionen, die Einrichtungen und Fachkräfte noch besser bei der Ansprache von Kindern und Jugendlichen unterstützen. |
Leitfaden „Gemeinsam wirksam“ |
Der Leitfaden des betterplace Lab bietet Einblicke und Orientierung, wie erfolgreiche Zusammenarbeit in der Zivilgesellschaft gelingen kann. Er zeigt, warum Kollaboration Wirkung entfaltet, welche Formen es gibt und welche Faktoren entscheidend sind – von klarer Intention und Rollenklärung bis hin zu Vertrauen, gemeinsamer Verantwortung und einer lernenden Haltung. |
Kultur und soziale Resonanz |
Für eine Beitragsreihe "soziale Resonanz" sucht Kultur Management Network in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen Beiträge, die aufzeigen, wie kulturelle Praxis Resonanzräume schafft - Räume der Begegnung, des Wandels und der Teilhabe - und welche nachhaltigen Effekte diese Prozesse für Institutionen, Communities und Gesellschaften haben. Im Zentrum sollen fundierte, wirkungsorientierte, organisationsverändernde Formate stehen, die den Altruismus, die Anarchie und den Mut in der Kulturarbeit hervorheben. Eingereicht werden können theoretische, empirische, praktische oder evaluative Beiträge aus der Praxis in klassischen Kultureinrichtungen, der Soziokultur, Bibliotheken, Kulturunternehmen, Wissenschaft, Verwaltung, Politik oder Zivilgesellschaft. Themenvorschläge können bis zum 11. Janaunr 2026 eingereicht werden. |
Abschlusspräsentation "Verbindungen fördern 2021-2025" |
Die Abschlusspublikation zum Strukturförderprojekt „Verbindungen fördern 2021 - 2025“ des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste ist raus! Die Publikation gibt einen Einblick in fünf Jahre Netzwerkaufbau und Netzwerkarbeit. |
"Kultur gestalten – Lebensqualität sichern" |
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat im Oktober ein neues Positionspapier zur Rolle der Kommunen in der Kulturpolitik veröffentlicht "Kultur gestalten – Lebensqualität sichern: Kommunale Kulturpolitik zwischen Teilhabe, Vielfalt und Verantwortung". Das Papier thematisiert die Herausforderungen und Chancen der kommunalen Kulturpolitik. Es legt den Fokus auf die Sicherung kultureller Teilhabe, die Förderung einer vielfältigen Kulturlandschaft und die Verantwortung der Städte und Gemeinden für eine zukunftsfähige kulturelle Infrastruktur. Der DStGB fordert eine Kulturpolitik, die auf den Säulen Teilhabe, Vielfalt und Verantwortung aufbaut, um die Lebensqualität in den Kommunen zu sichern. |
Kulturelle (Medien-)Bildung und digitaler Kapitalismus |
Wie verändert der digitale Kapitalismus unsere Bildungslandschaft? Welche Rolle spielt Kulturelle Bildung in einer Welt, die zunehmend von Plattformlogiken, Datenökonomien und Künstlicher Intelligenz geprägt ist? In Kooperation mit der Initiative Bildung und digitaler Kapitalismus veröffentlicht kubi-online ein Dossier, welches das wichtige Thema der Kulturellen Bildung unter Bedingungen des digitalen Kapitalismus in den Fokus nimmt. |
Monitor Unternehmensengagement |
Der Monitor Unternehmensengagement 2025 untersucht das gesellschaftliche Engagement von kleinen, mittleren und großen Unternehmen in Deutschland und versucht damit, ein möglichst repräsentatives und aktuelles Bild von der privatwirtschaftlich geförderten Engagementlandschaft zu zeichnen. Neben der Analyse von Umfang, Formen und den wahrgenommenen Mehrwerten des Engagements wird das Engagement für demokratische Werte vertiefend betrachtet. Ziel ist es, ein ganzheitliches Bild der Rolle von Unternehmen im gesellschaftlichen Kontext zu zeichnen und konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten. |
Von der Werkbank in die Datenbank |
Die Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR) haben gemeinsam einen neuen Leitfaden zur audiovisuellen Dokumentation historischer Arbeitstechniken veröffentlicht. Der praxisorientierte Leitfaden entstand im Rahmen eines Pilotprojekts in der Schaugießerei des LWL-Museums Henrichshütte in Hattingen und liegt sowohl in schriftlicher Form als auch als Video vor. Ziel ist es, historische Arbeitstechniken systematisch zu erfassen, um deren Wissen und Fertigkeiten für zukünftige Generationen zu bewahren. wird das Engagement für demokratische Werte vertiefend betrachtet. |
JIM-Studie 2025: Jugend zwischen ChatGPT und TikTok |
Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Der häufigste Einsatz von KI findet im Zusammenhang mit Schulaufgaben statt: 74 Prozent der 12- bis 19-Jährigen nutzen KI-Anwendungen für Hausaufgaben oder zum Lernen (2024: 65 Prozent). Deutlich gewachsen ist die Nutzung zur Informationssuche – sie stieg gegenüber 2024 um 27 Prozentpunkte auf 70 Prozent. Hinter klassischen Suchmaschinen wird ChatGPT bereits am zweithäufigsten als Recherche- und Informationstool verwendet. Zugleich bleibt das Smartphone ihr ständiger Begleiter und zentrales Medium. Die durchschnittliche Smartphone-Bildschirmzeit der Jugendlichen liegt bei knapp vier Stunden täglich. Das geht aus der aktuellen Studie Jugend, INformation, Medien (JIM) vor, die im Rahmen einen Live-Streams veröffentlicht wurde. |
„Regionale Kulturentwicklung – kulturelle Regionalentwicklung“ |
Bei der NetKulaeR Netzwerktagung im März 2025 in Göttingen gab es eine Abschlussdiskussion mit dem Titel „Regionale Kulturentwicklung – kulturelle Regionalentwicklung“. Diese bündelte eine Reihe der auf der Tagung diskutierten Aspekte und stellte sie zugleich in einen weiteren politischen Rahmen. Das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft greift dieses Thema nun in der Zeitschrift "Kulturpolitische Mitteilungen" auf. Die nächste Ausgabe wird unter dem gleichnamigen Titel im Schwerpunkt Artikel von Expert:innen aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und kultureller Praxis versammeln, die ihre in der Diskussion vertretene Perspektive noch einmal vertiefen. Zudem werden weitere Modelle regionaler Kulturentwicklung oder kultureller Regionalentwicklung vorgestellt. Das Heft 191 (IV/2025) wird voraussichtlich vor Weihnachten erscheinen. |
Förderungen, Ausschreibungen |
Stipendium für bildende Künstler:innen |
Das KUNSTFONDS_Stipendium für bildende Künstler:innen richtet sich an freischaffende bildende Künstler:innen und will die konzentrierte künstlerische Arbeit sowie neue Ideen als nachhaltige Basis für das zukünftige freiberufliche Schaffen fördern. Bewerbungsfrist 15. Januar 2026 |
Auslandsstipendien für Künstlerinnen und Künstler |
Künstler:innen verschiedener Sparten können sich bei der Kulturstiftung der Länder um Aufenthaltsstipendien in Italien und Frankreich bewerben. Bewerbungsfrist 15. Januar 2026 |
Förderaufruf für Modellregionen: Gemeinsam gegen Leerstand |
In vielen ländlichen und insbesondere strukturschwachen Regionen stehen – auch infolge des demografischen Wandels – vielerorts Gebäude leer. Die Förderinitiative "Gemeinsam gegen Leerstand" soll Modellregionen in die Lage versetzen, bedarfsgerechte Strategien zu erarbeiten. Unter anderem brauchen auch Projekte Kultureller Bildung, die auf zivilgesellschaftlichen Initiativen fußen, Räume. Bewerbungsfrist 16. Januar 2026 |
Fonds Darstellende Künste: Produktionsförderung und Konzeptionsförderung |
Die Produktionsförderung des Fonds Darstellende Künste unterstützt künstlerische Arbeitsprozesse, in deren Mittelpunkt ein neues Produktionsvorhaben in den Freien Darstellenden Künsten steht und die in der Regel mit einer Premiere und zeitnah daran anschließenden Aufführungen abschließen. Die Antragssumme beträgt 15.000 bis 50.000 Euro. Antragsfrist 26. Januar 2026. Die Konzeptionsförderung unterstützt mehrjährige Vorhaben (2026–2028), die eine künstlerische oder organisatorische Weiterentwicklung anstreben. Gefördert werden mindestens drei Neuproduktionen oder zwei Neuproduktionen mit einem strategischen Vorhaben. Die Fördersumme beträgt insgesamt 150.000 bis 240.000 Euro. Antragsfrist 2. Februar. |
Wettbewerb für Auswahlorchester |
Der Wettbewerb für Auswahlorchester des Bundesmusikverbandes, der am 13. und 14. November in Osnabrück stattfindet, richtet sich an vereinsübergreifende und überregionale Ensembles. Diese können sich jetzt für den Wettbewerb bewerben. Bewerbungsfrist 31. Januar |
Förderprogramm "schriftliches Kulturgut erhalten" |
Das 2026 von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Kulturstiftung der Länder eingerichtete Förderprogramm "Schriftliches Kulturgut erhalten" kommt Projekten von Bundes-, Landes-, kommunalen und religiösen Einrichtungen sowie weiteren Träger·innen (z. B. Stiftungen oder Vereine) zugute. Bewerbungsfrist 31. Januar |
Förderprogramm (D)ein Ding |
Das Förderprogramm (D)ein Ding des Kultursekretariats Gütersloh steht für ein experimentelles Spielfeld, um innovative kulturpädagogische Projekte mit Modellcharakter zu erproben. Durch einen niedrigschwelligen, jugendkulturellen und partizipativen Ansatz der geförderten Projekte trägt (D)ein Ding zu einer aktiven Teilnahme und Teilhabe von Jugendlichen ab 14 Jahren und jungen Erwachsenen in ihrer Stadt bei. Die künstlerisch vielfältig konzipierten kulturellen Bildungsprojekte werden von professionell tätigen Künstler*innen bzw. Kulturpädagog*innen geleitet und zeichnen sich aufgrund dessen durch eine hohe inhaltliche und künstlerische Qualität aus. Bewerben können sich öffentliche und private Träger aus den Mitgliedsstädten des Kultursekretariat NRW Gütersloh. Bewerbungsfrist 1. Februar. |
Die Ausschreibung für den dritten Amateurmusikfonds unter dem Motto „Teilhabe leben, Vielfalt stärken“ ist gestartet. Musikensembles und Organisationen können sich mit kreativen Projekten auf eine Förderung bewerben. Der Bundesmusikverband Chor & Orchester bietet Interessierten umfangreiche Informationen und Beratungsformate. Antragsfrist 2. Februar. |
Förderung für freie Musikensembles |
Die Emsembleförderng des Landes NRW richtet sich an die nordrhein-westfälischen freien professionellen Musikensembles, die seit mindestens zwei Jahren ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen haben und überwiegend in Nordrhein-Westfalen künstlerische Projekte durchführen. Gefördert werden Projekte, die freie Ensembles in die Lage versetzen, ihre künstlerische Arbeit zu professionalisieren und neue innovative Wege auszuprobieren. Antragsfrist 28. Februar |
Film und Medien Stiftung NRW |
Anträge für die Filmtheaterförderung der Film und Medien Stiftung NRW können laufend eingereicht werden. Nächste Antragsfrist 5. März |
Projektaufruf: Durchdrehen! 2026/2027 |
Im Förderprogramm „Durchdrehen!“ des Kultursekretariats Gütersloh steht der zeitgenössische Tanz für Menschen ab 10 Jahren im Fokus. Bewerben können sich öffentliche und private Träger aus den Mitgliedsstädten des Kultursekretariat NRW Gütersloh. Antragsfrist 31. März |
LOKAL – Programm für Kultur und Engagement |
Das antragsoffene Modellprogramm „LOKAL – Programm für Kultur und Engagement“ fördert bundesweit den Aufbau von bis zu 40 langfristig angelegten Netzwerken in Städten und Gemeinden unter 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Pro Projekt stehen 200.000 bis 240.000 Euro für vier Jahre zur Verfügung. Das Gesamtprogramm wird in den Jahren 2024 bis 2031 von der Kulturstiftung des Bundes, der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb sowie der European Cultural Foundation durchgeführt und umfasst Akademien und Beratung, ein europäisches Austausch- und Begleitprogramm sowie ein bundesweites Abschlussfestival. Die Kulturstiftung des Bundes stellt für den antragsoffenen Fonds 10 Mio. Euro zur Verfügung. Bewerbungsfrist für die zweite Runde 31. März 2026. |
Das Kulturzentrum Pelmke sucht zum 01. Februar 2026 eine engagierte Programmleitung im Bereich Kultur (w/m/d) in Teilzeit (20–30 Stunden pro Woche). |
Beispielhaftes aus der Kulturarbeit in der Region |
Qulturwerkstatt Netphen: Dritter Ort als soziokulturelles Zentrum |
Foto: Qulturwerkstatt Netphen |
Die "Dritten Orte" entwickeln sich nach und nach zu vielfältigen Begegnungsräumen. Sie stehen als gute Beispiele für gesellschaftliches Engagement, in der Kulturregion Südwestfalen zum Beispiel im „Q“ in Netphen-Deuz. Ob die von jungen Menschen organisierte Podiumsdiskussion mit der Lokalpolitik, Yoga, Bühnenwerke der Theatergruppe oder musikalischer Brunch. Jam-Sessions, Film- und FotoQlubs, die Gruppe Bee Active oder das Qafé Herzlich: Wer sich als Vereinsmitglied in der Qulturwerkstatt e. V. engagiert, hat beste Optionen am Veranstaltungskalender des Kultur- und Begegnungsortes „Q“ in Netphen-Deuz mitzuwirken. Frische Ideen spinnt der Kulturverein u.a. in Programmworkshops. 2026 sind zum Beispiel ein SchreibQlub der Qulturjugend, Kneipenabende, Seniorentanz oder ein großer Flohmarkt geplant. Auch Vereine, Unternehmen oder Initativen können sich einbringen: Wer mit seinem Engagement sowieso schon dabei ist, Bewegung in die südwestfälische Gesellschaft zu bringen, kann sich gerne bei der Qulturwerkstatt melden. Das Team vom Q ist offen für Qomplizinnen und Qomplizen, die Spaß an Kunst, Kultur und Kooperation haben. Neuerdings ist die Qulturwerkstatt Netphen ist als soziokulturelles Zentrum auch Mitglied bei Soziokultur NRW. Text: Eva Wunderlich, Qulturwerkstatt |
Der Q für Kultur erscheint alle zwei Monate. Dazwischen erhalten Sie ein "Quäntchen" aktueller Informationen. Sie können den Newsletter jederzeit abbestellen über servicebuero@kulturregion-swf.de
|
Redaktion:Bettina Görlitzer, Susanne Boecking
|
Herausgeber:Kulturregion Südwestfalen – Servicebüro c/o FD 40 – Kultur und Tourismus des Märkischen Kreises Susanne Boecking Bismarckstr. 15, 58762 Altena Tel.: 02352 966-7066 E-Mail: servicebuero@kulturregion-swf.de
|
|
|
|
Das Servicebüro der Kulturregion Südwestfalen wird finanziert von: dem Märkischen Kreis, Kreis Siegen-Wittgenstein, Kreis Olpe, von den Städten Hagen, Iserlohn, Menden, Lüdenscheid, Siegen sowie dem Land Nordrhein-Westfalen. |
|
|
|
| Kulturregion Südwestfalen |
|
|
|