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Q das Quantum Kulturwissen 04.2026 |
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- Neuigkeiten aus den RKP-Projekten
- Aktuelle Veranstaltungen der Kulturregion Südwestfalen
- Neues für die Region, aus der Region und darüber hinaus
- Kulturarbeit für Vielfalt und Nachhaltigkeit
- Qualifizierungsangebote
- Arbeitshilfen
- Förderungen, Ausschreibungen
- Beispielhaftes aus der Kulturarbeit in der Region: CSDs in Südwestfalen
- Impressum/Datenschutzerklärung
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Liebe Leser:innen unseres Newsletters, |
diese Q-Ausgabe sollte Sie eigentlich noch vor unserem Sommerurlaub Anfang Juli erreicht haben. Da es aber seitens des Dienstleisters technische Probleme gab, deren Lösung etwas gedauert hat, konnten wir den Newsletter nicht mehr rechtzeitig verschicken. Leider sind in der Zwischenzeit viele Termine hinfällig geworden, daher erhalten Sie heute eine verspätete und sozusagen etwas "zerfledderte" Ausgabe. |
Falls es Probleme mit der Darstellung des Newsletters gibt, dann können Sie diesen über den Link oben in der Mail als Online-Version lesen. |
Das Team des Servicebüros der Kulturregion Südwestfalen ist ab dem 30. Juli wieder zu erreichen. |
Neuigkeiten aus den RKP-Projekten |
RKP-Regionales Kultur Programm NRW - jetzt beraten lassen |
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Wer für das Jahr 2027 ein Kulturprojekt in der Kulturregion Südwestfalen (Hagen, Märkischer Kreis, Kreis Olpe, Kreis Siegen-Wittgenstein) plant, das: - mit mindestens zwei weiteren Partnern umgesetzt werden soll, wovon mindestens einer aus einer anderen Kommune in der Region stammt,
- kulturfachliche und/oder künstlerische Qualität gewährleistet,
und das zum Beispiel schwerpunktmäßig
- auf kulturelle Teilhabe und Inklusion aufbaut, d.h. mit Beteiligung unterschiedlichster Communitys an der Entwicklung, Durchführung oder Einbindung als Publikum geplant wird,
- neue Impulse für die Weiterentwicklung kultureller Infrastruktur bietet,
- auf die nachhaltige Verankerung von Kultur in der Regional-, Stadt- oder Dorfentwicklung setzt,
- Kulturelle Bildung stärkt und mit anderen Disziplinen vernetzt,
- Kultur mit weiteren Bereichen, zum Beispiel aus der Jugendarbeit, der Wirtschaft, der Stadtentwicklung oder dem Tourismus zusammenbringt,
kann sich um eine Förderung aus dem RKP-Regionales Kultur Programm NRW bewerben. Die Förderquote des RKPs beträgt 50%. Zusätzlich können pro Projekt 5.000 Euro on top als 100% Förderung für barrierefreie Maßnahmen beantragt werden (gilt nur für RKP-Projekte!). Frist für Anträge ist der 30. September. Eine Beratung durch das RKP-Kulturbüro ist Pflicht. Bitte nehmen Sie frühzeitig Kontakt auf, auch wenn das Projekt noch nicht "druckreif" ist. |
8. September online - Informationsveranstaltung zu den Ergänzungsmitteln Barrierefreiheit |
Mit den Ergänzungsmitteln Barrierefreiheit unterstützt das Land NRW im Rahmen des RKP-Regionales Kultur Programm NRW die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen des Körpers, der Sinne, der Kognition und Psyche. Für Maßnahmen zum Abbau von Barrieren werden im RKP bis zu 5.000 Euro pro Kulturprojekt ergänzend zur Verfügung gestellt. In dieser Online-Veranstaltung am 8. September von 15 bis 16 Uhr informiert kubia-Mitarbeiterin Isabell Rosenberg alle Kulturakteure und -akteurinnen über Möglichkeiten der Verwendung der Ergänzungsmittel. Sie erläutert, wie Barrierefreiheitsmaßnahmen orientiert am kubia-Vorgehensmodell Barrierefreiheit strukturiert geplant werden können. Darüber hinaus gibt sie Hilfestellung beim Ausfüllen des Antragsformulars für die Ergänzungsmittel und beantwortet Fragen der Teilnehmenden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldefrist: 31. August 2026. Zur Anmeldung geht es hier. |
Kultureller Brückenschlag Lüdenscheid - Hagen: Parking Day am 19. September |
Der Parking Day in der Langen Straße in Hagen-Wehringhausen steht 2026 unter dem Schwerpunkt Kunst und Kultur. Der Veranstalter Hatopia e. V. sucht für den Hauptaktionstag am 19. September kreative Menschen vor allem aus Hagen und Lüdenscheid, aber auch aus der Umgebung, die Lust haben, Teil des Programms zu werden. In Absprache mit dem Veranstalter besteht auch die Möglichkeit, eine kleine Ausstellung im Rahmen des Parking Days zu präsentieren. Ob Malerei, Illustration, Fotografie, Skulptur, Street Art oder ganz andere kreative Ausdrucksformen: Ideen und Beiträge aller Art sind gefragt! Meldet euch mit euren Ideen unter: mail@hatopia.de.
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| Der Parking Day ist eine Veranstaltung im Rahmen des Gemeinschaftsprojekt "Kultureller Brückenschlag Lüdenscheid-Hagen". Gemeinsam soll die Lange Straße für ein Wochenende in einen Ort für Kunst, Kultur und Begegnung verwandelt werden. Gefördert mit Mitteln aus dem RKP- Regionales Kultur Programm NRW. |
Netzwerk „Offene Orte der Industriekultur Siegen-Wittgenstein“ geplant |
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Die Mitglieder des Technikmuseums Freudenberg möchten mit dem Projektansatz „Räume für alle“ bestehende Hürden in den Industriekultur- und Technikmuseen systematisch identifizieren, abbauen und die Barrierefreiheit in den Mittelpunkt rücken. Neben den „klassischen“ Technikmuseen und historischen Bergwerken sollen auch regionale Industriebetriebe als Partner einbezogen werden. Das Herzstück des gesamten Vorhabens ist der Aufbau des neuen Netzwerks „Offene Orte der Industriekultur Siegen-Wittgenstein“. Gemeinsam durchlaufen die Partner ein dicht getaktetes Projektjahr, das von fundierten Standortanalysen über Einzel- und Fokusinterviews bis hin zu praxisnahen Workshops für barrierefreie Medien reicht. Die Ergebnisse sollen am Ende des Prozesses in einer neuen, barrierefreien Webpräsenz und einer Social-Media-Kampagne sichtbar gemacht werden. Außerdem wird auf Basis der Erkenntnisse ein inklusives Veranstaltungsprogramm ausgearbeitet, das die Technikmuseen als offene, lebendige Kultur- und Erlebnisräume für alle Menschen etablieren soll. Interessierte Gestalter:innen von Industriekultur und Technikgeschichte in der Kulturregion Südwestfalen sind zu den drei Veranstaltungen eingeladen:
- Der Vortrag mit Diskussionsrunde: „Teilhabe und Partizipation in der Industriekultur“ im Technikmuseum Freudenberg wurde am 7. Juli veranstaltet.
- 30. September 2026, 14 bis 16.30 Uhr: Vortrag mit Podiumsdiskussion „Zwangsarbeit in Südwestfallen als Teil der Industriegeschichte“ im Technikmuseum Freudenberg
- 24. November 2026, 14 bis 16.30 Uhr: Inputvortrag und Workshop zur Bildung des gemeinsames Projektes der Industriekulturorte Siegerlands im Technikmuseum Freudenberg.
Gefördert mit Mitteln aus dem RKP - Regionales Kultur Programm NRW. Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier. |
Kulturnomaden: Festival "Tag am See" am 28. und 29. August |
Der Club 574 e.V. präsentiert in der Reihe seiner "Kulturnomaden" das kleine feine Open Air Festival am Biggesee auf dem Gelände von Bigge Elements (Kirchesohl) am 28. und 29. August. Neben abwechslungsreicher, handgemachter Live Musik aus verschiedenen Genres (wie z. B. Singer/Songwriter, PUnk, Hip Hop, Indie) am Freitag und Samstag werden am Freitag Workshops zum Songwriting und DIY-Booking angeboten. Die Workshops werden von den Musikern der Bands Zweierpasch und Kasita Kanto geleitet. Als Musiker:innen / Band treten auf:
- Freitag 28.08.2026 - Konzert ab 19.30 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr): Kasita Kanto (Workshop am Nachmittag), ZWEIERPASCH (Konzert abends, Workshop am Nachmittag), The Kurbstones
- Samstag 29.08.2026 17.30 Uhr (Einlass ab 16.30 Uhr): Total Hip Replacement & Anyankofo, Nils Keppel, LENER, Jenny Thiele, PI Projekt.
Weitere Infos gibt es hier. Gefördert mit Mitteln aus dem RKP-Regionales Kultur Programm NRW. |
Veranstaltungen der Kulturregion Südwestfalen |
1. September 2026, 16 bis 18 Uhr, online: Wie viel ist meine Kulturarbeit wert? |
Gemeinsam mit Lisa Mangold, Gewerkschaftssekretärin und Leitung des Bereiches Kunst und Kultur bei ver.di, sowie dem Künstler Crauss möchten wir uns mit den Teilnehmenden online über die Honorargestaltung von Kulturarbeit austauschen. Außerdem stellen wir die Honorarmatrix für Künstler:innen des Landes Nordrhein-Westfalen vor, die seit letztem Jahr verpflichtende Grundlage für die Berechnung von Künstler:innen-Honoraren im Rahmen von Kulturförderungen des Landes NRW ist. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen zur Veranstaltung. |
10. September 2026, 10 bis 15 Uhr, Kreuztal: "Kulturelle Begegnungsräume für alle" - Praxistag für Veranstalter:innen |
Dieser Workshop richtet sich an alle, die Kulturveranstaltungen, Festivals, Stadtfeste und andere größere Veranstaltungen planen, durchführen oder begleiten: von Kommunen über Eventagenturen bis hin zu ehrenamtlichen Helfer:innen. Zudem sind auch Expert:innen in eigener Sache – also Menschen mit Behinderung – herzlich zur Teilnahme an dem Workshop eingeladen, um mit uns ihr Wissen und ihre Ansichten zu teilen. In einem interaktiven und inklusiven Workshop werden niedrigschwellige Erlebnis- und Mitmachangebote erleb- und erfahrbar gemacht. Außerdem gibt es einen Einblick in die Unterstützte Kommunikation sowie ausreichend Raum für Austausch und Reflektion. Die Teilnahme ist kostenlos. In Kooperation mit INVEMA e. V. und KaMa mittendrin. Weitere Infos gibt es hier. |
15. Oktober 2026, 13.30 bis 17 Uhr, Olpe: Kultur trifft auf Handwerk - Praxistag zur Kulturellen Bildung in der Berufsorientierung |
In der Ersten Bäckerfachschule in Olpe findet am 15. Oktober von 13.30 bis 17 Uhr der erste Praxistag zum Thema Kulturelle Bildung in der Berufsorientierung statt. An dem Praxistag werden fachliche Impulse, Praxisworkshops und Raum für Gespräche geboten. Der Praxistag ist eine Initiative des Runden Tisches Kulturelle Bildung, der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW, der Handwerkskammer Südwestfalen, der Kulturregion Südwestfalen und des Kreises Olpe sowie der Ersten Deutschen Bäckerfachschule in Olpe. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier. |
Neues für die Region, aus der Region und darüber hinaus |
Land übernimmt GEMA-Gebühren, um Engagierte und Vereine zu entlasten |
Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung und die GEMA haben mit Wirkung zum 1. Juli 2026 einen Pauschalvertrag abgeschlossen, der Vereine und Engagierte bei der Durchführung bestimmter Veranstaltungen finanziell entlastet. Ziel ist, dass Kosten für die Musiknutzung unter bestimmten Voraussetzungen künftig vom Land übernommen werden. Das Ministerium stellt für die Finanzierung bis einschließlich 2027 drei Millionen Euro zur Verfügung. Von der Vereinbarung profitieren gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Organisationen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen, deren Arbeit überwiegend ehrenamtlich getragen wird. Der Pauschalvertrag gilt für bestimmte Veranstaltungen mit Live- oder Tonträgermusik, sofern diese vorab bei der GEMA angemeldet werden und die festgelegten Voraussetzungen erfüllen. Für die durchgeführten Veranstaltungen darf kein Eintrittsgeld erhoben werden und die Veranstaltungsflächengröße maximal 500 Quadratmeter betragen. Jede berechtigte Organisation kann bis zu vier Veranstaltungstage pro Kalenderjahr über den Vertrag abrechnen. Die Anmeldung erfolgt über das Onlineportal der GEMA. Weitere Informationen gibt es hier. |
Mit dem neuen Aktionsplan MINT+ setzen das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und das Bundesministerium für Bildung, Familie, Soziales, Jugend und Frauen (BMBFSFJ) ein deutliches Signal für die Stärkung der MINT-Bildung in Deutschland. Der Aktionsplan stellt mit „MINT+” explizit einen erweiterten Bildungsansatz in den Fokus: Ziel ist es, junge Menschen entlang ihrer gesamten Bildungsbiografie für MINT zu begeistern und ihnen Future Skills (Zukunftskompetenzen) zu vermitteln. Dazu gehören zum Beispiel kritisches Denken, Kreativität, Zusammenarbeit und Kommunikationsfähigkeit - alles das, was Kulturelle Bildung bewirken kann. Weitere Informationen gibt es hier. |
Save the Date: 15. Westfälische Kulturkonferenz am 13. November in Rheine |
„NICHT NEUTRAL!“ lautet der Titel der diesjährigen15. Westfälischen Kulturkonferenz. Sie widmet sich der Rolle der Kultur in einer Gesellschaft, die um den Erhalt von Demokratie und Vielfalt ringt. Sie soll Haltung stärken und helfen, eine ausgewogene Mischung aus Anpassungsfähigkeit und Widerstandskraft zu entwickeln. Weitere Informationen gibt es zu einem späteren Zeitpunkt hier. |
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Kulturarbeit für Vielfalt und Nachhaltigkeit |
"Kultur ist unser aller Ding" |
"Kultur ist uns aller Ding": So lautet der Slogan, der das Leitbild der Kulturregion Südwestfalen umschreibt. Hinter dem Leitbild steht die Idee einer für alle Kulturengagierten und Kulturinteressierten offenen und teilhabeorientierten Kulturarbeit. Aber wer sind "alle" - und haben wirklich alle einen Zugang? Wir haben uns die letzten zwei Jahre auf den Weg gemacht und in Workshops, Interviews, Umfragen und Netzwerktreffen die Engagierten unserer vielfältigen Kulturgesellschaft zu Wort kommen lassen. Auf diese Weise möchten wir gemeinsam herausarbeiten, wo welche Tür nur halb geöffnet oder sogar noch geschlossenen sind - und warum.
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"Kultur sind wir" - Ergebnisse des Workshops queere Kulturarbeit |
Wie sichtbar die queere Kulturarbeit in Südwestfalen? Welche Räume, Möglichkeiten und Barrieren gibt es in unserer Region? Und wie können wir Kultur so denken, dass queere Perspektiven selbstverständlich dazugehören? Dieser Frage sind wir in Kooperation mit Push e. V. beim Workshop "Kultur sind wir" zur queeren Kulturarbeit nachgegangen. Mit einer kleinen, aber sehr engagierten Gruppe im Jugendzentrum im kmd Hilchenbach. In der Region gibt es viele lebendige queere Kulturorte und -veranstaltungen. Das Betreuen dieser Orte und Veranstaltungen sowie der Netzwerke baut auf viel bürgerschaftlichem Engagement auf. Dieses Engagement für queere Kultur sollte gleichberechtigt in die bestehende Kulturlandschaft und -programmatik etabliert werden. Die Dokumentation des Workshops können Sie hier herunterladen.
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"Wenn du an Kultur denkst" - Interviews zur inklusiven Kulturarbeit |
Kultur ist etwas, das alle Menschen hier mit einschließt, egal woher sie kommen, egal was für eine Nationalität man hat, was für eine Sexualität man hat. Und ich denke, Kultur schließt einfach alle Menschen mit ein, das verbindet uns sehr viel miteinander." Ein Zitat aus einem der persönlichen Interviews, die Lea Schnalke (Integrative Kulturwerkstatt Alte Schule Lüdenscheid) Ende 2025 mit kulturaktiven Menschen mit geistiger Behinderung geführt hat. Fragen waren u.a.: Welchen Stellenwert hat Kultur? Welche Hürden können ausgemacht werden? Gibt es Verbesserungsvorschläge für eine inklusive(re) Kulturarbeit? Die Ergebnisse der Interviews können hier heruntergeladen werden.
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Kulturelle Teilhabe von Mitbürger:innen mit Migrationshintergrund |
| Natalia Neumann und Ihar Kudzin von KUNA e.V. Siegen haben Anfang 2026 im Auftrag der Kulturregion Südwestfalen eine umfangreiche Dokumentation "Kulturlandschaft im Blick: Perspektiven auf Teilhabe und Barrieren - Ergebnisse der Migrationsforschung im Raum Siegen-Wittgenstein" erstellt. Die Ergebnisse beruhen auf Forschung sowie auf Fragebögen. Hinterfragt wurden das Kulturverhalten, das kulturelle Interesse, die Bereitschaft zum Kulturengagement und zu Barrieren. So gaben die Interviewpartner:innen an, besonderes Interesse an Musik und Museumsbesuchen zu haben. Das stärkste Motiv für einen Kulturbesuch ist, etwas Neues zu erfahren und Spaß zu haben. Dabei ist eine sprachliche Zugänglichkeit Grundvoraussetzung für Teilhabe. Die Dokumentation steht hier zum Download bereit. |
Umfrage zur Barrierefreiheit von Kulturorten in Südwestfalen |
Wir möchten für die Kulturregion Südwestfalen einen Überblick über den aktuellen Stand der barrierefreien Angebote bei Kulturbetrieben und Kulturveranstaltungen gewinnen. Die Daten sollen auch dazu dienen, gezielt zu erfassen, wo und wie Barrierefreiheit in den Kulturbetrieben und bei Kulturveranstaltungen in der Region umgesetzt wird und wo mit welchen Maßnahmen welche Zielgruppen angesprochen werden. Dabei geht es nicht um eine Bewertung, sondern um eine erste Einschätzung auf Basis einer Selbstauskunft. Diese Einschätzung hilft uns, bestehende Angebote sichtbarer zu machen und gezielte Maßnahmen für die Weiterentwicklung zu einer inklusiven Kulturregion zu entwickeln. Das Servicebüro der Kulturregion Südwestfalen kooperiert dafür mit dem Sauerland Tourismus, der diese Arage für die Region Sauerland im Rahmen des EFRE-Projektes „Das Sauerland – eine Outdoorregion für alle“ vornimmt. Mitmachen können alle Kultureinrichtungen und Kulturveranstaltende in der Kulturregion Südwestfalen (Stadt Hagen, Märkischer Kreis, Kreis Olpe, Kreis Siegen-Wittgenstein). Der Fragebogen kann hier heruntergeladen werden.
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Youtube-Kanal "Wegweiser Inklusion" |
Begleitungen für Kulturbesuche |
Menschen, die Kultveranstaltungen nicht allein besuchen können oder möchten, kann eine Begleitperson den Kulturbesuch erleichtern. Die Ausgabe #5 in der Reihe „kubia kompakt“ erläutert, wie Programme funktionieren, die Tandems für gemeinsame Kulturbesuche zusammenbringen. Initiativen, die Kulturbegleiter:innen vermitteln, ergänzen Maßnahmen der Barrierefreiheit um ein persönliches Unterstützungsangebot. Weitere Ausgaben zu Teilhabeleistungen und Audiodeskription sind in Vorbereitung. Zu den kubia-Beitrag geht es hier. Auf unserer Kulturregion-Website stellen wir ebenfalls einen Leitfaden zum Thema Kulturbegleitung zur Verfügung - auch in Leichter Sprache. Dieser ist hier zu finden. |
Bibliothek barrierefrei: Das kubia-Vorgehensmodell in der Praxis |
Der Workshop "Bibliothek barrierefrei" am 4. November von 10 bis 16.15 Uhr in der Staxtbibliothek Solingen bietet Fachkräften aus Kultur- und Bildungseinrichtungen einen praxisnahen Einstieg in die Umsetzung von Barrierefreiheit am Beispiel eines konkreten Kulturorts. Zu Beginn werden die Teilnehmenden für die Behinderungsperspektiven Sehen und Hören sensibilisiert. Anschließend lernen sie das kubia-Vorgehensmodell Barrierefreiheit kennen und erproben es vor Ort. Die gewonnenen Erkenntnisse werden auf eigene Arbeitskontexte übertragen und gemeinsam reflektiert. Die Teilnahme kostet 25 Euro. Anmeldefrist: 26. Oktober 2026. Weitere Infos gibt es hier. |
Aktion Mensch gestaltet Förderungen transparenter |
Die Aktion Mensch hat das Antragsverfahren für Fördermittel umgestellt. Neu ist zum Beispiel, dass es künftig drei Antragszyklen pro Jahr gibt. Damit wird die laufende Antragstellung abgelöst. Die Aktion Mensch will damit mehr Planungssicherheit für ihre Projektpartner:innen schaffen. Denn jedem Antragszyklus ist ein fester Bewilligungstermin zugeordnet, zu dem über den Antrag entschieden wird. Das Verfahen soll eindeutig und transparent sein. Der erste Antragszyklus wird am 1. September 2026 starten. Weitere Informationen zu den Förderungen der Aktion Mensch gibt es hier. |
Leitfäden zum Barriereabbau – Für Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit |
Die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung hat in Kooperation mit Diversity Arts Culture mehrere Leitfäden mit Tipps erstellt, wie Zugangsbarrieren in den verschiedensten Angeboten abgebaut werden können. Die Leitfäden helfen, erste Schritte beim Abbau von Barrieren anzustoßen, sodass Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen selbstbestimmt an Museumsangeboten teilnehmen und ihre Sichtweisen einbringen können. Zu den Leitfäden geht es hier. |
Civic Space Report liegt vor |
Einblicke in den Zustand der deutschen Zivilgesellschaft bietet der europäische Civic Space Report 2026. Der Civic Space Report beleuchtet den Zustand der Zivilgesellschaft im gesamteuropäischen Raum sowie in den einzelnen europäischen Ländern und wird jährlich vom European Civic Forum (ECF) in Zusammenarbeit mit Mitglieds- und Partnerorganisationen veröffentlicht. Den Länderbericht für Deutschland erstellte dabei das Maecenata Institut. Die Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliche Organisationen haben sich in Deutschland demnach „erheblich verschlechtert“, Besonders durch Einschränkungen bei Bürgerrechten, Angriffen, Delegitimationsversuche durch rechtsextreme Akteure oder Kürzungen bei Fördermitteln. Zum Civic Space Report 2026. Siri Hummel, Direktorin des Maecenata Instituts, präsentiert als Keynote den Der CIVICUS-Monitor auf der re:publikca. Der Vortrag kann auf youtube angesehen werden. |
Förderung zur diversitätssensiblen Öffnung von Kultureinrichtungen |
Mit der Förderlinie „Publikum.Personal.Programm“ fördert das Land NRW die Entwicklung, Erweiterung und Erprobung von Maßnahmen zur diversitätssensiblen Öffnung von Kultureinrichtungen. Ziel ist es, Barrieren und Benachteiligungen für unterrepräsentierte Gruppen im Kulturbetrieb (z.B. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, Menschen mit Behinderung, schwarze Menschen (PoC), ältere Menschen oder LSBTIQ*) abzubauen und neue Zugänge zu schaffen. So sollen dauerhafte Veränderungen in den Strukturen der Einrichtungen erreicht werden: beim Publikum, beim Personal, im Programm, bei externen Partnerschaften und in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Einrichtung kann selbst festlegen, welche Themen oder unterrepräsentierten Gruppen sie besonders in den Vordergrund stellen möchte, basierend auf ihrer aktuellen Situation und ihren Entwicklungszielen. Das Programm ist für die Jahre 2027 und 2028 angelegt. Die Bewerbungsfrist endet am 11. September 2026. Das Programmbüro führt in Zusammenarbeit mit den Bezirksregierungen digitale Informationenveranstaltungen zum Förderprogramm und die Bewerbungsmodalitäten durch. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, mehr zum Förderprogramm und zur Antragstellung zu erfahren und Fragen zu stellen: Infoveranstaltung 2: 18.08.2026, 10 bis 11:30 Uhr Zur Anmeldung zu den Informationsveranstaltungen und weiteren Informationen zu den Fördergrundlagen geht es hier. |
Studie: Kunst und Kultur fördern Teilhabe, Dialog und Integration |
Kunst und Kultur leisten einen wichtigen Beitrag für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Integration in Österreich. Das zeigt eine aktuelle Studie zur kulturellen Beteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund, die von FORESIGHT im Auftrag des österreichischen Bundesministeriums Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) durchgeführt wurde. Die Studie untersucht, wie Menschen mit Migrationshintergrund kulturelle Angebote nutzen, welche Faktoren kulturelle Beteiligung fördern oder erschweren und welche Rolle Kunst und Kultur im Integrationsprozess spielen. Zur Studie. |
Buch: "Land und Leute – Mehr Orte für Viele" |
Die Wüstenrot Stiftung hat das Buch "Land und Leute – Mehr Orte für Viele" herausgegeben. Wie entstehen neue Orte der Begegnung, wenn vertraute Treffpunkte verschwinden? Diese Publikation zeigt inspirierende Projekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, in denen engagierte Menschen leerstehende Gebäude neu beleben und gemeinschaftliche Treffpunkte schaffen. Ob Dorfladen, Kulturzentrum oder Werkstatt – diese „Dritten Orte“ fördern Mitgestaltung und stärken den sozialen Zusammenhalt. Dabei werden die ausgezeichneten Projekte des Wettbewerbs „Mehr Orte für Viele“ der Wüstenrot Stiftung vorgestellt. Das Buch kann hier kostenlos bestellt werden. |
Kultur mit wem? Teilhabegerechtigkeit in der Kultur |
Um Teilhabegerechtigkeit in der Kultur geht es in einem Online-Gespräch, das kubia nrw am 13.10.2026 von 14 bis 15.30 Uhr anbietet. In vielen Städten vermitteln Initiativen kostenfreie Eintrittskarten für Kulturveranstaltungen an Menschen mit wenig oder ohne Einkommen. Welches Transferwissen kann kulturellen und sozialen Einrichtungen dabei helfen, kulturelle Teilhabe(-gerechtigkeit) für armutsbetroffene Ältere zu ermöglichen? Wie kann die Vermittlungsarbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen dabei helfen, Barrieren zu überwinden? Diese und weitere Fragen werden Themen des Inputs sein und im nachfolgenden Gespräch diskutiert. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldefrist: 2. Oktober 2026. Weitere Informationen und Anmeldung. |
kultur-klima: Für nachhaltige Kulturarbeit in NRW |
Mit dem Projekt kultur-klima unterstützen die Landschaftsverbände Westfalen-Lippe und Rheinland sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft Kulturakteur:innen dabei, Nachhaltigkeit in Nordrhein-Westfalen voranzubringen und gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Die Online-Plattform kultur-klima bereitet zentrale Informationen zu den Themen Nachhaltigkeit, Energie und Klima auf und bietet Vernetzungs-, Beratungs- und Veranstaltungsangebote. Vom einfachen Start in die Nachhaltigkeit, über Fördermöglichkeiten bis zu CO₂-Bilanzierungen und guter Kommunikation werden kostenlose Vorträge und Workshops angeboten. Zur kultur-klima-Website. |
Toolbox für Nachhaltigkeitskommunikation im Tourismus |
Nachhaltige Leistungen sichtbarer zu machen und zugleich glaubwürdig und rechtssicher darzustellen – bei diesem Ziel möchte Tourismus NRW Betriebe mittels einer neuen Kommunikationstoolbox unterstützen. Sie bietet praxisorientierte Textbausteine und Empfehlungen für die Bereiche Website, Social Media und Kommunikation vor Ort. Das digitale Angebot richtet sich an Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe, Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie Tourist-Informationen und Destinationsmanagementorganisationen in Nordrhein-Westfalen. Zur Toolbox. |
Preis für Bildung für nachhaltige Entwicklung |
Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Deutsche UNESCO-Kommission verleihen 2027 zum vierten Mal den „Nationalen Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Vorschläge können bis zum 15. August 2026 online eingereicht werden. Der Preis ehrt Initiativen, die durch Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bis 2030 zu erreichen. Eine Jury von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlichem Leben und Zivilgesellschaft wählt aus, welche zehn Initiativen und Projekte mit je 10.000 Euro gewürdigt werden. Bisher wurden 30 Preisträgerinnen und Preisträger für ihren bedeutenden Beitrag zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitszielesowie zur Umsetzung des UNESCO-Programms „BNE 2030“ mit dem Nationalen Preis geehrt. Bewerbungsfrist: 15. August 2026 Weitere Informationen. |
Broschüre „Klimaanpassung in Kultureinrichtungen" |
Im Pilotprojekt „Klimaanpassung in Kultureinrichtungen“ der Kulturstiftung des Bundes untersuchten deutschlandweit zwanzig Kulturinstitutionen verschiedener Sparten, wie sie am besten auf konkrete Folgen der Klimakrise reagieren können. In einer kostenfreien Broschüre erfahren Sie, welche Klimagefahren zum Beispiel die beteiligten Theater, Museen oder Parkanlagen betreffen und welche Anpassungskonzepte sie erarbeitet haben. Arbeitsmaterialien helfen dabei, die Erkenntnisse im eigenen Kulturbetrieb anzuwenden. Hier geht es zur Broschüre |
Museumsforum NRW am 3. und 4. September in Herford |
Das Museumsforum NRW ist die zentrale Fachtagung des Museumssektors in Nordrhein-Westfalen und zugleich die Jahrestagung des Museumsverbandes NRW. In diesem Jahr stehen am 3. und 4. September im Marta Herford die vielfältigen Verbindungen von Museen im Mittelpunkt. Es soll betrachtet werden, wie Museen regionale Entwicklungsmotoren sein können, welche Potenziale in einer touristischen Ausrichtung liegen und wie man dennoch das lokale Publikum im Blick behält. Die Teilnahme ist kostenpflichtig. Zur Buchung
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Coachings: "Ehrenamt 2.0" |
Ganz gleich, ob Nachwuchsgewinnung, Einladungsmanagement oder Öffentlichkeitsarbeit: zahlreiche Bereiche der Vereins- und Organisationsentwicklung lassen sich mithilfe digitaler Tools und Künstlicher Intelligenz (KI) optimieren. Mit einem neuen Coaching-Angebot bietet die Landesservicestelle für bürgerschaftliches Engagement kostenfreie Online-Coachings für Engagierte, Initiativen, Vorstände und Vereine an. Im Fokus stehen die Digitalisierung und die Einführung Künstlicher Intelligenz im Ehrenamt. Weitere Informationen
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Seminare "Kultur & Management" |
Das Kulturbüro Rheinland-Pfalz bietet im zweiten Halbjahr 2026 wieder ein breit gefächertes Online-Seminarprogramm im Bereich "Kultur & Management" an. Dabei geht es unter anderem um Veranstaltungsmanagement, Finanzierungen und Fördermittel. Folgende Seminare können zum Beispiel gebucht werden: Dienstag, 8. September 2026, 10 bis 13 Uhr: Online-Fundraising für Kulturprojekte Dienstag, 17. September 2026, 10 bis 17 Uhr: Kulturpolitik für die Praxis. Zum vollständigen Seminarprogramm geht es hier. |
Nationaler Bildungsbericht |
Zum insgesamt elften Mal haben Bund und Länder gemeinsam mit dem DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation den nationalen Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2026“ vorgestellt. Die aktuelle Ausgabe beschreibt das deutsche Bildungssystem in einer Phase tiefgreifender gesellschaftlicher und demografischer Veränderungen: Sinkende Geburtenzahlen, Fachkräftemangel, veränderte Zuwanderungsbewegungen sowie wachsende Anforderungen an Chancengerechtigkeit und Integration prägen inzwischen alle Bildungsbereiche – von der frühen Bildung bis zur Weiterbildung im Erwachsenenalter. Zum Bildungsbericht |
Jahresbericht 2024/2025 von Soziokultur NRW |
Unter dem Leitmotiv "Was uns verbindet" ist der Jahresbericht von Soziokultur NRW erschienen. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen zunehmen und das Vertrauen in die Demokratie nicht mehr selbstverständlich ist, schafft Soziokultur Erfahrungsräume für Vielfalt und Teilhabe. Genau darum geht es auch in dem Jahresbericht. Zum Bericht |
Online-Marketing im Kulturbereich upgraden |
Viele Kulturbetriebe posten, mailen - und hoffen, dass ihr Online-Marketing damit erfolgreich ist. Das Ziel "mehr Tickets, weniger Stress" dürften sie so aber deutlich verfehlen. Wie das stattdessen gelingt, zeigt eine Roadmap von Online-Marketing-Experte Holger Kurtz auf kulturmanagement.net, die auch in kleinen Teams und mit geringeren Budgets funktioniert. Zur Roadmap |
Kultur- und Kreativwirtschaft NRW 2023 |
Laut einer Sonderauswertung vom Statistischen Landesamt IT.NRW hat die Kultur- und Kreativwirtschaft in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 einen nominalen Gesamtumsatz von 49,1 Milliarden Euro erzielt. Damit trug sie 2 Prozent zum Gesamtumsatz des Landes NRW bei. Die Software- und Games-Industrie sowie der Werbemarkt (32,3 Prozent bzw. 22,9 Prozent) hatten die höchsten Anteile am Gesamtumsatz, mit einem hohen Anteil an Beschäftigten, aber einer vergleichsweise geringen Unternehmensdichte. Zur Auswertung der Statistik |
Ratgeber Ehrenamt: Wie Unternehmen das Ehrenamt stärken |
PHINEO und das Business Council for Democracy (BC4D) haben den Unternehmensratgeber "Unternehmen stärken Ehrenamt" veröffentlicht. Die Publikation zeigt anhand von elf Praxisbeispielen, wie Unternehmen das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeitenden fördern und gesellschaftliche Verantwortung aktiv unterstützen können. Zum Ratgeber |
NETZANSCHLUSS – Geteiltes Wissen aus „Verbindungen fördern“ |
Mit der Abschlussveranstaltung NETZANSCHLUSS endete das Projekt „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste (BFDK). Als Netzwerktreffen angelegt brachte die Veranstaltung Akteur*innen aus ganz Deutschland zusammen. Die Dokumentation bündelt die Ergebnisse einiger Workshops der Abschlussveranstaltung NETZANSCHLUSS vom Projekt „Verbindungen fördern“ und stellt sie zur Verfügung. Zur Dokumentation |
Förderungen, Ausschreibungen |
Alle aktuellen Förderungen und Ausschreibungen können Sie auch über unsere Pinnwand einsehen. |
Der LWL-Kulturfonds unterstützt mit seiner Projektförderung und seiner Publikationsförderung Ideen und Akteur:innen aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Tanz, Heimatpflege, Literatur, Theater, Film und landeskundliche Forschung (vornehmlich Wissenschaft) in Westfalen-Lippe. Die maximale Fördersumme liegt für eine Projektförderung bei 10.000 Euro, für eine Publikationsförderung bei 2.500 Euro. Aktuell können Anträge für den Durchführungszeitraum ab dem 1. Januar 2027 gestellt werden. Mehr Informationen |
Die Landesinitiative Europa-Schecks unterstützt herausragende Projekte, die sich in vielfältiger Weise für die europäischen Werte in Nordrhein-Westfalen einsetzen, den Europagedanken in Zivilgesellschaft und kommunaler Familie stärken und den Menschen die unterschiedlichen Facetten einer lebendigen Demokratie näherbringen. Eine Förderung bis 25.000 Euro ist möglich. Bewerbungsfrist: 1. August 2026 Mehr Informationen |
Der CHANGE! NRW-Medienpreis für entwicklungspolitisches Engagement würdigt bereits zum siebten Mal herausragende audiovisuelle Online-Inhalte und Social-Media-Kampagnen, die die Wirkungskraft globalen Engagements kreativ und prägnant vermitteln und reichweitenstark Menschen auf innovative Weise erreichen. Bis zum 21. August 2026 können Bewegtbild-Kampagnen eingereicht oder vorgeschlagen werden. Die Einreichungsfrist 2026 ist bis 21. August 2026. Mehr Informationen |
Das Programm KUNSTFONDS_Plattformen der Stiftung Kunstfonds fördert Einrichtungen und Orte, die zeitgenössische bildende Kunst präsentieren, vermitteln und somit am aktuellen Diskurs teilnehmen. Darüber hinaus werden experimentell-innovative Konzepte von Kollektiven und soloselbständigen Kurator:innen unterstützt, welche an analogen/physischen Orten/Plattformen stattfinden. Gefördert werden umfassende, auch mehrmonatig konzipierte Projektvorhaben, die z.B. Ausstellungen, Symposien, Konferenzen oder alternative Formate beinhalten. Bewerbungsfrist: 31. August. Mehr Informationen |
KI & Kultur - mit diesem neuen Förderschwerpunkt überführt die LWL-Kulturstiftung dieses Thema in die praktische Kulturarbeit. Ziel ist es, 2028 ein breit aufgestelltes Kulturprogramm mit Veranstaltungen und Angeboten aller Sparten in Westfalen-Lippe zu präsentieren. Es soll mit niedrigschwelligen und hochprofessionellen Umsetzungen für die vielfältigen Facetten von KI und Kultur sensibilisieren und gleichzeitig zum Dialog anregen. Für die Teilnahme an dem Themenschwerpunkt gelten die üblichen Förderkriterien und Voraussetzungen der LWL-Kulturstiftung. Bewerbungsfristen für den neuen Förderschwerpunkt sind der 31. August 2026 und der 28. Februar 2027. Weitere Informationen |
Die LWL-Kulturstiftung fördert überörtliche, spartenübergreifende oder interdisziplinäre Kulturprojekte in der Region Westfalen-Lippe. Die zu fördernden Sparten reichen von Bildender Kunst, Theater, Tanz, Musik, Film, Literatur und Landeskunde bis hin zu Museen und Archiv- und Denkmalpflege. Voraussetzungen: Ein klarer Bezug zu oder deutliche Relevanz für Westfalen-Lippe, hohe künstlerische Qualität der Projekte, Bereicherung und Ergänzung des bestehendes Kulturangebotes der Region, neue inhaltliche Impulse, innovative Formate oder modellhafte Angeboten. Bewerbungsfristen: 31. August 2026 und 28. Februar 2027. Weitere Informationen |
Create.music fördert Bands und Solo-Musiker:innen: Ihr plant ein Projekt, was euch als Band weiterbringt? Ihr wollt ins Studio gehen, ein Video drehen oder noch etwas ganz anderes machen? Mehrmals im werden kleine finanzielle Zuschüsse in Höhe von bis zu 500 Euro direkt an einzelne Bands vergeben. Nächste Frist: 1. September 2026. Weitere Informationen |
Mit der Förderlinie „Publikum.Personal.Programm“ fördert das Land NRW die Entwicklung, Erweiterung und Erprobung von Maßnahmen zur diversitätssensiblen Öffnung von Kultureinrichtungen gefördert. (siehe auch weiter oben im Newsletter in der Rubrik „Vielfalt“). Bewerbungsfrist: 11. September 2026. Weitere Informationen |
Der Engagementpreis NRW 2027 steht unter dem Motto "Für eine lebendige Demokratie" und wird in Kooperation vom Land Nordrhein-Westfalen und der NRW-Stiftung vergeben. Bewerbungsfrist: 15. September 2026. Weitere Informationen |
Das Programm „Inklusionsscheck NRW“ wird auch 2026 fortgeführt. Mit ihm fördert die Landesregierung Projekte von und für Menschen mit Behinderungen und ihre Teilhabe mit 500.000 Euro jährlich. Ab sofort können gemeinnützige Organisationen, Vereine und Initiativen wieder eine Förderung in Höhe von 2.000 Euro beantragen. Bewerbungsfrist: 30. September. Weitere Informationen |
Der Amateurmusikfonds geht in die vierte Runde: Chöre, Orchester, Bands, Musikvereine und -verbände Förderanträge stellen. Der Fonds unterstützt Projekte, die neue Impulse setzen, Strukturen stärken und die Zukunftsfähigkeit der Amateurmusik sichern. Gefördert werden unter anderem innovative künstlerische Vorhaben, neue Ideen zur Nachwuchsgewinnung und Vereinsentwicklung sowie zu Kooperationen über Genregrenzen hinweg. Bewerbungsfrist: 30. September 2026. Weitere Informationen |
Deutscher Literaturfonds a) Allgemeine Projektförderung: Als Vermittlungsförderung können Projekte, Initiativen und Publikationen zur Förderung der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur mit Mitteln der Projektförderung bezuschusst werden. Weitere Informationen Arbeitsstipendien für Literatur: Gefördert werden konkrete Arbeitsvorhaben oder die Fortführung bzw. Vollendung bestimmter Werke. Die Arbeitsstipendien sind dazu bestimmt, Autor:innen in die Lage zu versetzen, sich für die Zeit der Förderung ohne wirtschaftlich-materiellen Zwang auf eine literarische Arbeit konzentrieren zu können. Weitere Informationen b) Arbeitsstipendien für Literatur: Gefördert werden konkrete Arbeitsvorhaben oder die Fortführung bzw. Vollendung bestimmter Werke. Die Arbeitsstipendien sind dazu bestimmt, Autor:innen in die Lage zu versetzen, sich für die Zeit der Förderung ohne wirtschaftlich-materiellen Zwang auf eine literarische Arbeit konzentrieren zu können. Weitere Informationen Bewerbungen für beide Fördertöpfe sind zweimal im Jahr möglich, die nächste Frist ist der 31. Oktober für die Vergabesitzung im Frühjahr (Beginn des Förderzeitraums frühestens: Mai). |
Mit der Wiederaufnahmeförderung ermöglicht der Fonds Darstellende Künste Künstler:innen/-gruppen Zeit und Raum für die Wiederaufführung sowie Weiterentwicklung oder Überarbeitung von zuvor durch den Fonds Darstellende Künste geförderten Produktionen, deren Premiere bereits stattgefunden hat. Bewerbungsfrist: 12. Oktober. Mehr Informationen |
Beim Deutschen Jugendfilmpreis – dem bundesweiten Wettbewerb für junge Filmemacher:innen bis 25 Jahre – können von jungen Menschen produzierte und gedrehte Filme eingereicht werden. Egal, ob der Film in Eigenregie oder als Teamarbeit entstanden ist, zu Hause, in einem Filmprojekt, an der Schule oder im Jugendzentrum. Realfilm, Animationsfilm, Dokumentation oder Spielfilm – jedes Genre, jedes Format und jede Art der Umsetzung sowie technisches Niveau sind zum Wettbewerb zugelassen. Beim Deutschen Jugendfilmpreis zählen vor allem die Ideen, die Geschichten und die Sichtweisen der jungen Menschen. Bewerbungsfrist: 15. Januar 2027. Weitere Informationen |
Beispielhaftes aus der Kulturarbeit in der Region |
Drei CSDs in der Kulturregion Südwestfalen |
| Der Christopher Street Day (CSD) erinnert an den Aufstand in der New Yorker Christopher Street 1969 und ist heute das wichtigste LGBTQ+ Event weltweit. In ganz Deutschland finden jedes Jahr zahlreiche CSDs statt. Die CSD Vereine organisieren die Straßenparaden und das Rahmenprogramm in der Regel ehrenamtlich beziehungsweise im bürgerschaftlichen Engagement. Im Rahmen der CSDs werden über die Parade oder den Demonstrationszug hinaus in vielen Orten kulturelle Aktionen, Workshops, Bühnenprogramme, Gespräche angeboten. Die Macher:innen der CSDs setzen sich grundsätzlich für gesellschaftliche Vielfalt ein - nicht nur im Rahmen des CSDs. Der CSD Deutschland, Dachverband aller deutschen Christopher Street Day-organisierenden Vereine, Initiativen und Projekte, drückt seine Vision so aus: "Die Welt, die wir gestalten wollen, ist geprägt davon, dass alle Menschen angstfrei ihre eigene geschlechtliche und sexuelle Identität leben können. Menschen können in dieser Welt darauf vertrauen, dass sie sicher sind und frei von Bedrohungen, egal, welche sexuelle und geschlechtliche Identität sie haben. Sie können diese offen zeigen, leben und sich entsprechend entwickeln." |
Weitere Infos zum CSD Deutschland. Wie sich ein CSD planen, durchführen und finanzieren lässt, zeigt das Queere Netzwerk NRW e.V. auf seiner Website. |
In der Kulturregion Südwestfalen gibt es drei CSD-Vereine und in diesem Jahr drei CSDs: Der CSD Olpe fand vom 10. bis 12. Juli statt. Der CSD in Siegen wurde am 25. Juli gefeiert. Der CSD Lüdenscheid ist am 22. August. |
Redaktion:Bettina Görlitzer, Susanne Boecking
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Herausgeber:Kulturregion Südwestfalen – Servicebüro c/o FD 40 – Kultur und Tourismus des Märkischen Kreises Susanne Boecking Bismarckstr. 15, 58762 Altena Tel.: 02352 966-7066 E-Mail: servicebuero@kulturregion-swf.de
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Das Servicebüro der Kulturregion Südwestfalen wird finanziert von: dem Märkischen Kreis, Kreis Siegen-Wittgenstein, Kreis Olpe, von den Städten Hagen, Iserlohn, Menden, Lüdenscheid, Siegen sowie dem Land Nordrhein-Westfalen. |
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| Kulturregion Südwestfalen |
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